Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 654: Paul Richard Jacob

Der Soldat Paul Richard Jacob stammte aus dem hessischen Ort Steinfurth, einem Stadtteil von Bad Nauheim. Nach meinen Recherchen könnte er als Vizefeldwebel in der 2. Kompanie des 118. Infanterie-Regiments gekämpft haben. Mitte 1915 wurde er im Kampf schwer verwundet und starb im Feldlazarett 11.

Die Lage des Grabes von Heinrich Thönges ist unbekannt. Wahrscheinlich existiert es nicht mehr.

In seinem Heimatort Steinfurth gedenkt man Heinrich Thönges noch heute auf einer Gedenktafel des Turn-Verein Steinfurth.

Gedenkstein für Eberhard Brod, Paul Richard Jacob, Konrad Thönges, Heinrich Arnoldi, Heinrich Thönges und Ludwig Falk auf dem Friedhof von Steinfurth (Bad Nauheim)

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 653: Heinrich Thönges

Der Soldat Heinrich Thönges stammte aus dem hessischen Ort Steinfurth, einem Stadtteil von Bad Nauheim. Er gämpfe als Unteroffizier der Reserve in der Marine und starb gegen Ende des Krieges.

Die Lage des Grabes von Heinrich Thönges ist unbekannt. Wahrscheinlich existiert es nicht mehr.

In seinem Heimatort Steinfurth gedenkt man Heinrich Thönges noch heute auf einer Gedenktafel des Turn-Verein Steinfurth.

Gedenkstein für Eberhard Brod, Konrad Thönges, Heinrich Arnoldi, Heinrich Thönges und Ludwig Falk auf dem Friedhof von Steinfurth (Bad Nauheim)

 

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 652: Heinrich Thönges

Der Soldat Heinrich Thönges stammte aus dem hessischen Ort Steinfurth, einem Stadtteil von Bad Nauheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 5. Kompanie des 221. Reserve-Infanterie-Regiments. Im Dezember 1915 fiel er in Galizien an der Ostfront.

Die Lage des Grabes von Heinrich Thönges ist unbekannt. Wahrscheinlich existiert es nicht mehr.

In seinem Heimatort Steinfurth gedenkt man Heinrich Thönges noch heute auf einer Gedenktafel des Turn-Verein Steinfurth.

Gedenkstein für Eberhard Brod, Konrad Thönges, Heinrich Arnoldi, Heinrich Thönges und Ludwig Falk auf dem Friedhof von Steinfurth (Bad Nauheim)

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 651: Konrad Thönges

Der Soldat Konrad Thönges wurde am 21.01.1884 in Steinfurth geboren, einem Ortsteil der hessischen Stadt Bad Nauheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landsturmmann in der 8. Kompanie des 121. Infanterie-Regiments. Am 14.08.1915 fiel er im Alter von 31 Jahren bei Lubowicz im damaligen Rußland und heutigen Polen.

Die Lage des Grabes von Konrad Thönges ist unbekannt. Wahrscheinlich existiert es nicht mehr.

Eine Gedenktafel des Turn-Verein Steinfurth gedenkt Konrad Thönges noch heute auf dem Friedhof von Steinfurth.

Gedenkstein für Eberhard Brod, Konrad Thönges, Heinrich Arnoldi, Heinrich Thönges und Ludwig Falk auf dem Friedhof von Steinfurth (Bad Nauheim)

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 647: Eberhard Brod

Der Soldat Eberhard Brod stammte aus Steinfurth, einem Stadtteil der hessischen Stadt Bad Nauheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Tambur in der 9. Kompanie des 116. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 28.08.1914 fiel er bei Mouzon (Ardennes).

Über den Todestag und die Todesumstände von Eberhard Brod berichtet die Regimentsgeschichte des 116. Reserve-Infanterie-Regiments:

„28.08.1914 Von allen Schilderungen der Ereignisse beim Regiment am 28.08. scheint mir der Bericht des damaligen Regimentsadjutanten, Oberleutnant von Ilsemann, am zuverlässigsten. Ich lege daher seinen Bericht hauptsächlich zu Grunde, um einen der schwersten Tage des Regiments zu schildern.

