Der Soldat Karl Lange stammte aus Usadel, einem Ortsteil der Gemeinde Blumenholz im heutigen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Vizefeldwebel in der 8. Batterie des 19. Reserve-Feldartillerie-Regiments. Am 25.08.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).
Man begrub Karl Langer auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 113.
Das Grab von Josef Lochner und Karl Langer auf dem Soldatenfriedhof Münster
Der Soldat Ernst Horn stammte aus Heinebach, einem Ortsteil der hessischen Gemeinde Alheim, und kämpfte als Kanonier in der 8. Batterie des 19. Reserve-Feldartillerie-Regiments. Am 28.08.1915 (Regimentsgeschichte: 25.08.1915) fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er starb am Breitenberg.
Man begrub Ernst Horn auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 115.
Der Soldat Oskar Schwarz stammte aus der hessischen Stadt Kassel. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Unteroffizier in der 8. Batterie des 19. Rese5rve-Feldartillerie-Regiments. Am 25.08.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er wurde am Lingekopf (französisch: Collet du Linge) ein Opfer der 2. Schlacht um Münster.
Man begrub Oskar Schwarz auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 114.
Der Soldat Karl Georg stammte aus der Stadt Betzdorf im heutigen Bundesland Rheinland-Pfalz. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Kriegsfreiwilliger in der 8. Batterie des 19. Reserve-Feldartillerie-Regiments. Am 24.07.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er starb bei Erschlitt.
Man begrub Karl Georg auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 6.
Der Soldat Franz Gilberg stammte aus Niederselters, einem Ortsteil der hessischen Gemeinde Selters. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 8. Batterie des 19. Reserve-Feldartillerie-Regiments. Am 24.06.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).
Man begrub Franz Gilberg auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 5.
Das Grab von Heinrich Schlie und Franz Gilberg auf dem Soldatenfriedhof Münster
Der Soldat Adolf Kellner stammte aus der Stadt Rudolstadt im heutigen Bundesland Thüringen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter und Kanonier in der 8. Batterie des 19. Reserve-Feldartillerie-Regiments. Am 25.08.1915 fiel er während der 2. Schlacht um Münster in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).
Über den Zeitraum des Todes von Adolf Kellner berichtet die Regimentsgeschichte des 19. Reserve-Feldartillerie-Regiments:
„8/19 fuhr am 4. August von Schlettstadt nach Bennweier und marschierte über Drei Ähren nach Zell-Place. Die Batterie übernahm die Stellung und Ziele der 9/19. Auch bei ihr kamen merkwürdigerweise anfangs mehrere Rohrzerspringer vor. Die Geschütze konnten aber durch den Waffenmeister wieder instandgesetzt werden.
Bei den Angriffen der folgenden Zeit beschoss die Batterie mittels Steilfeuers die westlichen Hänge des Lingekopfes und Schratzmännle. Unter feindlichem Feuer hatte sie nur wenigzu leiden.
Schlimmer erging es ihr, als sie am 24. August Stellungswechsel in die kritische Ecke am Breitenberg und Kuhberg machen musste. Erstere Stellung war in der Nähe eines Zuges von 13 cm-Kanonen, die beim Feinde sehr unbeliebt waren und am 25. August schweres Feuer bekamen. 8/19 erhielt dabei einen Volltreffer ins 4. Geschütz, durch welchen 3 Mann sofort getötet, 6 andere verwundet wurden, von denen zwei nachträglich noch starben. Der Kuhbergzug sollte von seiner neuen Stellung aus gegen Sulzern und Umgebung wirken. Beide Züge wurden jedoch schon am 26. August, abends von der 7/19 abgelöst.“
Man begrub Adolf Kellner auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 35.
Das Grab von Adolf Kellner auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr