Sonderbeitrag: Martin Reuss

Der Soldat Martin Reuss wurde am 14.07.1889 in der hessischen Stadt Friedberg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 3. Kompanie des 19. Landsturm-Infanterie-Regiments. Am 21.10.1915 wurde er bei Marka in Russland schwer verwundet. 24.10.1915 starb er im Alter von 26 Jahren im Feldlazarett 20 Neugut in Russland.

Die Lage des Grabes von Martin Reuss ist unbekannt, wahrscheinlich existiert es nicht mehr.

In seiner Heimatstadt Friedberg gedenkt man Martin Reuss noch heute auf einem Denkmal. http://www.denkmalprojekt.org/2013/friedberg_wartturm_wetteraukreis_1870_wk1_hs.html

Das Grab der Familie Reuss auf dem Hauptsfriedhof Friedberg mit der Gedenkinschrift für Martin Reuss

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 669: Ernst Horn

Der Soldat Ernst Horn stammte aus Heinebach, einem Ortsteil der hessischen Gemeinde Alheim, und kämpfte als Kanonier in der 8. Batterie des 19. Reserve-Feldartillerie-Regiments. Am 28.08.1915 (Regimentsgeschichte: 25.08.1915) fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er starb am Breitenberg.

Man begrub Ernst Horn auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 115.

In seinem Heimatort Heinebach gedenkt man Ernst Horn noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/alheim-heinebach_wk1u2_hess.htm

Das Grab von Oskar Schwarz und Ernst Horn auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 668: Oskar Schwarz

Der Soldat Oskar Schwarz stammte aus der hessischen Stadt Kassel. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Unteroffizier in der 8. Batterie des 19. Rese5rve-Feldartillerie-Regiments. Am 25.08.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er wurde am Lingekopf (französisch: Collet du Linge) ein Opfer der 2. Schlacht um Münster.

Man begrub Oskar Schwarz auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 114.

In Frankfurt am Main gedenkt man Oskar Schwarz noch heute in Bockenheim in der Frauenfriedenskirche auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2013/bockenheim-frauenfriedenskirche-ehrenhof_wk1_hs.html

Das Grab von Oskar Schwarz und Ernst Horn auf dem Soldatenfriedhof Münster

Sonderbeitrag: August Hüttinger

Der Soldat August Hüttinger stammte aus Alt-Keimersberg, vermutlich ein Teil der Ortschaft Watzenborn-Steinberg, einem Ortsteil der hessischen Stadt Pohlheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wehrmann in der 3. Kompanie des 81. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 12.04.1915 verstarb er im 15. Feldlazarett.

Man begrub August Hüttinger auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines in

Das Grab von August Hüttinger auf dem Soldatenfriedhof Markirch

Sonderbeitrag: Josef Elm

Der Soldat Josef Elm stammte aus Mittelkalbach, einem Ortsteil der hessischen Gemeinde Kalbach. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier in der 11. Kompanie des 81. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 21.02.1915 verstarb er in einem Reserve-Lazarett, nachdem er zuvor während der Kämpfe in den Vogesen schwer verwundet worden war.

Man begrub Josef Elm auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines in Block 1, Grab 76.

In seinem Heimatort Mittelkalbach gedenkt man Josef Elm noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2017/mittelkalbach_gde-kalbach_lk-fulda_wk1_wk2_hs.html

Das Grab von Josef Elm und Johann Bösl auf dem Soldatenfriedhof Markirch

Sonderbeitrag: Johann Georg von Bentheim

Der Soldat Johann Georg von Bentheim wurde am 17.06.1925 in der hessischen Universitätsstadt Gießen geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Kriegsfreiwilliger in der deutschen Wehrmacht. Am 12.04.1944 wurde er am Brückenkopf Tettano durch Kopfschuss schwer verwundet und verstarb an dieser Verletzung am 26.04.1944 im Kriegslazarett Svoleto bei Rom.

Man begrub Johann Georg von Bentheim auf dem Soldatenfriedhof Pomezia in Block T, Grab 1.741.

Die Gednkplatte für Johann Georg von Bentheim auf dem Alten Friedhof von Gießen

Sonderbeitrag: Arnold Mueller-Leutert

Der Soldat Arnold Mueller-Leutert wurde am 01.04.1921 in der hessischen Universitätsstadt Gießen geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Jagdflieger, und Leutnant. Am 24.04.1944 fiel er im Alter von 23 Jahren bei einem Luftkampf nahe der bayerischen Landeshauptstadt München.

Man begrub Arnold Mueller-Leutert auf dem Waldfriedhof München Reihe 71 Grab 36.