Die während der Nacht eingehenden Befehle und Orientierungen ließen erkennen, dass unsere Führung annahm, die Franzosen seien südwestlich der Maas weiter im vollen Rückzug und deckten diesen auf dem westlichen Ufer nur noch mit schwächeren Kräften.

4 Uhr morgens, an einem herrlichen Spätsommertag, der sehr heiß wurde, überschritt das Regiment auf einer in der Nacht geschlagenen Pontonbrücke die Maas und trat als Vorhut der 25. Reserve-Division den Marsch auf Beaumont an. Reihenfolge der Bataillone III., I., II. Die Marschstraße, die Rückzugsstraße der Franzosen am 30.08.1870 nach der Schlacht bei Beaumont, führt aus dem Maastal in mäßiger Steigung durch eine Waldschlucht auf eine 6 Kilometer südwestlich Mouzon gelegene Hochfläche.

Beim Austritt aus dem Bois de Fond de Limon schlug dem Regiment heftiges Infanteriefeuer entgegen. Der bei dem Vortrupp reitende Regimentskommandeur Oberstleutnant von Pfeil befahl: „Das III. Bataillon greift beiderseits der Straße an und setzt sich in den Besitz der vorliegenden Höhe.“ Wie auf dem Exerzierplatz entwickelte Major von Busse seine Kompanien, die mit ihren Offizieren weit vor der Front sprungweise gegen den Feind vorgingen. Am weitesten links war die 11., die Spitzenkompanie, dann folgten nach rechts 12., 10., 9. Kompanie. Vom II. Bataillon wurde die 5. Kompanie, Hauptmann Leßner, als linke Seitendeckung in das Bois de l_Hospice geschickt, die 5. als Artilleriebedeckung zurückgehalten. Die 6. und 7. Kompanie werden rechts vom III. eingesetzt. Mit der Pfeife im Munde führte Major Schröder seine beiden Kompanien vor. Ohne eine Artillerievorbereitung abzuwarten, stürmen das III. und die beiden Kompanien des II. die vorliegende Höhe und warfen die Franzosen zurück. Vor seiner Kompanie erhielt Hauptmann Bader einen schweren Bauchschuss.

Beim weiteren Vorgehen wurde festgestellt, dass der Feind beiderseits des Abre de la Belle Epine sich in einer starken Stellung befand, aus der unseren Schützenlinien lebhaftes Feuer entgegenschlug. Auch das anfangs schwache feindliche Artilleriefeuer wuchs zu immer größerer Stärke an, von allen Seiten überschütteten feindliche Batterien das tapfer aushaltende Regiment. Als dann auch die Franzosen zum Angriff vorgingen, wurde dem dicht hinter dem Regiment haltenden Brigandekommandeur Oberst von Heldorff klar, dass der Feind hier nicht daran dachte abzumarschieren. Im Gegenteil, er stellte sich auf den Maashöhen und beabsichtigte scheinbar die schwachen, bisher über die Maas übergegangenen Teile auf den Fluss zu werfen und dadurch den Übergang des Gros unmöglich zu machen. Dementsprechend war die Aufgabe des Regiments plötzlich eine andere geworden. Der Angriff wurde eingestellt, statt dessen befohlen: „Das Regiment hat die genommene Höhe unter allen Umständen zu halten und dadurch das Überschreiten der Maas durch das Korps sicherzustellen:“

Schon in den frühen Morgenstunden erlitt das Regiment beträchtliche Verluste. Zum Füllen der Lücken vor allem zur Sicherung der linken (östlichen) Flanke musste sehr bald das I. Bataillon eingesetzt werden. 1½ Kompanien blieben Reserve, Führer Hauptmann von Goetze, da zunächst auf weitere Unterstützung nicht zu rechnen war. Auch unsere Artillerie konnte keine Erleichterung bringen, da geeignete Feuerstellungen in dem Hochwald mit dichtem Unterholz nicht vorhanden waren.

