Der russische Soldat Alexei Wolschkow stammte aus Pritiepa in der Nähe von Minsk (heute Belarus) und war von Beruf Landwirt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gemeiner in der 8. Kompanie des 257. russischen Infanterie-Regiments. Am 03.10.1917 verstarb er krankheitsbedingt im Alter von 26 Jahren im Reserve-Lazarett Saarlouis l.
Der Soldat Simon Hinterwimmer wurde am 22.10.1914 in der bayerischen Ortschaft Dobel geboren. Er war Kandidat (Student) der Theologie in Schnaitsee. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in einem Infanterie-Regiment der Wehrmacht. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 03.04.1942 (Volksbund: 04.04.1942) verstarb er nach schwerer Verwundung (am 03.02.1942) im Alter von 27 Jahren in Reserve-Lazarett 2/690 in Minsk.
Man begrub Simon Hinterwimmer auf dem Soldatenfriedhof Berjosa in Block 14 in einem Massengrab.
Sterbebild von Simon HinterwimmerRückseite des Sterbebildes von Simon Hinterwimmer
Der Soldat Quirin Maier stammte aus Niederleiten, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Moos, und war der Sohn eines Landwirts. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Grenadier-Regiment der deutschen Wehrmacht. Am 26.12.1943 fiel er im Alter von 31 Jahren im Mittelabschnitt der Ostfront bei Salutsche, in der Nähe von Demjansk, im heutigen Belarus.
Man begrub Quirin auf dem Soldatenfriedhof Schtschatkowo anonym in einem Massengrab.
Sterbebild von Max und Quirin MaierRückseite des Sterbebildes von Max und Querin Maier
Der Soldat Josef Bandzauner wurde am 26.02.1908 in Geretsberg in Österreich geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Sanitäts-Gefreiter in der deutschen Wehrmacht. Am 13.01.1944 verstarb er nach einem Unfall im Alter von 35 Jahren in einem Reserve-Lazarett bei Brest-Litowsk in Belarus.
Man begrub Josef Bandzauner bei Brest in Belarus auf einem Feldfriedhof. Ob sein Grab noch heute existiert, ist sehr fraglich.
Sterbebild vonJosef BandzaunerRückseite des Sterbebildes von Josef Bandzauner
Der Soldat Alois Eisvogel wurde am 12.04.1913 in Lengfeld geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Wachtmeister in einem Artillerie-Regiment der Whrmacht. Am 03.07.1944 fiel er im Alter von 32 Jahren südlich Borrissow.
Die Lage des Grabes von Alois Eisvogel ist nicht mehr auffindbar.
Sterbebild von Alois EisvogelRückseite des Sterbebildes von Alois Eisvogel
Der Soldat Alfons Mangen wurde am 23.02.1923 in Pratz geboren, einem Ortsteil der luxemburgischen Gemeinde Préizerdaul. Er wurde als Luxemburger zum Kriegsdienst als Grenadier in der Wehrmacht gezwungen. Am 10.10.1943 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Galowitschi in Belarus (Weißrussland)
Man begrub Alfons Mangen auf einem Feldfriedhof bei Galowitschi.
Der Soldat Rene Goelff wurde am 12.11.1924 in Eischen geboren, einem Ortsteil der luxemburgischen Gemeinde Hobscheid. Am 06.01.1944 fiel er im Alter von 19 Jahren bei Witebsk im heutigen Weißrussland / Belarus.
Als Luxemburger wurde er nach der Besetzung Luxemburgs durch die deutsche Wehrmacht zum Kriegsdienst in der Wehrmacht gezwungen. Er war sozusagen doppeltes Opfer.
Der Soldat Johann Duyster wurde am 01.04.1905 in Raeren geboren. Bei seiner Geburt war Raeren noch Teil des Deutschen Reichs, wurde aber in Folge des Versailler Vertrages an Belgien angegliedert. Er war Maurermeister von Beruf und lebte in Eupen. Im Herbst 1940, nachdem Raeren nach Eroberung Belgiens durch die Wehrmacht und die Wiederangliederung Raerens an Deutschland wurde er als Obergefreiter zur deutschen Wehrmacht eingezogen. Am 17.10.1943 verstarb er im Alter von 38 Jahren im Feldlazarett Hauptverbandplatz motorisierte Sanitätskompanie 2/18 Dubrowno bei Orscha im heutigen Belarus (Weißrussland) nach einem Unglücksfall.
Man begrub Johann Duyster auf einem Feldfriedhof bei Orscha. Man kann bezweifeln, dass sein Grab heute noch existiert.
Sterbebild von Johann DuysterRückseite des Sterbebildes von Johann Duyster
Der Soldat Josef Heigl stammte aus Eschlkam, einer Gemeinde in Bayern. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Feldwebel und Flammenwerfer in der Wehrmacht. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 28.08.1941 fiel er während eines schweren Waldgefechtes bei Gomel im heutigen Weißrussland im Alter von 30 Jahren.
Der Soldat Matthias Bauer wurde am 14.05.1908 in Müllenborn geboren, einem Stadtteil der Stadt Gerolstein, im heutigen Bundesland Rheinland-Pfalz geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Grenadier in der deutschen Wehrmacht. Am 28.10.1943 fiel er im Alter von 35 Jahren während der Abwehrkämpfe südwestlich Gomel bei Choniki, nachdem er am 18.10.1943 schwer verwundet worden war.
Man begrub Matthias Bauer auf dem Soldatenfriedhof Schtschatkowo in Block 20, Reihe 24, Grab 942.