Sonderbeitrag: Victor, Philipp und Josef Wenz

Bei einem Spaziergang über den Friedhof von Limburg an der Lahn stieß ich auf die Gedenkplatten für Victor, Philipp und Josef Wenz.

Der Soldat Victor Wenz wurde am 04.11.1886 in der Stadt Bad Godesberg im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen geboren und war Referendar. Er kämpfte als Gefreiter der Reserve in der 7. Kompanie des 110. Infanterie-Regiments. Am 26.08.1914 starb er nach schwerer Verwundung am 23.08.1914 im Feldlazarett 1 des XV. Armee-Korps im Alter von 28 Jahren. Er erhielt seine schwere Verwundung während der Schlacht bei Saarburg und der Verfolgung über die Meurthe bei der Ortschaft Cirey.

Die Lage des Grabes von Victor Wenz ist unbekannt.

Der Soldat Philipp Johann Wenz wurde am 01.04.1888 in der hessischen Stadt Limburg an der Lahn geboren und war von Beruf Architekt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 9. Kompanie des 97. Infanterie-Regiments. Am 15.09.1915 fiel er im Alter von 27 Jahren während der Schlacht an der Wilna.

Die Lage des Grabes von Johann Philipp Wenz ist unbekannt.

Der Soldat Josef Wenz wurde am 18.07.1889 in der hessischen Stadt Limburg an der Lahn geboren und war von Beruf Kaufmann. Am 13.06.1917 fiel er im Alter von 27 Jahren.

Die Lage des Grabes von Josef Wenz ist unbekannt.

Die Kriegsgräber von Markirch – Teil 36: Rudolf Seuberling

Der Soldat Rudolf Seuberling stammte aus der hessischen Gemeinde Hilders. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 9. Kompanie des 81. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 08.03.1915 verstarb er nach schwerer Verwundung während der Kämpfe in den Vogesen bei Lusse, nahe der Stadt Markirch (französisch: Sainte-Marie-aux-Mines) in einem Feldlazarett.

Man begrub Rudolf Seuberling auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines in Block 1, Grab 65.

Das Grab von Wilhelm Spieler und Rudolf Seuberling auf dem Soldatenfriedhof Markirch (französisch: Sainte-Marie-aux-Mines)

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 98: Christian Pracht

Der Soldat Christian Pracht wurde am 02.06.1890 in der hessischen Stadt Grünberg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 9. Kompanie des 116. Infanterie-Regiments (laut Verlustliste nicht im Ersatz-Bataillon, wie auf dem Grabkreuz angegeben). Am 10.09.1915 wurde er in Frankreich während der Stellungskämpfenahe Fouquescourt bei Roye an der Somme schwer verwundet. Ein Tag später, am 11.09.1915 verstarb er im Alter von 25 Jahren bei Patte im 1. Feldlazarett des XVIII. Armee-Korps an seiner Verwundung.

Man begrub Christian Pracht nach der Überführung seines Leichnams in die Heimat in seiner Heimatstadt auf dem Alten Friedhof Grünberg

Das Grab von Christian Pracht auf dem Alten Friedhof von Grünberg (Hessen)

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 103: Joseph Brunner

Der Soldat Joseph Brunner stammte aus Schwaibach, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Bad Birnbach, und war der Sohn eines Landwirts. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in einem Artillerie-Regiment. Am 04.03.1942 starb er im Alter von 30 Jahren in einem Feldlazarett im Osten.

Es könnte gut sein, dass Joseph Brunner unter einem falschen Todesdatum beim Volksbund registriert ist. Dann verstarb er am 02.03.1942 am Hauptverbandplatz des Sanitätskompanie 1/134 Werestna. Er wurde dann auf einem Feldfriedhof bei Berestna begraben. Ob sein Grab heute noch existiert, ist unbekannt und sehr zweifelhaft.

Seine Heimatgemeinde Bad Birnbach gedenkt Joseph Brunner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/bad_birnbach_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Joseph Brunner
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Brunner

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 89: Johann Duyster

Der Soldat Johann Duyster wurde am 01.04.1905 in Raeren geboren. Bei seiner Geburt war Raeren noch Teil des Deutschen Reichs, wurde aber in Folge des Versailler Vertrages an Belgien angegliedert. Er war Maurermeister von Beruf und lebte in Eupen. Im Herbst 1940, nachdem Raeren nach Eroberung Belgiens durch die Wehrmacht und die Wiederangliederung Raerens an Deutschland wurde er als Obergefreiter zur deutschen Wehrmacht eingezogen.  Am 17.10.1943 verstarb er im Alter von 38 Jahren im Feldlazarett Hauptverbandplatz motorisierte Sanitätskompanie 2/18 Dubrowno bei Orscha im heutigen Belarus (Weißrussland) nach einem Unglücksfall.

Man begrub Johann Duyster auf einem Feldfriedhof bei Orscha. Man kann bezweifeln, dass sein Grab heute noch existiert.

Sterbebild von Johann Duyster
Rückseite des Sterbebildes von Johann Duyster

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 31: Max Michl

Der Soldat Max Michl stammte aus Glotzing geboren, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Hauzenberg. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Schütze in einem Infanterie-Regiment. Am 26.10.1941 verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 21 Jahren in einem Feldlazarett bei Wolkendkoje.

Iffiziell ist für Max Michl keine Grablage bekannt. Er dürfte jedoch bei Wolkendkoje begraben worden sein. Dass dieses Grab noch heute existiert, bezweifle ich.

Sterbebild von Max Michl
Rückseite des Sterbebildes von Max Michl