In dieser ernsten Lage hatte das Regiment einen außerordentlich schweren Stand. Die Franzosen versuchten, die ihnen abgenommenen Höhen zurückzunehmen, aber weder ihr konzentrisches Artilleriefeuer, noch ihre immer von neuen unternommenen Angriffe vermochten die tapferen Bataillone ins Wanken zu bringen. Wo einzelne Teile schwach wurden, stellte die Energie der Offiziere schnell die Ordnung wieder her.

Regiments- und Bataillonskommandeur kämpften in vorderster Linie. Bei La Sartelle-Ferme verhinderte Hauptmann Freiherr von Stein eine Umgehung der linken Flanke des Regiments. Aufrechtstehend kommandeierte er das Feuer seiner 3. Kompanie, welche den angreifenden Franzosen starke Verluste beibrachte. Nachdem Freiherr von Stein durch zwei Schüsse verwundet war, musste er die Führung seiner Kompanie abgeben. Als auch Leutnant Schärfe und Offizierstellvertreter Zeh verwundet, Offizierstellvertreter Müller gefallen war, behielt Leutnant Eckardt das Kommando und gab durch seine Tapferkeit seinen Leuten ein hervorragendes Beispiel. Mitten unter seinen Maschinengewehren fiel der besonders heldenmutig kämpfende Hauptmann Freiherr von Buddenbrock durch Kopfschuss. In kürzester Zeit hatte er es verstanden, sich das Vertrauen seiner Leute zu erwerben. Der Heldentod dieses hervorragend tüchtigen Maschinengewehr-Offiziers bedeutete einen schweren Verlust für das Regiment. Kurz darauf wurde auch Leutnant Rensch verwundet und fast alle Maschinengewehre außer Gefecht gesetzt.

Von allen Kompanien kamen gegen Mittag Meldungen über schwere Verluste und Mangel an Munition. Die Patronenwagen wurden trotz des heftigen Feuers im Galopp vorgezogen und trotz mancher Verluste kam die Munition nach vorne. Besonders zeichnete sich hierbei der Vizewachtmeister Schuldt, der spätere Leutnant und Verpflegungsoffizier des I. Bataillons aus. Er fuhr mit einem Patronenwagen bis dicht an die Schützenlinie und kam ohne Verluste zurück. Er erhielt für diese tapfere Leistung das Eiserne Kreuz I. Klasse. Es kam eine Meldung des Bagageführers, mindestens ein feindliches Bataillon stände im Rücken des Regiments. Aber auch jetzt wurde die letzte Reserve des Regiments, 1½ Kompanien unter Hauptmann von Goetz, nicht aus der Hand gegeben. Später stellten Streifen fest, dass die Meldung falsch sei, nun erst wurde die Reserve in dieder  Unterstützung so bedürftige vorderste Linie eingesetzt.

Der Regimentskommandeur, Oberstleutnant von Pfeil, war etwa 7.45 Uhr vormittags bei dem Versuche, einen Gefechtsstand zu finden, der bessere Übersicht bot, verwundet worden. Die Führung des Regiments hatte Major von Westernhagen übernommen. Auch Major von Busse war so schwer verwundet, dass er noch in der Nacht starb.

