Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 735: Josef Schefbeck

Der Soldat Josef Schefbeck stammte aus der bayerischen Stadt Straubing. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 1. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 04.09.1914 fiel er bei Mouton noir während der Kämpfe in den Vogesen.

Man begrub Josef Schefback auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in Block 4, Grab 1.

 

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 734: Georg Geyer

Der Soldat Georg Geyer kämpfte im Ersten Weltkrieg als Infanterist. Am 25.08.1914 fiel er während der Kämpfe in Frankreich Rozelieures nahe Gilbertsweiler (französisch: Gerbéviller).

Man begrub Georg Geyer auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in Block 2, Grab 68.

Das Grab von Kaspar Prätorius und Georg Geyer auf de Soldatenfriedhof Gerbéviller

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 733: Kaspar Prätorius

Der Soldat Kaspar Prätorius stammte aus Oggersheim, einem Stadtteil von Ludwigshafen am Rein im heutigen Bundesland Rehinland-Pfalz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 10. Kompanie des 17. bayerischen Infanterie-Regiments.Am 25.08.1914 fiel er bei Rozelieures (Verlustliste: Haudonviller).

Über den Todestag und die Todesumstände von Kaspar Prätorius berichtet die Regimentsgeschichte des 17. bayerischen Infanterie-Regiments:

„25.08. Die erreichte Stellung sollte gehalten werden. 5.30 Uhr stand das Regiment gefechtsbereit und zwar I. Bataillon rechts, II. Bataillon links der Straße Remenoville-Vennezey in vorderer Linie, III. Bataillon in zweiter Linie hinter dem rechten Flügel.

Etwa 7 Uhr vormittags griff der Feind mit starken Kräften aus südlicher Richtung an. Gleichzeitig setzte starkes feindliches Artilleriefeuer auf die vordere Linie und den Südrand von Remenoville ein. Trotz der erheblichen Verluste und des Munitionsmangels, der in vorderster Linie eintrat, wurden die Stellungen behauptet. Zur Entlastung des schwer bedrängten I. Bataillons war inzwischen das III. Bataillon am rechten Flügel des Regiments eingesetzt worden. Um denm verlustreichen feindlichen Artilleriefeuer auszuweichen, ging die vordere Linie zum Gegenangriff über, III. Bataillon drang in Rozelieures ein. II. Bataillon und Teile des I. Bataillons entrissen dem Feind nach heftigem Kampf Vennzey und besetzten es. Das Vorgehen wurde von der Maschinengewehr-Kompanie tatkräftig unterstützt, die mit zwei Zügen am linken und mit einem Zug am rechten Flügel des II. Bataillons eingesetzt wurde.

Infolge des immer mehr sich fühlbar machenden feindlichen Druckes am rechten Flügel und abermals eingetretenen Munitionsmangels gab die Division 4 Uhr nachmittags den Befehl zum Rückzug auf Gerbéviller. Die Loslösung vom Feinde gelang ohne besondere Schwierigkeiten, da er nicht nachdrängte, aber das feindliche Artilleriefeuer verursachte teilweise noch große Verluste. Vor Gerbéviller wurden die Verbände geordnet, nachts bezog das Regiment Biwak am Ostrand von Gerbéviller.“

 

Man begrub Kaspar Prätorius auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in Block 2, Grab 67.

Das Grab von Kaspar Prätorius auf de Soldatenfriedhof Gerbéviller

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 732: Anton Wibner

Der Soldat Anton Wibner stammte aus Meihern, einem Ortsteil der bayerishen Stadt Riedenburg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landwehrmann in der 5. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 04.09.1914 verstarb er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er wurde schwer verwundet und starb im Lazarett Münster.

Über den Todestag und die Todesumstände von Anton Wibner berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments:

„04. September. Bei Tagesanbruch wurden diese Sicherungen verstärkt: auf der Kuppe nordwestlich Barrenkopf die 8. Kompanie, auf dem Wettstein zwei Drittel 7. Kompanie, Hörnleskopf ein Drittel 7. Kompanie, 5. und 6. Kompanie im Walde am Nordhang Hörnleskopf. Um 7.30 Uhr griff der Feind mit etwa zwei Kompanien die Stellung der 7. Kompanie an. Infolgedessen wurden 5. Kompanie und 6. Kompanie links der 7. auf der Wettstein-Höhe eingesetzt. Gleich nach Entwicklung des Bataillons setzte starkes feindliches Artilleriefeuer ein, das verlustbringend war.