Das Grab mit der Gedenkplatte für Arnold Mueller-Leutert auf dem Alten Friedhof von Gießen
Die Gedenkplatte für Arnold Mueller-Leutert auf dem Alten Friedhof von Gießen

Sonderbeitrag: Hans Schlosser

Der Soldat Hans Schlosser wurde am 15.07.1882 in der hessischen Universitätsstadt Gießen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve in der 10. Kompanie des 99. Infanterie-Regiments. Am 31.10.1914 fiel er während der Ersten Flandernschlacht im Alter von 32 Jahren in Belgien vor Ypern (Flandern) in der Nähe der Ortschaft Gheluvelt.

Über den Todestag und die Todesumstände von Hans Schlosser berichtet die Regimentsgeschichte des 99. Infanterie-Regiments:

31. Oktober. 5 Uhr vorm. stößt das Regiment auf heftigsten Widerstand an der Windmühlenhöhe südöstlich Gheluvelt. Die vordersten Linien erleiden sehr schwere Verluste und sehen sich zum Eingraben im ebenen flandrischen Boden gezwungen.

Mit Hellwerden setzt eigenes Artilleriefeuer auf die stark besetzte Windmühlenhöhe ein. Oblt. d. R. Walter wird beauftragt mit seiner 2. Komp. die Windmühlenhöhe zu nehmen, während das übrige I. Batln. zur Schließung einer links gegen das Inf.-Regt. 136 klaffenden Lücke eingesetzt wird.

Maschinengewehre sollen den Angriff unterstützen.

In wenigen langen Sprüngen, doch nicht ohne Verluste, gelangt die 2. Komp. von Hecke zu Hecke bis auf nahe Entfernung an den Feind und nimmt den Feuerkampf auf. Um 1 Uhr nachm. soll zum Sturm angetreten werden, gleichzeitig mit dem rechts gegen das Dorf Gheluvelt angesetzten Inf.-Regt. 105. Der Gefechtslärm läßt kaum mehr einen Befehl von Mann zu Mann durchkommen. Die Verluste im feindlichen M.G.-Feuer mehren sich.

Der Regiments-Kommandeur Oberstlt. Nollau wird schwer verwundet, der bewährte Kommandeur des III. Batlns., Major Held, fällt. An ihre Stelle treten Major Reinicke vom I. Batln. und Hauptmann von Kistowski; Hauptmann Bergeré übernimmt die Führung des I. Batlns. Außerdem fallen in kurzer Zeit 3 Offiziere, 10 werden verwundet, die Mannschaftsverluste steigern sich entsprechend. Da zeigt sich in einem Graben an der Windmühlenhöhe ein weißes Tuch, einzelne Engländer laufen fliehend bergan. Oblt. d. R. Walter springt schnell entschlossen hinzu, noch ehe ihm seine hinter undurchdringlicher Hecke liegenden Mannschaften folgen können. Die Engländer treten widerstandslos aus dem Graben und werden abgeführt. Weiterstürmend gewinnt die Kompagnie mit den rechts und links sich anschließenden anderen Teilen des Regiments Mühlengehöft und Höhe, die nach erbittertem Kampf 2,30 Uhr nachm. in unserem Besitz ist. 200 Gefangene sind gemacht, 1 M.G. und zahlreiches Kriegsgerät erbeutet.

Der Feind geht flüchtend zurück, wirksam verfolgt vom Infanterie- und Artilleriefeuer der Unseren.

Dem einzelnen, in der Mitte des Geschehens Stehenden noch unbewußt, ist der Sieg in greifbare Nähe gerückt. Der Durchbruch durch die englischen Linien ist fast vollendete Tatsache und wurde, wie nachträglich geschichtlich feststeht, nur durch das Eingreifen des französischen Generals Foch verhindert.

In der Verfolgung vermischten sich die ohnehin durcheinander gekommenen Verbände noch mehr und erschwerten die Führung der ihrer Offiziere meist beraubten Truppe.

Der rechte Flügel des II. Batlns. drang bis zum Nordostrand von Gheluvelt vor und hielt ihn gegen starken Feind, dessen Gegenwirkung namentlich schwer war aus dem in der rechten Flanke liegenden Polygon-Wald, gegen den die rechte Nachbardivision nicht vorwärts gekommen war. Die links anschließende Linie lag hart südwestlich Gheluvelt.“

Man begrub Hans Schlosser auf dem Soldatenfriedhof Langemark in einem Massengrab.

Das Grab der Familie Schlosser auf dem Alten Friedhof von Gießen mit der Inschrift für Hans Schlosser
Die Gedenkschrift für Hans Schlosser

Sonderbeitrag: Hans Schlosser

Der Soldat Hans Schlosser wurde am 15.07.1882 in der hessischen Universitätsstadt Gießen geboren. Er war Oberlehrer an der Schillerschule. in Frankfurt am Main Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve in der 10. Kompanie des 99. Infanterie-Regiments. Am 31.10.1914 fiel er im Alter von 32 Jahren während der Ersten Flandernschlacht vor Ypern bei Gheluvelt in Belgien.

