Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 685: Kurt Grohmann

Der Soldat Kurt Grohmann stammte aus Schwerin im heutigen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wachtmeister und Regiments-Schreiber im Stab des 21. Ulanen-Regiments. Am 20.06.1918 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er wurde bei Hohrod durch einen Volltreffer in das Regiments-Gefechtszimmer verschüttet und getötet.

Über den Todestag und die Todesumstände von Kurt Grohmann berichtet die Regimentsgeschichte des 21. Ulanen-Regiments:

„Am 20.06.1918 zerstörte ein Volltreffer den Unterstand, in dem sich das Regiments-Gefechtszimmer befand. Der Regiments-Schreiber, Vizewachtmeister Grohmann, der Gefreite Schröck und Ulan Arnold wurden verschüttet und fanden so den Heldentod. Wie durch ein Wunder entging der Unteroffizier Berthold, der gerade den Unterstand betrat, dem gleichen Schicksal; er wurde durch den Luftdruck meterweit zur Seite geschleudert. Auf dem Ehrenfriedhof zu Münster wurden die drei bei Ausübung ihrer Pflicht gefallenen allgemein beliebten Kameraden am 23. unter militärischen Ehren zur ewigen Ruhe gebettet.“

Man begrub Kurt Grohmann auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 99.

Das Grab von Kurt Grohmann und Hugo Arnold auf dem Soldatenfriedhof Münster