Die feindliche Infanterie kam aus Ober-Schulzbach gegen Oberhütten, stellte aber in unserem Feuer den Vormarsch sofort ein, und blieb in dem vorgelegenen Talgrund liegen. Als um 8.15 Uhr vormittags unsere schweren Batterien vom Kühberg aus auf den feindlichen Angriff wirkten, liefen die Franzosen, etwa drei Kompanien, auseinander und zum Teil wieder den Höhenrücken hinauf, von dem sie gekommen waren.

Höchst unangenehm war die feindliche Gebirgsartillerie, deren Stellung nicht zu ermitteln war. Ihr hatte man den Großteil der Verluste zu verdanken.

Um 10.20 Uhr vormittags rückten neue feindliche Kräfte aus der Richtung Schwarzer See auf Oberhütten, was eine Umgruppierung des Bataillons erforderlich machte. Da aber um 12 Uhr nur mehr wenig feindliche Infanterie vor der Front war, wurde das Bataillon aus dem Artilleriefeuer herausgenommen und sammelte um 1 Uhr nachmittags hinter der Weggabel bei Punkt 880 im Walde. Gegen 11 Uhr war schon III./2 zur Unterstützung in diesem Walde angekommen, eine Verbindung mit demselben war aber nicht zu erreichen. Der Rückwärtsbewegung von II./1 schloss es sich aber an.

Da infolge neuerlich einsetzenden feindlichen Artilleriefeuers eine Verbindung mit den zur Unterstützung eingetroffenen III./2. und I./2 nicht möglich war, nahm II./1 die 5. und 6. Kompanie um 3 Uhr nochmals auf den südlich abfallenden Rücken des Hörnles-Kopfes vor, mit dem Befehl, den Hörnles-Kopf zu halten. Zwei Drittel 7. und 8. Kompanie gingen in voller Ordnung, nur von Artilleriefeuer belästigt nach dem Kuhkopf zurück, wo sie um 5 Uhr eintrafen. Als dann II./2, das zur Aufnahme am Hörnles- und Barrenkopf bestimmt war, eintraf, wurden um 6 Uhr die 5. und 6. Kompanie und um 6.30 Uhr der letzte Zug der 7. Kompanie, der am Hörnles-Kopf Stellung genommen hatte, zurückgenommen.

Um 7 Uhr abends traf das Bataillon zum Biwak in Giragoutte ein.“

Man begrub Anton Wibner auf dem Soldatenfriedhof Munster in einem Massengrab.

Das Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Münster – in ihm sind 20 deutsche und französische Soldaten beigesetzt, drei davon blieben unbekannt.
Der Soldatenfriedhof Münster im Ersten Weltkrieg

Sonderbeitrag: Stabsarzt Dr. Johannes Hermann

Der Soldat Dr. Johannes Hermann stammte aus Engersen, einem Stadtteil von Kalbe im heutigen Bundesland Sachsen-Anhalt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Stabsarzt im Stab des Garde-Kürassier-Regiments Berlin. Am 08.10.1914 fiel er an der Marne durch eine Fliegerbombe.

Man begrub Dr. Johannes Hermann auf dem Soldatenfriedhof Connantre in Grab 309.

Das Grab des Stabsarztes Dr. Johannes Hermann auf dem Soldatenfriedhof Connantre

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 732: Johann Teuscher

Der Soldat Johann Teuscher stammte aus Spielbach, ein Ortsteil der Stadt Schrozberg im heutigen Bundesland Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landwehrmann in der 6. Kompanie des 121. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 04.09.1914 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Über den Todestag und die Todesumstände von Johann Teuscher berichtet die Regimentsgeschichte des 121. Landwehr-Infanterie-Regiments:

„Der 4. September

Ein heißer Tag war es fürwahr
Mittag schlug es vom Turm
Als unsere brave Landwehrschar
Den Mönchberg nahm im Sturm.

In dunklen Waldeshöhen
Der Feind lag gut gedeckt
Wir konnten nichts erspähen
Bis uns sein Feuer schreckt

Ein grausam Kugelregen
Schlägt ein in unsere Reih’n
Nun gilt es sich zu regen
„Kameraden, jetzt haut drein“.

So ruft der tapfre Hauptmann
Zum langersehnten Kampf
Es blitzt, es kracht und Mann für Mann
Liegt nun im Pulverdampf

Das Sturmsignal „Kartoffelsupp“
Tönt drauf an unser Ohr
Mit aufgepflanztem Bajonett
Geht jetzt die Landwehr vor.

Man denkt noch kurz an Weib und Kind
UNd auch ans Mütterlein
Dann „Gott mit uns – furchtlos und treu“
Der Sieg muss unser sein.

