Der Soldat Georg Philipp wurde am 06.06.1888 in Watzenborn geboren, heute ein Teil des Dorfes Watzenborn-Steinberg, einem Stadtteil der hessischen Stadt Pohlheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 2. Kompanie des 224. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 12.09.1916 fiel er im Alter von 28 Jahren an der Ostfront in Polen.
Man begrub Georg Philipp in seinem Heimatort Watzenborn-Steinberg auf dem örtlichen Friedhof (Lage des Grabes).
Das Grab von Georg Philipp auf dem Friedhof von Watzenborn-Steinberg
Der Soldat Heinrich Thönges stammte aus dem hessischen Ort Steinfurth, einem Stadtteil von Bad Nauheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 5. Kompanie des 221. Reserve-Infanterie-Regiments. Im Dezember 1915 fiel er in Galizien an der Ostfront.
Die Lage des Grabes von Heinrich Thönges ist unbekannt. Wahrscheinlich existiert es nicht mehr.
In seinem Heimatort Steinfurth gedenkt man Heinrich Thönges noch heute auf einer Gedenktafel des Turn-Verein Steinfurth.
Gedenkstein für Eberhard Brod, Konrad Thönges, Heinrich Arnoldi, Heinrich Thönges und Ludwig Falk auf dem Friedhof von Steinfurth (Bad Nauheim)
Der Soldat Konrad Thönges wurde am 21.01.1884 in Steinfurth geboren, einem Ortsteil der hessischen Stadt Bad Nauheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landsturmmann in der 8. Kompanie des 121. Infanterie-Regiments. Am 14.08.1915 fiel er im Alter von 31 Jahren bei Lubowicz im damaligen Rußland und heutigen Polen.
Die Lage des Grabes von Konrad Thönges ist unbekannt. Wahrscheinlich existiert es nicht mehr.
Eine Gedenktafel des Turn-Verein Steinfurth gedenkt Konrad Thönges noch heute auf dem Friedhof von Steinfurth.
Gedenkstein für Eberhard Brod, Konrad Thönges, Heinrich Arnoldi, Heinrich Thönges und Ludwig Falk auf dem Friedhof von Steinfurth (Bad Nauheim)
Der Soldat Reinhold Braatz wurde am 25.01.1888 in der hessischen Stadt Limburg an der Lahn geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Vizefeldwebel in der 2. Kompanie des 253. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 14.03.1915 fiel er im Alter von 27 Jahren während der Stellungskämpfe nördlich Przasnysz in Polen.
Man überführte seinen Leichnam in die Heimat und begrub ihn auf dem Friedhof seiner Heimatstadt Limburg an der Lahn im Familiengrab.
Gedenkplatte für Reinhold BraatzDas Grab von Reinhold Braatz
Bei einem Spaziergang über den städtischen Friedhof der kleinen hessischen Stadt Hungen stieß ich auf ein Grab mit einem Gedenkhinweis auf Leutnant der Reserve Karl Schmidt. Er stammte aus Seligenstadt, Offenbach und wurde am 05.12.1896 geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve in der 1. Kompanie des 221. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 02.11.1915 fiel er im Alter von 18 Jahren bei Siemikowce (ukrainisch: Semykivtsi) im damaligen Russland und in der heutigen Ukraine.
Der Sterbeort von Karl Schmidt:
Über den Todestag und die Todesumstände von Karl Schmit berichtet die Regimentsgeschichte des 221. Reserve-Infanterie-Regiments:
„In der Nacht zum 2. November wurden die Verbände geordnet und ein durchlaufender schützengraben ausgehoben. Ein in den Morgenstunden versuchter Angriff auf die feindlichen Linien brach wiederum zusammen. Nur am rechten Flügel war es der Honved-Division gelungen, in Siemikowce einzudringen. Daraufhin erhielt das III. Bataillon folgenden Befehl: „Honveds haben den M. H. Siemikowce in Besitz genommen und gegen den Feind, der sich zwischen M. H. und III. Bataillon 221 befindet, Front zu machen. III. Bataillon Reserve-Infanterie-Regiment 221 hat bei Einbruch der Dunkelheit, linker Flügel am Seeufer, rechter Flügel an der Straße vorzugehen und den schwachen russischen Gegner auf die Honveds zurückzuwerfen und gefangen zu nehmen. Eile tut not!“ Die Sturmkolonnen wurden im Graben bereitgestellt, und um 10 Uhr abends brachen sie hervor. Sofort setzte wieder furchtbares Infanteriefeuer der Russen ein, die mit Leuchtraketen das ganze Gelände taghell erleuchteten. Die auf dem Bauche vorkriechenden Leute wurden abgeschossen; gewaltig waren die Verluste. Es blieb nichts anderes übrig, als die Kompanien wieder in die Ausgangsstellung zurückzunehmen. Der Sturmversuch war erneut gescheitert.“
Die Lage des Grabes von Karl Schmidt ist heute unbekannt. Wahrscheinlich existiert es nicht mehr.
