Sonderbeitrag: Karl Lindig

Der Soldat Karl Lindig wurde am 28.05.1886 in der hessischen Stadt Limburg an der Lahn geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 6. Kompanie des 87. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 04.01.1915 (Verlustliste: 07.01.1915) verstarb er nach schwerer Verwundung während der Stellungskämpfe in der Champagne und westlich der Argonnen im Alter von 28 Jahren im Lazarett in Bensheim.

Man begrub Karl Lindig auf dem Hauptfriedhof Limburg an der Lahn in Grab 27.

Das Grab von Karl Lindig auf dem Hauptfriedhof Limburg

Hauptfriedhof Limburg an der Lahn: Alois Sehr

Der Soldat Alois Sehr wurde am 21.04.1881 in der hessischen Stadt Limburg an der Lahn geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier und Wehrmann in der 4. Kompanie des 87. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 30.11.1914 verstarb er im Alter von 33 Jahren nach schwerer Verwundung Stellungskämpfe in der Champagne und westlich der Argonnen in Frankreich im Lazarett Bingen am Rhein.

Man begrub Alois Sehr auf dem Hauptfriedhof Limburg an der Lahn in Grab 28.

Das Grab von Alois Sehr auf dem Hauptfriedhof von Limburg an der Lahn

Hauptfriedhof Limburg an der Lahn: Dr. Hugo Schnabel

Der Soldat Dr. Hugo Schnabel wurde am 03.05.1879 in Frankfurt am Main  geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 7. Kompanie des 87. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 06.10.1914 starb er im Alter von 35 Jahren im Lazarett Trier (Rheinland-Pfalz), nachdem er zuvor bei den Stellungskämpfen in der Champagne und westlich der Argonnen schwer verwundet worden war.

Man begrub Dr. Hugo Schnabel auf dem Hauptfriedhof Limburg an der Lahn.

Das Grab von Dr. Hugo Schnabel auf dem Friedhof in Limburg an der Lahn

Sonderbeitrag: Paul Günther

Der Soldat Paul Günther stammte aus der saarländischen Stadt Saarlouis. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 12. Kompanie des 173. Infanterie-Regiments. Am 28.12.1914 verstarb er nach schwerer Verwundung während der Kämpfe im Argonner-Wald im Reserve-Lazarett XI. Stuttgart.

Man begrub P. Günther auf dem Soldatenfriedhof Garnisons-Friedhof Saarlouis in Block 2, Reihe 1, Grab 59.

Das Grab von Paul Günther auf dem Garnisonsfriedhof Saarlouis

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 139: Walter Placzeck

Der Soldat Walter Placzeck (Verlustliste: Placzek) stammte aus Löwen, Brieg und kämpfte im Ersten Weltkrieg in der 3. Kompanie des 6. Jäger-Bataillons. Am 06.08.1915 verstarb er nach einer schweren Verwundung in den Argonnen in einem Lazarett in der saarländischen Stadt Saarlouis.

Man begrub Wilhelm Placzeck auf dem Garnisons-Friedhof Saarlouis in

Das Grab von Wilhelm Placzeck auf dem Garnisonsfriedhof Saarlouis

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 80: Wilhelm Weisensee

Der Soldat Wilhelm Weisensee wurde in der hessischen Ortschaft Albach, einem Ortsteil der Gemeinde Fernwald, geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 10. Kompanie des 116. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 23.09.1915 fiel er im Alter von 36 Jahren bei Servon in den Argonnen.

Die Lage des Grabes von Wilhelm Weisensee ist unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof an seinem Sterbeort in Servon-Melzicourt beigesetzt wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Ersatz-Rekrut Karl Marburger, gefallen am 24.09.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Servon-Melzicourt in einem Massengrab;
  • Wehrmann Otto Lauckhardt, gefallen am 24.09.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof Servon-Melzicourt in einem Massengrab.
Gedenkstein für Wilhelm Weisensee auf dem Friedhof von Fernwald-Albach

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 28: Kaspar Kratz

Der Soldat Kaspar Kratz wurde am 18.05.1881 in Peiting, Oberbayern geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 9. Kompanie des 173. Infanterie-Regiments. Am 29.08.1915 verstarb er nach schwerer Verwundung in den französischen Argonnen im Alter von 34 Jahren im Lazarett Saarburg.

Man begrub Kaspar Kratz auf dem Garnisons-Friedhof Saarlouis in Block 1, Reihe 4, Grab 43.

In seiner Heimatgemeinde Peiting gedenkt man Kaspar Kratz noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2021/peiting_lk-weilheim-schongau_1812_70-71_wk1_wk2_bay.html

Grab von Kaspar Kratz auf dem Garnisonsfriedhof in Saarlouis