Dies die Verse des Wehrmanns Domminik, 2. Kompanie, über den ernsten Tag, um den viele Tränen fließen mussten. – „Brigade von Frech“ hatte sich morgens in Günsbach zum geschlossenen Vormarsch auf Münster versammelt; IV. und I./Landwehr-Infanterie-Regiment 121 mit Maschinengewehren als Vorhut, II. und III. sowie das Landwehrregiment 123 als Gros. Wohlgemut zogen wir in die Spätsommerhitze im Talgrund auf der staubigen nördlichen Fechtstraße nach Westen, voll Erwartung auf den Übergang auf französischen Boden, den wir heute oder morgen erwarteten, denn danach stand jedem der Sinn; Krieg heißt Feindesland. Der Grenzkamm schloss weit hinten den Horizont ab, mächtige Waldkuppen türmten sich davor, ganz vorn der Reichackerkopf und Mönchberg die dicht hinter Münster anstiegen; Kirchturm und Dächer des Städtchens wurden allgemach sichtbar. Links hatten wir das ziemlich breite Münstertal, rechts ragten neben der Straße steile bewaldete Hänge auf; lange Reihen von Kopfscheiben hatten die Franzosen dort oben vor dem Waldrand aufgestellt; wir sollten wohl da hinauf einen Angriff in Szene setzen.

Mädchen kamen uns entgegengeradelt. „Seid ihr endlich da?“, aus allen Häusern winkten die Münsterer, und überall wurden uns Erfrischungen angeboten. „Gestern Abend sind sie abgezogen. Aber Vorsicht: hinter der Stadt sitzen sie in den Bergen!“

Die Vorhut erhielt Befehl, über den Reichackerkopf auf den „Sattel“ und den „Sattelkopf“ zu marschieren; II./L. 121 hatte im „Kleintal“, nördlich davon, die Linie Weiher-Widenthal zu erreichen und mit der bayerischen Landwehr auf den Höhen rechts Verbindung zu suchen; der Rest der Brigade sollte der Vorhut folgen.

11.30 Uhr trat 15./L. 121 als Spitze an; das II. Bataillon zog sich nach seinem nordwestlichen Ortsausgang und schickte die 6. Kompanie zur Aufklärung und Flankendeckung gegen die kahlen Felshänge von Hohrodberg halbrechts hinauf.

300 Meter weit war die 15. Kompanie aus Münster die Bergstraße nach dem Reichackerkopf angestiegen, als an den „Spitaläckern“ aus naher Entfernung ein schwerer Infanteriefeuerüberfall auf sie niederging, der nur zu gut lag. Es kam aus Dickicht, Gehölz und dem Waldrand oberhalb – die Warnung der Männer von Münster: hier hatten sie gelauert und uns dicht herankommen lassen. So rasch das böse Gelände es zuließ, entwickelte die 15. beiderseits des Fahrwegs ihre Schützen, – Raum dazu fehlte, da der Berg rechts scharf abfiel, zur Linken steil aufstieg und begann gegen den Feind zu klimmen. Die 13. Kompanie trat ins Gefecht, dann 14. und 16./L. 121, die Schützenlinie beiderseits verlängernd; hierauf wurde das I. Bataillon eingeschoben. Der Regimentskommandeur und beide Bataillonskommandeure führten ihre Truppen persönlich vor, gruppenweise im heftigsten Feuer, so gut es ging; furchtbar hinderte die Enge der Örtlichkeit jede einfachste Bewegung. Unsere Verluste wuchsen rapid; Oberstleutnant Brock, unser Regimentskommandeur Oberstleutnant Bechtiger, der Adjutant des I., Oberleutnant Paul, die Oberleutnants Schittenhelm und Stübler, Kompanieführer der 16. und 3., Leutnant Müller, 2., einen nach dem andern rafften die Feuergarben der Franzosen in einer Viertelstunde fort, wie sie ihre Leute vorbrachten, und um sie ihre Zug- und Gruppenführer, ihre Mannschaften, und die Zahl der Toten und Verwundeten schwoll mit jeder Minute weiter an. An einheitliche Leitung war nicht zu denken; jeder Führer suchte mit den nächstliegenden Leuten auf dem steinigen Boden aufwärtskriechend, an Wurzeln und Gesträuch sich hochziehend, Überblick und Schussfeld, jeder einzelne kämpfte wütend für sich gegen die Hunde in ihren Buschverstecken und Bäumen oben.