Während das Regiment seit dem frühen Morgen im ununterbrochenem schwersten Kampf die entscheidenden Höhen östlich Yoncq behauptete, vollzog sich in seinem Rücken bei Mouzon der ungestörte Übergang des XVIII. Reserve-Armnee-Korps, dessen Regimenter nach und nach rechts von Reserve-Infanterie-Regiment 116 in die Schlacht eingriffen. Eine gewisse Erleichterung wurde vor allem durch das Nachlassen des feindlichen Artilleriefeuers vorübergehend gespürt, aber die Aufgabe des Regiments war noch nicht erfüllt. Immer von neuem versuchte der Feind das Regiment zurückzuwerfen, gelang es ihm, stand der Feind in der Flanke der bisher über die Maas übergegangenen deutschen Teile, verhinderten den weitern Übergang und stellte den Ausgang der Schlacht inb Frage. Allen noch kämpfenden Offizieren des Regiments war dies klar geworden. Viele waren es allerdings nicht mehr, von den elf eingesetzten Kompanien hatten nur noch drei ihre Führer, die anderen waren gefallen oder verwundet. Mehrere Kompanien waren schon ohne jeden Offizier, dementsprechend waren die Verluste an Unteroffizieren und Mannschaften. Die Kräfte des seit Stunden im schwersten Feuer kämpfenden Regiments spannten sich bis zum äußersten. Als aber schließlich wieder die Munition ausging, die Verluste immer größer wurden, Reserven nicht mehr zur Verfügung standen, wurde der Widerstand schwächer. Erneute Angriffe abzuwehren hatte das Regiment kaum noch die Kraft. In Erkenntnis dieser Lage ritt der Regimentsadjutant, Oberleutnant von Ilsemann, so schnell als es die Kräfte seines verwundeten Pferdes erlaubten zum Kommandierenden General, der am Südwestausgang von Mouzon die Schlacht leitete. General von Steuben, der wusste, dass durch den Verlust der Höhen, auf denen Reserve-Infanterie-Regiment 116 kämpfte, der Schlachtenerfolg der Armee in Frage gestellt war, tat sofort alles, was dem schwerblutenden Regiment Erleicherung bringen konnte. Er schickte Munition, ließ das Feuer der schweren Feldhaubitzen auf den dem Regiment gegenüberstehenden Feind lenken und befahl schließlich seiner Reserve, dem Reserve-Infanterie-Regiment 88, dem Reserve-Infanterie-Regiment 116 zur Hilfe zu eilen. Im entsprechenden Augenblick, als das heldenmutig ringende Reserve-Infanterie-Regiment 116 am Ende seiner Kraft war, traf die Hilfe ein. Unter Führung des Oberst von Helldorf wurde ein letzter Versuch der Franzosen, die Schlacht zu ihren Gunsten zu entscheiden, vereitelt.

Die linke Seidendeckung, 5. Kompanie, hatte am Südrand des Bois de l’Hospice von einer Kavallerie-Offizierstreife die Meldung erhalten, der Waldrand bei Arbe de la Belle Epine sei vom Feinde stark besetzt. Hauptmann Leßner entwickelte einen Zug und ließ ihn gegen den Feind vorgehen, mit den beiden anderen Zügen wollte er den rechten Flügel des Feindes vom Steilhang an der Maas aus umfassen. Der zur Erkundung vorgeschickte Leutnant der Reserve Rindfuß stellte aber starke feindliche Abteilungen zwischen Beaumont und Létanne, also in der linken Flanke der Kompanie fest, die Absicht des Hauptmann Leßner war also unausführbar. Die Kompanie nistete sich am Steilhang an der Maas ein und trat in das Gefecht, das trotz starker Verluste und Munitionsmangel bis zum Nachmittag durchgeführt wurde. Als dann der Feind mit vier Kompanien und Maschinengewehren gegen die 5. Kompanie vorging, ging die Kompanie im Gefecht zum Nordrand des Bois de l’Hospice zurück. Hier blieb Leutnant Rindfuß als Nachhut, der mit den letzten Patronen den Gegner fernhielt und den Abzug seiner Kompanie deckte, die gegen Abend das Regiment wieder erreichte. 20 Mann des zuerst entwickelten Zuges, die zu tapfer nach vorn durchgegangen waren, wurden vom Feinde umzingelt und später gefangen. Außerdem hatte die Kompanie 61 Mann an Toten und Verwundeten verloren. Leutnant Daubes war durch eine Schrapnellkugel schwer verwundet. Hauptmann Leßner, der durch Granatsplitter am rechten Schienbein verwundet war, behielt die Führung der Kompanie. Beim Gehen schützte ihn sein treuer Entfernungsschätzer Unteroffizier Heinrich Rasch aus Freiensteiner.