Das Grab mit der Gedenkplatte für Karl SchmidtDie Gedenkplatte für Karl Schmidt
Der Soldat Felix Erdniß stammte aus Judenbach, einem Ortsteil der thüringischen Gemeinde Föritztal. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 5. Kompanie des 52. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 07.07.1915 fiel er in Polen an der Bzura.
Die Lage des Grabes von Felix Erdniß ist unbekannt. Wahrscheinlich existiert es nicht mehr.
Grabstein mit der Gedenkinschrift für Felix und Ernst Erdniß auf dem Alten Friedhof HadamarGedenkinschrift für Felix und Ernst Erdniß auf einem Grabstein auf dem Alten Friedhof Hadamar
Der Soldat Paul Hentschel wurde am 09.12.1892 in Koberwitz (seit 1945 polnisch: Kobierzyce) geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 6. Kompanie des 37. Infanterie-Regiments. Am 19.10.1918 (laut Verlustliste am 09.10.1918) verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 25 Jahren in einem Lazarett in der saarländischen Stadt Saarlouis.
Der Soldat Karl Semmler (Verlustliste: „Semler“) wurde am 04.01.1870 in der hessischen Stadt Grünberg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 8. Kompanie des 4. Hessischen Landsturm-Bataillons. Am 27.11.1914 wurde er bei Lötzen (seit 1945 polnisch: Giżycko) schwer verwundet. Am 03.01.1915 verstarb er im Alter von 44 Jahren in einem Lazarett in Kiel.
Man begrub Karl Semmler nach Überführung seines Leichnams in die Heimat auf dem Alten Friedhof Grünberg.
Grab von Karl Semmler auf dem Alten Friedhof in Grünberg (Hessen)
Der Soldat Heinrich Balser stammte aus der hessischen Ortschaft Albach, einem Ortsteil der Gemeinde Fernwald. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier in der 3. Kompanie des 222. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 07.12.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren während der Schlacht bei Łódź in Polen.
Die Lage des Grabes von Heinrich Balser ist unbekannt. Wahrscheinlich existiert es nicht mehr.
Gedenkstein für Wilhelm Balser und Heinrich Balser auf dem Friedhof von Fernwald-Albach
Der Soldat Philipp Pfeffer stammte aus der hessischen Ortschaft Albach, einem Ortsteil der Gemeinde Fernwald, und lebte im Fernwalder Ortsteil Annerod. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 2. Kompanie des 116. Reserve-Infanterie-Regiments.Am 11.08.1915 fiel er im Alter von 34 Jahren in der Nähe der heute polnischen Stadt Opole am Bug.
Über den Todestag und die Todesumstände von Philipp Pfeffer berichtet die Regimentsgeschichte des 116. Reserve-Infanterie-Regiments:
„11.08.1915 soll Hauptstellung angegriffen werden nach nur zweistündigem Wirkungsschießen der schweren Feldartillerie. Während dieses Schießens hat sich die Infanterie so nahe an die Stellung heranzuarbeiten, dass der Sturm beginnen kann. 12.30 Uhr nachmittags erreichen die Schützenlinien des I. und II. Bataillons den Bach vor der Hauptstellung, überschreiten ihn und graben sich 250 – 350 Meter vom Feinde entfernt ein. Die feindliche Artillerie (auch schwere Artillerie) war an dem Tage so stark, wie wir sie bei den Russen sonst nie erlebt haben. Da das starke Drahthindernis unversehrt war, konnte der Angriff zunächst nicht weiter durchgeführt werden. Neue Artilleriewirkung von 7 – 8 Uhr nachmittags zerstörte das Hindernis auch nicht. Die vordere Linie grub sich an dem Hindernis ein. Verluste: 45 Tote, 262 Verwundet. Tot: Hauptmann Bloch, Hauptmann Hollek schwer verwundet; Leutnants Zeh, Bernhardy, Offizierstellvertreter Schneider leicht verwundet.“
Die Lage des Grabes von Philipp Pfeffer ist unbekannt. Wahrscheinlich existiert es nicht mehr.
Gedenkstein für Philipp Pfeffer auf dem Friedhof von Fernwald-Albach