Inzwischen hatte das II. Bataillon, beim Verlassen des Nordwestrands von Münster heftig, aber wirkungslos von französischen Batterien beschossen, sein Ziel Weiher fahren lassen und sich in breiter Front quer durch die Fecht und das „Kleintal“ auf den Gefechtslärm am Reichackerkopf zugestürzt; die feindliche Artillerie folgte ihm durch den Grund mit ihren Granaten und Schrapnells. Es lief den Reichackerkopf von Norden an. Am linken Flügel unserer Linie griff III./L. 121 mit 3 Kompanien und Maschinengewehren ein, Front nach Nordost und fand brauchbares Schussfeld. Der konzentrische Druck duckte die Franzosen, unser zunehmendes Feuer wirkte und sie wurden bescheidener. Unsere Batterie ließ vom Nordwestrand von Münster ihre Schüsse gegen rückwärtige Ziele beim Feind krachen; sie tat gut, sich nicht in das Infanteriegefecht zu mischen, von dessen Stand von unten nichts zu erkennen war. Genug, dass Gruppen des IV. mit ihren blaueb Röcken von eigenen Verstärkungen für Franzosen gehalten und von hinten beschossen worden waren.

Wir waren so weit: Sturm. Mit Zusammenraffung allerKraft war die Linie sich den letzten Sprung über die felsigen Hänge aufwärts und brach in den Wald ein; einiges Handgemenge, ein paar Gefangene, im übrigen flüchtete der Feind. Erschöpft und keuchend nahm die Truppe die Verfolgung auf; sie führte über die obere „Hangstraße“ auf den „Sattel“ zu; Tornister, Waffen und Kleidungsstücke der Franzosen markierten ihren Weg. Beim Wegekreuz am Osthang der Kuppe 771 sammelten und ordneten sich unsere vier Bataillone, dann wurde die Höhe 771 besetzt; Reichackerkopf und Mönchberg waren überwunden.

Der nächste Waldberg in Richtung auf den Vogesenkamm und die deutsche Grenze ist der „Sattelkopf“, von dem nach Stoßweiher, wie in entgegengesetzter, südlicher Richtung tief eingeschnittene Wiesentäler abfallen; jenseits setzt die Walddecke des Sattelkopfmassivs dicht oberhalb des „Sattels“ an. Am Waldrand stehen die „Sattelhäuser“, wenige einzelne Grbäude.

Unsere Bataillone hielten rückwärts der diesseitigen Waldgrenze, um zunächst mit schwachen Patrouillen auf den Wiesengrund vorzufühlen. Und kaum waren diese aus den Bäumen angetreten, als wildes Infanterie- und Maschinengewehrfeuer von drüben auf sie einschlug; Hauptmann Lang, der Kompanieführer der 1. wurde tödlich getroffen. Der Feind hielt im übrigen vielfach zu hoch, so dass uns weitere Blutopfer erspart blieben. Was uns interessierte, wussten wir nun und zogen die Aufklärer zurück, denen der Boden auf ihrem dem Gegner zugeneigten Wiesenhang heiß genug geworden war.

Zwecklos, den Sattelkopf ohne Vorbereitung anzurennen; er war ohne schwere Einbußen nur zu stürmen, wenn seine Verteidiger während unseres Vorgehens durch den Wiesengrund von Artillerie und Maschinengewehren niedergehalten wurden und dafür war’s zu spät; der Abend war da. Ein dünner Schützenschleier wurde als Sicherung an den Waldrand postiert, dahinter legten sich die Reste der geschlossenen Kompanien; einige Reserven wurden ans Wegekreuz zurückgenommen. Die Verpflegungsoffiziere brachten um Mitternacht Leiterwagen voll Brot und Fleischkonserven vor, aber die Truppe wollte nicht viel davon wissen, obschon sie den Tag über nichts gegessen hatte. Besser etwas Schlaf, der auf dem feuchten Waldbosen in der Nachtkühle nicht recht kommen wollte. Zu gleicher Zeit befahl die Brigade, bei Tagesanbruch den Sattel anzugreifen. Ohne Vorbereitung und Feuerunterstützung durch Artillerie? Gleichgültig; nur Ruhe jetzt! Zwei Stunden später wurde die Räumung der Höhen in völliger Stille angeordnet; 4.30 Uhr morgens war damit zu beginnen und der Verstand stand uns vollends still: den Reichackerkopf und den Mönchberg, die eben unter schweren Verlusten gestürmt waren, räumen?