Das Regiment hatte seine Aufgabe erfüllt, das XVIII. Reserve-Armee-Korps und das ihm folgende VI. Armee-Korps hatten ungestört vom Feinde den Maasübergang durchgeführt. Aber die Erfüllung des Auftrages hatte schwere Opfer gekostet! Von dem Offizierkorps und den etwa 3.000 Mann des Regiments sammelten sich am Abend beiderseits der Straße Mouzon-Beaumont 6 Offiziere 600 Mann! Durch die Artilleriebedeckung, Seitendeckung, Versprengte usw. erhöhte sich zwar dann die Gefechtskraft auf 1.000 Mann, aber fast 2/3 hatte das Regiment verloren!

Andere Teile der Division hatten das westlich des Schlachtfeldes des Regiments liegende Dorf Yoncq genommen, hatten aber über das Dorf und den nördlich des Ortes liegenden Wald hinaus nicht vordringen können.

Gefallen waren die Hauptleute Freiherr von Buddenbrock-Hettersdorf und Diehm, die Leutnants Jung, Todt, Castringius, Boge, die Offizierstellvertreter Barth, Nerger, Müller, Jung, Preuß, Rauff. Der schwer verwundete Major von Busse starb in der Nacht 28./29. im Feldlazarett Mouzon. Verwundet waren Oberstleutnant von Pfeil, die Hauptleute Freiherr von Stein zu Nord- und Ostheim, Bader, Freiherr Raiß von Frentz, Goepel, Ulrichs; die Oberleutnants Weimer, Waldeck, Freiherr von Lyncker, Quade, von Mentz; die Leutnants Huhn, Rausch, Daubes, Trümper, Hosch, Warnke, Eckhardt; die Offizierstellvertreter Zeh, Thielert (gestorben 01.09.), Saxer, Berger, Malzan. Die Verluste an Unteroffizieren und Mannschaften lassen sich nur nach den Stammrollen feststellen. Beim III. Bataillon waren sie so stark, dass die noch kampffähigen auf die Kompanien des I. und II. Bataillons verteilt wurden.“

Die Lage des Grabes von Eberhard Brod ist unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er, wenn seine Gebeine bis heute geborgen wurden, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Noyers-Pont-Maugis beigesetzt wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die am selben Tag fielen, u. a.

  • Feldwebel Dr. Georg Rauff, geboren am 10.11.1879 in Berlin, gefallen am 28.08.1914 bei Mouzon, begraben auf dem Soldatenfriedhof Noyers-Pont-Maugis in einem Massengrab;
  • Offizierstellvertreter Adolf Barth, geboren am 02.08.1889 in Kettenheim, gefallen am 28.08.1914 bei Mouzon, begraben auf dem Soldatenfriedhof Noyers-Pont-Maugis in einem Massengrab;
  • Hauptmann Alexis Freiherr von Buddenbrock-Hettersdorf, geboren am 05.03.1878 in Wrietzen, gefallen am 28.08.1914 bei Mouzon, begraben auf dem Soldatenfriedhof Noyers-Pont-Maugis in einem Massengrab.
Gedenktafel des Turn-Verein Steinfurth für Eberhard Brod, Ludwig Falk, Heinrich Arnoldi, Heinrich Thönges, Konrad Thönges, Wilhelm Thönges, Paul Richard Jacob, Wilhelm Walter, Ludwig Thönges, Wilhelm Steinhauer und Heinrich Theis auf dem Friedhof von Steinfurth (Bad Nauheim)

 

Sonderbeitrag: Das Gedenken an Leutnant Karl Schmidt in Hungen

Bei einem Spaziergang über den städtischen Friedhof der kleinen hessischen Stadt Hungen stieß ich auf ein Grab mit einem Gedenkhinweis auf Leutnant der Reserve Karl Schmidt. Er stammte aus Seligenstadt, Offenbach und wurde am 05.12.1896 geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve in der 1. Kompanie des 221. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 02.11.1915 fiel er im Alter von 18 Jahren bei Siemikowce (ukrainisch: Semykivtsi) im damaligen Russland und in der heutigen Ukraine.

