Der russische Soldat Alexei Wolschkow stammte aus Pritiepa in der Nähe von Minsk (heute Belarus) und war von Beruf Landwirt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gemeiner in der 8. Kompanie des 257. russischen Infanterie-Regiments. Am 03.10.1917 verstarb er krankheitsbedingt im Alter von 26 Jahren im Reserve-Lazarett Saarlouis l.
Der russische Soldat Iwan Klykow stammte aus Nijegorodek im ehemaligen siussischen GouvernementTambowski, und war von Beruf Landwirt. Er war griechisch-katholischen Glaubens, seine Ehefrau hieß Alexandra Klykow, seine Eltern waren Jofze und Anna Kiykow. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gemeiner in der 4. Kompanie des 9. russischen Infanterie-Regiments und geriet in deutsche Kriegsgefangenschaft. Am 13.09.1916 starb er im Alter von 25 Jahren im Garnisons-Lazarett 1 in Saarlouis.
Der Soldat Paul Günther stammte aus der saarländischen Stadt Saarlouis. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 12. Kompanie des 173. Infanterie-Regiments. Am 28.12.1914 verstarb er nach schwerer Verwundung während der Kämpfe im Argonner-Wald im Reserve-Lazarett XI. Stuttgart.
Der russische Soldat Tönis Kewistik stammte aus Welikoje-Jugans im Kreis Welin. Er war von Beruf Schmied. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 12. Kompanie des 26. russischen Infanterie-Regiments. Am 10.09.1918 verstarb er im Reservelazarett Saarlouis l im Alter von 27 Jahren.
Der Soldat Friedrich Prinz stammte aus Düsseldorf im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 2. Ersatz-Maschinengewehr-Kompanie des 16. Armee-Korps. Am 04.09.1918 verstarb er in einem Lazarett in der saarländischen Stadt Saarlouis an einer Krankheit.
Der Soldat A. Schulz kämpfte im Ersten Weltkrieg als Infanterist im 3. Ersatz-Bataillon des 9. Infanterie-Regiments. Am 29.09.1914 verstarb er in einem Lazarett in der saarländischen Stadt Saarlouis vermutlich an einer Krankheit.
Der Soldat Friedrich Franz Burmeister wurde am 06.06.1885 in der Stadt Dortmund im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 10 Kompanie des 158. Infanterie-Regiments. Am 05.12.1915 verstarb er im Alter von 30 Jahren im Reserve-Lazarett II in der saarländischen Stadt Saarlouis, nachdem er zuvor während der Herbstschlacht in der Champagne bei Tahure schwer verwundet worden war.
Der Soldat Oskar Fischer wurde am 03.06.1884 in Brand in Sachsen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 106. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 08.01.1915 wurde er bei Vaudesincourt an der Marne schwer verwundet. Fast zwei Wochen später verstarb er am 21.01.1915 im Reserve-Lazarett I in Saarlouis an seiner Verwundung.
Der Soldat G. Schneider kämpfte im Ersten Weltkrieg als Infanterist im 1. Rekruten-Depot des 30. Infanterie-Regiments. Am 01.07.1915 starb er in einem Lazarett in der saarländischen Stadt Saarlouis vermutlich an einer Krankheit.
Hermann Reifer (der auf dem Grabstein angegebene Nachname „Reiter“ ist falsch!) wurde am 22.02.1893 in Gütersloh im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 4. Kompanie des 159. Infanterie-Regiments. Am 04.11.1918 wurde er während der Kämpfe vor und in der Hermannstellung bei Longwé schwer verwundet. Drei Wochen später, am 25.11.1918, verstarb er an seiner Verwundung in einem Lazarett in der saarländischen Stadt Saarlouis.