Das Denkmal für die Gefallenen des Krieges 1870/71 in Limburg an der Lahn

Auf dem Hauptfriedhof der hessischen Stadt Limburg an der Lahn befindet sich ein Denkmal für Gefallene des Deutsch-Französischen-Krieges 1870/71.

Aus der Stadt Limburg fielen:

Johann Philipp Hofmann, Sergant im Nassauischen-Infanterie-Regiment Nr. 87, gefallen in der Schlacht bei Woerth

Anton Claß, Gefreiter im Nassauischen-Infanterie-Regiment Nr. 87, verwundet bei Sedan, gestorben im Hospital Donchery am 05.10.1870

Friedrich Hill, Gefreiter im Hessischen-Füsilier-Regiment Nr. 80, gestorben im Hospital Dizier am 13.09.1870

Peter Stehler, Füsilier im 1. Nassauischen-Infanterie-Regiment Nr. 87, verwundet bei Sedan, gestorben im Hospital Floing am 05.09.1870

Im Hospital in Limburg an der Lahn starben:

Hans Hansen aus Eslingholz, Kreis Schleswig, Füsilier im Landwehr-Regiment Nr. 84, verwundet bei Gravelotte, gestorben am 29.08.1870

Peter Lambrecht, Grenadier im Kaiser-Alexander-Garde-Regiment, verwundet bei Gravelotte, gestorben am 05.09.1870

Richard Oskar Schwedler aus Urnstadt Eberswalde, Kanonier, am 11.08.1870 verunglückt und gestorben auf dem Eisenbahntransport bei Limburg

Das Denkmal für Gefallene im Deutsch-Französischen-Krieg 1870/71 auf dem Hauptsfriedhof Limburg an der Lahn

 

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 141: Hermann Reiter

Hermann Reifer (der auf dem Grabstein angegebene Nachname „Reiter“ ist falsch!) wurde am 22.02.1893 in Gütersloh im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 4. Kompanie des 159. Infanterie-Regiments. Am 04.11.1918 wurde er während der Kämpfe vor und in der Hermannstellung bei Longwé schwer verwundet. Drei Wochen später, am 25.11.1918, verstarb er an seiner Verwundung in einem Lazarett in der saarländischen Stadt Saarlouis.

Man begrub Hemann Reifer auf dem Garnisons-Friedhof Saarlouis in Block 3, Reihe 7, Grab 302.

Im Paderborner Dom gedenkt man Hermann Reifer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/paderborn_dom_wk1_nrw.htm

Das Grab von Hermann Reiter auf dem Garnisonsfriedhof Saarlouis

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 128: Adolf Drullmann

Der Soldat Adolf Drullmann wurde am 29.03.1881 in der hessischen Stadt Wetzlar geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Offizierstellvertreter in der 11. Kompanie des 116. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 05.11.1918 fiel er im Alter von 37 Jahren in Frankreich bei bei Les Aisements in den Ardennen.

Über den Todestag und die Todesumstände von Adolf Drullmann berichtet die Regimentsgeschichte des 116. Landwehr-Infanterie-Regiments:

„Am 05.11.1918 fühlt der Gegner mit starken Patrouillen über den Kanal vor, wird aber von unseren Offiziers-Postierungen zurückgeworfen. III. liegt bei strömendem Regen unter starkem Artilleriefeuer, gewaltige feindliche Fliegergeschwader zeigen sich in der Luft. Regiments-Stab an diesem Tage in les Loges.“

Die Lage des Grabes von Adolf Drullmann ist unbekannt.

Im Wetzlarer Dom gedenkt man Adolf Drullmann noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/wetzlar_dom_wk1_hess.htm

Das Grab der Familie Drullmann auf dem Alten Friedhof Wetzlar mit der Gedenkplatte für Adolf Drullmann
Gedenkplatte für Adolf Drullmann auf dem Alten Friedhof Wetzlar