Der Sterbeort von Karl Schmidt:

Über den Todestag und die Todesumstände von Karl Schmit berichtet die Regimentsgeschichte des 221. Reserve-Infanterie-Regiments:

„In der Nacht zum 2. November wurden die Verbände geordnet und ein durchlaufender schützengraben ausgehoben. Ein in den Morgenstunden versuchter Angriff auf die feindlichen Linien brach wiederum zusammen. Nur am rechten Flügel war es der Honved-Division gelungen, in Siemikowce einzudringen. Daraufhin erhielt das III. Bataillon folgenden Befehl: „Honveds haben den M. H. Siemikowce in Besitz genommen und gegen den Feind, der sich zwischen M. H. und III. Bataillon 221 befindet, Front zu machen. III. Bataillon Reserve-Infanterie-Regiment 221 hat bei Einbruch der Dunkelheit, linker Flügel am Seeufer, rechter Flügel an der Straße vorzugehen und den schwachen russischen Gegner auf die Honveds zurückzuwerfen und gefangen zu nehmen. Eile tut not!“ Die Sturmkolonnen wurden im Graben bereitgestellt, und um 10 Uhr abends brachen sie hervor. Sofort setzte wieder furchtbares Infanteriefeuer der Russen ein, die mit Leuchtraketen das ganze Gelände taghell erleuchteten. Die auf dem Bauche vorkriechenden Leute wurden abgeschossen; gewaltig waren die Verluste. Es blieb nichts anderes übrig, als die Kompanien wieder in die Ausgangsstellung zurückzunehmen. Der Sturmversuch war erneut gescheitert.“

Die Lage des Grabes von Karl Schmidt ist heute unbekannt. Wahrscheinlich existiert es nicht mehr.

Das Grab mit der Gedenkplatte für Karl Schmidt
Die Gedenkplatte für Karl Schmidt

Sonderbeitrag: Albert Otto Ressmann

Der Soldat Albert Otto Ressmann wurde am 16.01.1914 vermutlich in der Nähe der hessischen Stadt Hadamar geboren. Er fiel als Soldat im Zweiten Weltkrieg am 12.09.1944 im Alter von 30 Jahren.

Die Lage des Grabes von Albert Otto Ressmann ist unbekannt.

Gedenkinschrift auf einem Grabstein auf dem Alten Friedhof Hadamar

Sonderbeitrag: Ernst Erdniß

Der Soldat Ernst Erdniß wurde am 27.12.1883 in der Stadt Neuwied im heutigen Bundesland Rheinland-Pfalz geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Landwehr in der 10. Kompanie des 81. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 01.08.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun im Alter von 32 Jahren.

Die Lage des Grabes von Ernst erdniß ist unbekannt.

Grabstein mit der Gedenkinschrift für Felix und Ernst Erdniß auf dem Alten Friedhof Hadamar
Gedenkinschrift für Felix und Ernst Erdniß auf einem Grabstein auf dem Alten Friedhof Hadamar

Sonderbeitrag: Felix Erdniß

Der Soldat Felix Erdniß stammte aus Judenbach, einem Ortsteil der thüringischen Gemeinde Föritztal. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 5. Kompanie des 52. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 07.07.1915 fiel er in Polen an der Bzura.

Die Lage des Grabes von Felix Erdniß ist unbekannt. Wahrscheinlich existiert es nicht mehr.

Grabstein mit der Gedenkinschrift für Felix und Ernst Erdniß auf dem Alten Friedhof Hadamar
Gedenkinschrift für Felix und Ernst Erdniß auf einem Grabstein auf dem Alten Friedhof Hadamar

Sonderbeitrag: Alois Gundermann

Der Soldat Alois Gundermann wurde am 07.06.1920 in Faulbach geboren, einem Ortsteil der hessischen Stadt Hadamar. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Oberschütze in der deutschen Wehrmacht. Am 14.10.1941 fiel er im Alter von 21 Jahren in einem Wald 4 Kilometer nordwestlich von Gurjewa (Russland).

Die Lage des Grabes von Alois Gundermann ist unbekannt.

Das Grab der Familie Gundermann auf dem Alten Friedhof in Handamar