Die Beweggründe zu dieser Entschließung? Jenseits des Großtals, beim Hörnleskopf, Hohrodberg und Hohrod, im bayerischen Abschnitt, schien es nicht nach Wunsch gegangen zu sein. Unsere 6. Kompanie hatte auf ihrer Erkundung nahe bei Hohrod Kampfspuren, ein zerschossenes Geschütz und anderes angetroffen, Bayern nicht. Die auf die Höhe nordwestlich Münster vorgeschiebenen Züge der 6. und 7./L. 121, unsere Artilleriebedeckung, Flankensicherung und Verbindungstruppe nach Norden hatte bis in den Nachmittag nach rechts hinauf Fühlung mit einem bayerischen Unteroffiziersposten im Hof Bergbrochen gehabt, abends war Bergbrochen plötzlich von Franzosen besetzt und dass die Bayern ohne Nachricht abgezogen waren, kostete uns einen Mann, den der Feind aus unserer nächsten Verbindungspatrouille abschloss. Sie waren demnach zurückgegangen, die Franzosen gefolgt, und wenn der Gegner auf den nördlichen Münstertalbergen über Münster vorgekommen war, so beherrschte er unsere Zufahrtsstraße und konnte uns abschneiden. Später hörten wir, dass auch vom Gebweilertal her Alpenjäger mit Gebirgsartillerie gemeldet waren, kurz, es war in unserem Rücken wohl nicht geheuer und was die Einnahme und Wiederaufgabe einiger Berge angeht, so war man damals und im Bewegungskrieg überhaupt nicht überbedenklich. Im dämmernden Morgen stiegen die Bataillone schweigend wieder ins Tal hinab, vorbei an den beiderseits des Weges liegenden stillen Kameraden und den gefallenen Franzosen, von denen viele durch unsere Krankenträger und die Hilfe leistenden Einwohner von Münster noch nicht hatten geborgen werden können; die Verluste waren zu groß gewesen. Dann durch das schlummernde Münster; an seinem Ortsausgang wurde gesammelt. – Einer aber war auf dem Reichackerkopf geblieben: der lange Vizefeldwebel und Offiziersaspirant Brudermüller – „natürlich wieder ein früherer Einjähriger“ – hatte abseits seiner Kompanie unter einem lauschigen Strauch den Abmarsch und alles miteinander verschlafen und war in der Dunkelheit auch nicht vermisst worden; es fehlten so viele. Als er erwachte, war’s hell um ihn und alles leer, worauf er, allein der Verteidigung des Reichackerkopfes sich nicht gewachsen fühlend, beunruhigt den Rückzug antrat und bei der Rückmeldung in seiner Kompanie kein geringes Gelächter hervorrief. Es pflanzte sich durch das ganze Regiment fort und tat wunderbar gut; ermuntert und schon etwas gehoben gingen wir in den neuen Tag.“

Man begrub Johann Teuscher auf dem Soldatenfriedhof Munster in einem Massengrab.

In seiner Heimatstadt Schrozberg gedenkt man Johann Teuscher noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2017/spielbach_stadt-schrozberg_lk-schwaebisch-hall_wk1_wk2_bw.html

Das Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Münster – in ihm sind 20 deutsche und französische Soldaten beigesetzt, drei davon blieben unbekannt.
Der Soldatenfriedhof Münster im Ersten Weltkrieg

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 731: Wilhelm Zimmermann

Der Soldat Wilhelm Zimmermann stammte aus der Stadt Köln im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier in der 3. Kompanie des 29. Ersatz-Infanterie-Regiments (58. Brigade-Ersatz-Bataillon). Am 17.03.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Markirch (französisch: Sainte-Marie-aux-Mines, elsässisch: Màrkirich)

Man begrub Wilhelm Zimmermann auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines in Block 1, Grab 66.

Das Grab von Wilhelm Zimmermann auf dem Soldatenfriedhof Markirch

 

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 730: Georg Raps

Der Soldat Georg Raps wurde am 19.06.1894 in der bayerischen Stadt Kronach geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ulan in der 8. bayerischen Reserve-Kavallerie-Abteilung. Am 21.02.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Georg Raps auf dem Soldatenfriedhof Munster in einem Massengrab.

Das Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Münster – in ihm sind 20 deutsche und französische Soldaten beigesetzt, drei davon blieben unbekannt.
Der Soldatenfriedhof Münster im Ersten Weltkrieg

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 729: August Müntzing

Der Soldat August Müntzing wurde am 21.08.1878 in Buttenhausen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landwehrmann in der 8. Kompanie des 121. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 05.09.1914 verstarb er nach schwerer Verwundung während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) in einem Lazarett in Münster.

Man begrub August Müntzing auf dem Soldatenfriedhof Munster in einem Massengrab.

Das Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Münster – in ihm sind 20 deutsche und französische Soldaten beigesetzt, drei davon blieben unbekannt.
Der Soldatenfriedhof Münster im Ersten Weltkrieg

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 728: Emil Müller

Der Soldat Emil Müller stammte aus Heilbronn. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant und Zugführer in der 2. Kompanie des 121. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 04.09.1914 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) am Mönchberg.

Über den Todestag und die Todesumstände von Emil Müller berichtet die Regimentsgeschichte des 121. Landwehr-Infanterie-Regiments:

„Der 4. September

Ein heißer Tag war es fürwahr
Mittag schlug es vom Turm
Als unsere brave Landwehrschar
Den Mönchberg nahm im Sturm.

In dunklen Waldeshöhen
Der Feind lag gut gedeckt
Wir konnten nichts erspähen
Bis uns sein Feuer schreckt

Ein grausam Kugelregen
Schlägt ein in unsere Reih’n
Nun gilt es sich zu regen
„Kameraden, jetzt haut drein“.

So ruft der tapfre Hauptmann
Zum langersehnten Kampf
Es blitzt, es kracht und Mann für Mann
Liegt nun im Pulverdampf

Das Sturmsignal „Kartoffelsupp“
Tönt drauf an unser Ohr
Mit aufgepflanztem Bajonett
Geht jetzt die Landwehr vor.

Man denkt noch kurz an Weib und Kind
UNd auch ans Mütterlein
Dann „Gott mit uns – furchtlos und treu“
Der Sieg muss unser sein.

Dies die Verse des Wehrmanns Domminik, 2. Kompanie, über den ernsten Tag, um den viele Tränen fließen mussten. – „Brigade von Frech“ hatte sich morgens in Günsbach zum geschlossenen Vormarsch auf Münster versammelt; IV. und I./Landwehr-Infanterie-Regiment 121 mit Maschinengewehren als Vorhut, II. und III. sowie das Landwehrregiment 123 als Gros. Wohlgemut zogen wir in die Spätsommerhitze im Talgrund auf der staubigen nördlichen Fechtstraße nach Westen, voll Erwartung auf den Übergang auf französischen Boden, den wir heute oder morgen erwarteten, denn danach stand jedem der Sinn; Krieg heißt Feindesland. Der Grenzkamm schloss weit hinten den Horizont ab, mächtige Waldkuppen türmten sich davor, ganz vorn der Reichackerkopf und Mönchberg die dicht hinter Münster anstiegen; Kirchturm und Dächer des Städtchens wurden allgemach sichtbar. Links hatten wir das ziemlich breite Münstertal, rechts ragten neben der Straße steile bewaldete Hänge auf; lange Reihen von Kopfscheiben hatten die Franzosen dort oben vor dem Waldrand aufgestellt; wir sollten wohl da hinauf einen Angriff in Szene setzen.

Mädchen kamen uns entgegengeradelt. „Seid ihr endlich da?“, aus allen Häusern winkten die Münsterer, und überall wurden uns Erfrischungen angeboten. „Gestern Abend sind sie abgezogen. Aber Vorsicht: hinter der Stadt sitzen sie in den Bergen!“

Die Vorhut erhielt Befehl, über den Reichackerkopf auf den „Sattel“ und den „Sattelkopf“ zu marschieren; II./L. 121 hatte im „Kleintal“, nördlich davon, die Linie Weiher-Widenthal zu erreichen und mit der bayerischen Landwehr auf den Höhen rechts Verbindung zu suchen; der Rest der Brigade sollte der Vorhut folgen.

11.30 Uhr trat 15./L. 121 als Spitze an; das II. Bataillon zog sich nach seinem nordwestlichen Ortsausgang und schickte die 6. Kompanie zur Aufklärung und Flankendeckung gegen die kahlen Felshänge von Hohrodberg halbrechts hinauf.

300 Meter weit war die 15. Kompanie aus Münster die Bergstraße nach dem Reichackerkopf angestiegen, als an den „Spitaläckern“ aus naher Entfernung ein schwerer Infanteriefeuerüberfall auf sie niederging, der nur zu gut lag. Es kam aus Dickicht, Gehölz und dem Waldrand oberhalb – die Warnung der Männer von Münster: hier hatten sie gelauert und uns dicht herankommen lassen. So rasch das böse Gelände es zuließ, entwickelte die 15. beiderseits des Fahrwegs ihre Schützen, – Raum dazu fehlte, da der Berg rechts scharf abfiel, zur Linken steil aufstieg und begann gegen den Feind zu klimmen. Die 13. Kompanie trat ins Gefecht, dann 14. und 16./L. 121, die Schützenlinie beiderseits verlängernd; hierauf wurde das I. Bataillon eingeschoben. Der Regimentskommandeur und beide Bataillonskommandeure führten ihre Truppen persönlich vor, gruppenweise im heftigsten Feuer, so gut es ging; furchtbar hinderte die Enge der Örtlichkeit jede einfachste Bewegung. Unsere Verluste wuchsen rapid; Oberstleutnant Brock, unser Regimentskommandeur Oberstleutnant Bechtiger, der Adjutant des I., Oberleutnant Paul, die Oberleutnants Schittenhelm und Stübler, Kompanieführer der 16. und 3., Leutnant Müller, 2., einen nach dem andern rafften die Feuergarben der Franzosen in einer Viertelstunde fort, wie sie ihre Leute vorbrachten, und um sie ihre Zug- und Gruppenführer, ihre Mannschaften, und die Zahl der Toten und Verwundeten schwoll mit jeder Minute weiter an. An einheitliche Leitung war nicht zu denken; jeder Führer suchte mit den nächstliegenden Leuten auf dem steinigen Boden aufwärtskriechend, an Wurzeln und Gesträuch sich hochziehend, Überblick und Schussfeld, jeder einzelne kämpfte wütend für sich gegen die Hunde in ihren Buschverstecken und Bäumen oben.

Inzwischen hatte das II. Bataillon, beim Verlassen des Nordwestrands von Münster heftig, aber wirkungslos von französischen Batterien beschossen, sein Ziel Weiher fahren lassen und sich in breiter Front quer durch die Fecht und das „Kleintal“ auf den Gefechtslärm am Reichackerkopf zugestürzt; die feindliche Artillerie folgte ihm durch den Grund mit ihren Granaten und Schrapnells. Es lief den Reichackerkopf von Norden an. Am linken Flügel unserer Linie griff III./L. 121 mit 3 Kompanien und Maschinengewehren ein, Front nach Nordost und fand brauchbares Schussfeld. Der konzentrische Druck duckte die Franzosen, unser zunehmendes Feuer wirkte und sie wurden bescheidener. Unsere Batterie ließ vom Nordwestrand von Münster ihre Schüsse gegen rückwärtige Ziele beim Feind krachen; sie tat gut, sich nicht in das Infanteriegefecht zu mischen, von dessen Stand von unten nichts zu erkennen war. Genug, dass Gruppen des IV. mit ihren blaueb Röcken von eigenen Verstärkungen für Franzosen gehalten und von hinten beschossen worden waren.

Wir waren so weit: Sturm. Mit Zusammenraffung allerKraft war die Linie sich den letzten Sprung über die felsigen Hänge aufwärts und brach in den Wald ein; einiges Handgemenge, ein paar Gefangene, im übrigen flüchtete der Feind. Erschöpft und keuchend nahm die Truppe die Verfolgung auf; sie führte über die obere „Hangstraße“ auf den „Sattel“ zu; Tornister, Waffen und Kleidungsstücke der Franzosen markierten ihren Weg. Beim Wegekreuz am Osthang der Kuppe 771 sammelten und ordneten sich unsere vier Bataillone, dann wurde die Höhe 771 besetzt; Reichackerkopf und Mönchberg waren überwunden.

Der nächste Waldberg in Richtung auf den Vogesenkamm und die deutsche Grenze ist der „Sattelkopf“, von dem nach Stoßweiher, wie in entgegengesetzter, südlicher Richtung tief eingeschnittene Wiesentäler abfallen; jenseits setzt die Walddecke des Sattelkopfmassivs dicht oberhalb des „Sattels“ an. Am Waldrand stehen die „Sattelhäuser“, wenige einzelne Grbäude.

Unsere Bataillone hielten rückwärts der diesseitigen Waldgrenze, um zunächst mit schwachen Patrouillen auf den Wiesengrund vorzufühlen. Und kaum waren diese aus den Bäumen angetreten, als wildes Infanterie- und Maschinengewehrfeuer von drüben auf sie einschlug; Hauptmann Lang, der Kompanieführer der 1. wurde tödlich getroffen. Der Feind hielt im übrigen vielfach zu hoch, so dass uns weitere Blutopfer erspart blieben. Was uns interessierte, wussten wir nun und zogen die Aufklärer zurück, denen der Boden auf ihrem dem Gegner zugeneigten Wiesenhang heiß genug geworden war.

Zwecklos, den Sattelkopf ohne Vorbereitung anzurennen; er war ohne schwere Einbußen nur zu stürmen, wenn seine Verteidiger während unseres Vorgehens durch den Wiesengrund von Artillerie und Maschinengewehren niedergehalten wurden und dafür war’s zu spät; der Abend war da. Ein dünner Schützenschleier wurde als Sicherung an den Waldrand postiert, dahinter legten sich die Reste der geschlossenen Kompanien; einige Reserven wurden ans Wegekreuz zurückgenommen. Die Verpflegungsoffiziere brachten um Mitternacht Leiterwagen voll Brot und Fleischkonserven vor, aber die Truppe wollte nicht viel davon wissen, obschon sie den Tag über nichts gegessen hatte. Besser etwas Schlaf, der auf dem feuchten Waldbosen in der Nachtkühle nicht recht kommen wollte. Zu gleicher Zeit befahl die Brigade, bei Tagesanbruch den Sattel anzugreifen. Ohne Vorbereitung und Feuerunterstützung durch Artillerie? Gleichgültig; nur Ruhe jetzt! Zwei Stunden später wurde die Räumung der Höhen in völliger Stille angeordnet; 4.30 Uhr morgens war damit zu beginnen und der Verstand stand uns vollends still: den Reichackerkopf und den Mönchberg, die eben unter schweren Verlusten gestürmt waren, räumen?

Die Beweggründe zu dieser Entschließung? Jenseits des Großtals, beim Hörnleskopf, Hohrodberg und Hohrod, im bayerischen Abschnitt, schien es nicht nach Wunsch gegangen zu sein. Unsere 6. Kompanie hatte auf ihrer Erkundung nahe bei Hohrod Kampfspuren, ein zerschossenes Geschütz und anderes angetroffen, Bayern nicht. Die auf die Höhe nordwestlich Münster vorgeschiebenen Züge der 6. und 7./L. 121, unsere Artilleriebedeckung, Flankensicherung und Verbindungstruppe nach Norden hatte bis in den Nachmittag nach rechts hinauf Fühlung mit einem bayerischen Unteroffiziersposten im Hof Bergbrochen gehabt, abends war Bergbrochen plötzlich von Franzosen besetzt und dass die Bayern ohne Nachricht abgezogen waren, kostete uns einen Mann, den der Feind aus unserer nächsten Verbindungspatrouille abschloss. Sie waren demnach zurückgegangen, die Franzosen gefolgt, und wenn der Gegner auf den nördlichen Münstertalbergen über Münster vorgekommen war, so beherrschte er unsere Zufahrtsstraße und konnte uns abschneiden. Später hörten wir, dass auch vom Gebweilertal her Alpenjäger mit Gebirgsartillerie gemeldet waren, kurz, es war in unserem Rücken wohl nicht geheuer und was die Einnahme und Wiederaufgabe einiger Berge angeht, so war man damals und im Bewegungskrieg überhaupt nicht überbedenklich. Im dämmernden Morgen stiegen die Bataillone schweigend wieder ins Tal hinab, vorbei an den beiderseits des Weges liegenden stillen Kameraden und den gefallenen Franzosen, von denen viele durch unsere Krankenträger und die Hilfe leistenden Einwohner von Münster noch nicht hatten geborgen werden können; die Verluste waren zu groß gewesen. Dann durch das schlummernde Münster; an seinem Ortsausgang wurde gesammelt. – Einer aber war auf dem Reichackerkopf geblieben: der lange Vizefeldwebel und Offiziersaspirant Brudermüller – „natürlich wieder ein früherer Einjähriger“ – hatte abseits seiner Kompanie unter einem lauschigen Strauch den Abmarsch und alles miteinander verschlafen und war in der Dunkelheit auch nicht vermisst worden; es fehlten so viele. Als er erwachte, war’s hell um ihn und alles leer, worauf er, allein der Verteidigung des Reichackerkopfes sich nicht gewachsen fühlend, beunruhigt den Rückzug antrat und bei der Rückmeldung in seiner Kompanie kein geringes Gelächter hervorrief. Es pflanzte sich durch das ganze Regiment fort und tat wunderbar gut; ermuntert und schon etwas gehoben gingen wir in den neuen Tag.“

Man begrub Emil Müller auf dem Soldatenfriedhof Munster in einem Massengrab.

Das Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Münster – in ihm sind 20 deutsche und französische Soldaten beigesetzt, drei davon blieben unbekannt.
Der Soldatenfriedhof Münster im Ersten Weltkrieg