Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 554: Rudolf Hütscher

Der Soldat Rudolf (Bernhard Ludwig) Hütscher (Verlustliste: Hüttscher) stammte Neumünster im heutigen Bundesland Schleswig-Holstein. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kriegsfreiwilliger in der 11. Kompanie des 187. Infanterie-Regiments. Am 21.07.1915 fiel er im Alter von 19 Jahren während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Rudolf Hütscher wurde während der Kämpfe in der Sattelstellung am Reichsackerkopf getötet, sein Leichnam wurde aber erst am 17.08.1915 gefunden.

Man begrub Rudolf Hütscher auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 86.

 

Sonderbeitrag: Heinrich Hilpisch

Der Soldat Heinrich Hilpisch wurde am 18.07.1893 geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als kriegsfreiwilliger Telegrafist im 3. Telegrafen-Bataillon. Am 07.04.1915 verstarb er krankheitsbedingt im Alter von 21 Jahren im Reserve-Lazarett Limburg an der Lahn.

Man begrub Heinrich Hilpisch auf dem Hauptfriedhof Limburg an der Lahn in Grab 26.

Das Grab von Heinrich Hilpisch auf dem Hauptfriedhof Limburg an der Lahn

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 478: Alfred Süss

Der Soldat Alfred Süss stammte aus der sächsischen Landeshauptstadt Leipzig und kämpfte im Ersten Weltkrieg als Kriegsfreiwilliger und Hornist in der 11. Kompanie des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 02.03.1915 fiel er in der Nähe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Über den Todestag und die Todesumstände von Alfred Süss berichtet die Regimentsgeschichte des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„So war es höchste Zeit, dass am 02.03.1915 abends die Bataillone abgelöst wurden. Nach der durch Landwehr-Infanterie-Regiment 40 erfolgten Ablösung rückte I./R. 23 nach Bärenstall, am nächsten Tag nach Niermorschweier und Katzental, II./R. 23 nach Genesungsheim, am nächsten Tag nach Kienzheim und Sigolsheim, III./R. 23 nach Hohrod, am nächsten Tag nach Ammerschweier.“

Man begrub Alfred Süss auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 25.

Das Grab von Alfred Süss und Friedrich Hartmann auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 454: Albert Krull

Der Soldat Albert Krull wurde am 29.12.1895 in der Stadt Lübeck im heutigen Bundesland Schleswig-Holstein geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wehrmann und Kriegsfreiwilliger in der 10. Kompanie des 92. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 28.05.1915 verstarb er im Lazarett Münster, nachdem er zuvor schwer verwundet worden war.

Man begrub Albert Krull auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 31.

Das Grab von Albert Krull auf dem Soldatenfriedhof Munster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 447: Wilhelm Reischle

Der Soldat Wilhelm Reischle stammte aus der Stadt Heilbronn im heutigen Bundesland Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kriegsfreiwilliger in der 5. Kompanie des 121. Landwehr-Infanterie-Regiment. Am 23.12.1914  fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Wilhelm Reischle auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 15.

In Ellhofen gedenkt man noch heute Wilhelm Reischle auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2017/ellhofen_lk-heilbronn_wk1_wk2_bw.html

Das Grab von Wilhelm Reischle auf dem Soldatenfriedhof Münster

Sonderbeitrag: Julius Westfeld

Der jüdische Soldat Julius Westfeld wurde am 09.12.1897 in Halberstadt (Reichsbund jüdischer Frontsoldaten: Blankenburg) geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kriegsfreiwilliger in der 6. Kompanie des 78. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 31.08.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) im Alter von 17 Jahren am Schratzmännele.

Man begrub Julius Westfeld auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 4, Grab 126.

Das Grab von Julius Westfeld auf dem Soldatenfriedhof Hohrod

Sonderbeitrag: Josef Ketterer

Der Soldat Josef Ketterer stammte aus der Stadt Emmendingen im heutigen Bundesland Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier und Kriegsfreiwilliger in der 2. Kompanie des 29. Ersatz-Infanterie-Regiments. Am 23.04.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Markirch (französisch: Sainte-Marie-aux-Mines).

Man begrub Julius Kantorowiz auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines in Block 4, Grab 57.

In seiner Heimatstadt Emmendingen gedenkt man Josef Ketterer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2016/emmendingen_lk-emmendingen_wk1_bw.html

Das Grab von Josef Ketterer und Alois Spitzemberger auf dem Soldatenfriedhof Markirch (französisch: Sainte-Marie-aux-Mines)

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 334: Markus Stöckle

Der Soldat Markus Stöckle stammte aus der bayerischen Ortschaft Unterried. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kriegsfreiwilliger in der 11. Kompanie des 2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 02.05.1916 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er wurde während der Stellungskämpfe am Lingekopf, Schratzmaennele und Barrenkopf getötet.

Man begrub Markus Stöckle auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 151.

Das Grab von Markus Stöckleauf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 301: Richard Ott UNFERTIG

Der Soldat Richard Ott stammte aus der bayerischen Stadt Würzburg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kriegsfreiwilliger in der 14. Kompanie des 121. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 21.02.1915 fiel er nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

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Man begrub Richard Ott auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 122.

Das Grab von Richard Ott auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr