Der Soldat Friedrich Oldenburg wurde am 01.11.1887 in Martfeld geboren, einem Ortsteil der niedersächsischen Gemeinde Bruchhausen-Vilsen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 11. Kompanie des 74. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 22.06.1915 (Regimentsgeschichte 26.06.1915) fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Friedrich Oldenburg wurde 27 Jahre alt.
Man begrub Friedrich Oldenburg auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 85.
Das Grab von Friedrich Oldenburg auf dem Soldatenfriedhof Münster
Der Soldat Franz Nowack stammte aus Rosenberg (polnisch: Rasin) bei Posen (polnisch: Poznań), Kotzoben. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 5. Kompanie des 6. Grenadier-Regiments. Am 05.04.1915 wurde er bei Combres, südlich von Verdun, schwer verwundet. Fünf Tage später, am 10.04.1915, starb er in einem Reserve-Lazarett in Saarbrücken an seiner Verwundung.
Der Soldat Franz Stachowiack stammte aus Magnuszewitz (heute polnisch: Magnuszewice). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 6. Kompanie des 47. Infanterie-Regiments. Am 01.10.1914 verstarb er nach schwerer Verwundung während der Kämpfe in Lothringen in einem Lazarett in Saarbrücken.
Man begrub Franz Stachowiack auf dem
Das Grab von Franz Stachowiack auf dem Ehrenfriedhof von Saarbrücken
Der Soldat Karl wurde am 17.10.1890 in der Stadt Gerlingen im heutigen Bundesland Baden-Württemberg geboren und war von Beruf Hilfsarbeiter. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter der Reserve in der 5. Kompanie des 121. Infanterie-Regiments. Am 11.09.1914 starb er im Kaiser-Wilhelm-Hospital Brebach nach schwerer Verwundung am 30.08.1914 bei Saulmory. Karl Hammelehle wurde 23 Jahre alt.
Der Soldat Johann Edinger stammte aus Gauwies (französisch: Gavisse, elsässisch: Gawis). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 3. Kompanie des 131. Infanterie-Regiments. Zunächst galt er als vermisst. Später stellte sich heraus, dass er am 21.08.1914 im Reserve-Lazarett Nr. 4 in Saarbrücken gestorben war, nachdem er zuvor in der Schlacht in Lothringen schwer verwundet worden war.
Der Soldat Albert Bürgin wurde am 16.12.1891 in Kirchen iim heutigen Bundesland Baden-Württemberg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 3. Kompanie des 249. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 03.10.1915 starb er krankheitsbedingt im Alter von 23 Jahren im Reserve-Lazarett Limburg an der Lahn in Hessen.
Der Soldat Karl Lindig wurde am 28.05.1886 in der hessischen Stadt Limburg an der Lahn geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 6. Kompanie des 87. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 04.01.1915 (Verlustliste: 07.01.1915) verstarb er nach schwerer Verwundung während der Stellungskämpfe in der Champagne und westlich der Argonnen im Alter von 28 Jahren im Lazarett in Bensheim.
Der Soldat Arnulf Arnold stammte aus der bayerischen Gemeinde Tutzing. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 3. Kompanie des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 14.03.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).
Über den Todestag und die Todesumstände von Arnulf Arnold berichtet die Regimentsgeschichte des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:
„Am 14.03. vormittags wurden durch unsere Minenwerfer mehrere Barrikaden und Unterstände im Sättele zerstört und 5.45 Uhr abends konnte I./R. 18 melden „Die zerstörten Teile der Barrikade sind durch eigene Patrouillen besetzt.“ Eben freut man sich über diesen schönen Erfolg, als die Schreckensnachricht eintraf, dass drei Volltreffer unseres den Reichackerkopf beschießenden 21 Zentimeter-Mörsers in die nördlich der Kuppe eingesetzten 1./R. 19 (Leutnant Lindner) gegangen seien und 11 Mann getötet und 9 Mann verwundet hätten. Die trotz dieses furchtbaren Unglücks von der Kompanie Lindner bewiesenen Haltung wurde von der Division durch besonders anerkennenden Tagesbefehl gewürdigt.“
Man begrub Arnulf Arnold auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 45.
Der Soldat Anton Flesch wurde am 10.09.1888 in der Stadt Trier im heutigen Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 9. Kompanie des 25. Infanterie-Regiments. Am 13.03.1915 starb er nach schwerer Verwundung während der Kämpfe in den Vogesen nahe Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) im Vereins-Lazarett Mülhausen (französisch: Mulhouse ). Anton Flesch wurde 26 Jahre alt.
Man begrub Anton Flesch auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 44.
Der Soldat Wilhelm Spieler stammte aus der hessischen Stadt Frankfurt am Main. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 12. Kompanie des 81. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 12.03.1915 wurde er während der Kämpfe in den Vogesen bei Lusse schwer verwundet. Am 14.03.1915 verstarb er in einem Feldlazarett an seinen Wunden.
Man begrub Wilhelm Spieler auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines in Block 1, Grab 64.
Das Grab von Wilhelm Spieler und Rudolf Seuberling auf dem Soldatenfriedhof Markirch (französisch: Sainte-Marie-aux-Mines)