Über den Todestag und die Todesumstände von Hans Schlosser berichtet die Regimentsgeschichte des 99. Infanterie-Regiments:

„31. Oktober. 5 Uhr vorm. stößt das Regiment auf heftigsten Widerstand an der Windmühlenhöhe südöstlich Gheluvelt. Die vordersten Linien erleiden sehr schwere Verluste und sehen sich zum Eingraben im ebenen flandrischen Boden gezwungen.

Mit Hellwerden setzt eigenes Artilleriefeuer auf die stark besetzte Windmühlenhöhe ein. Oblt. d. R. Walter wird beauftragt mit seiner 2. Komp. die Windmühlenhöhe zu nehmen, während das übrige I. Batln. zur Schließung einer links gegen das Inf.-Regt. 136 klaffenden Lücke eingesetzt wird.

Maschinengewehre sollen den Angriff unterstützen.

In wenigen langen Sprüngen, doch nicht ohne Verluste, gelangt die 2. Komp. von Hecke zu Hecke bis auf nahe Entfernung an den Feind und nimmt den Feuerkampf auf. Um 1 Uhr nachm. soll zum Sturm angetreten werden, gleichzeitig mit dem rechts gegen das Dorf Gheluvelt angesetzten Inf.-Regt. 105. Der Gefechtslärm läßt kaum mehr einen Befehl von Mann zu Mann durchkommen. Die Verluste im feindlichen M.G.-Feuer mehren sich.

Der Regiments-Kommandeur Oberstlt. Nollau wird schwer verwundet, der bewährte Kommandeur des III. Batlns., Major Held, fällt. An ihre Stelle treten Major Reinicke vom I. Batln. und Hauptmann von Kistowski; Hauptmann Bergeré übernimmt die Führung des I. Batlns. Außerdem fallen in kurzer Zeit 3 Offiziere, 10 werden verwundet, die Mannschaftsverluste steigern sich entsprechend. Da zeigt sich in einem Graben an der Windmühlenhöhe ein weißes Tuch, einzelne Engländer laufen fliehend bergan. Oblt. d. R. Walter springt schnell entschlossen hinzu, noch ehe ihm seine hinter undurchdringlicher Hecke liegenden Mannschaften folgen können. Die Engländer treten widerstandslos aus dem Graben und werden abgeführt. Weiterstürmend gewinnt die Kompagnie mit den rechts und links sich anschließenden anderen Teilen des Regiments Mühlengehöft und Höhe, die nach erbittertem Kampf 2,30 Uhr nachm. in unserem Besitz ist. 200 Gefangene sind gemacht, 1 M.G. und zahlreiches Kriegsgerät erbeutet.

Der Feind geht flüchtend zurück, wirksam verfolgt vom Infanterie- und Artilleriefeuer der Unseren.

Dem einzelnen, in der Mitte des Geschehens Stehenden noch unbewußt, ist der Sieg in greifbare Nähe gerückt. Der Durchbruch durch die englischen Linien ist fast vollendete Tatsache und wurde, wie nachträglich feststeht, nur durch das Eingreifen des französischen Generals Foch verhindert.

In der Verfolgung vermischten sich die ohnehin durcheinander gekommenen Verbände noch mehr und erschwerten die Führung der ihrer Offiziere meist beraubten Truppe.

Der rechte Flügel des II. Batlns. drang bis zum Nordostrand von Gheluvelt vor und hielt ihn gegen starken Feind, dessen Gegenwirkung namentlich schwer war aus dem in der rechten Flanke liegenden Polygon-Wald, gegen den die rechte Nachbardivision nicht vorwärts gekommen war. Die links anschließende Linie lag hart südwestlich Gheluvelt.“

Man begrub Hans Schlosser auf dem Soldatenfriedhof Langemark in einem Massengrab.

Die Gedenkschrift für Hans Schlosser
Das Grab der Familie Schlosser auf dem Alten Friedhof von Gießen mit der Inschrift für Hans Schlosser

onderbeitrag: Arnold Tamm

Der Soldat Arnold Tamm wurde am 17.03.1882 geboren und stammte aus hessischen Stadt Ortenberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve in der 12. Kompanie des 81. Infanterie-Regiments. Am 22.08.1914 fiel er im Alter von 32 Jahren in Belgien (Wallonie) bei Bertrix.

Man begrub Arnold Tamm auf dem Soldatenfriedhof Vladslo in Block 9, Grab 1.467.

In der hessischen Stadt Lich gedenkt man Arnold Tamm noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2013/lich_stadtkirche_lk-giessen_wk2_hs.html

Das Grab der Familie Tamm auf dem Alten Friedhof von Gießen mit der Inschrift für Arnold Tamm
Die Gedenkinschrift für Arnold Tamm