Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 688: Bernhard Diercks

Der Soldat Bernhard Diercks stammte aus Muggerkuhl, einem Ortsteil der brandenburgischen Gemeinde Berge. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Jäger in der Radfahrer-Kompanie des 14. Jäger-Bataillons. Am 16.04.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Bernhard Diercks auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 109.

Das Grab von Bernhard Diercks auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 688: Johann Mayer

Der Soldat Johann Mayer (Volksbund: Mayr) kämpfte im Ersten Weltkrieg als Schütze in der 2. Maschinengewehr-Kompanie des 12. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 18.07.1918 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) am Mönchberg durch schwere Verwundung.

Der Sterbeort von Johann Mayer:

 

Man begrub Johann Mayer auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 103.

Das Grab von Johann Mayer auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 687: Alfred Rossmann

Der Soldat Alfred Rossmann kämpfte im Ersten Weltkrieg als Ulan  im 2. Eskadron des 21. Ulanen-Regiments. Am 01.07.1918 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) in Stellungen bei Schierbach und dem Kirchhof von Sulzern (französisch: Soultzeren, elsässisch: Sulzere).

Man begrub Alfred Rossmann auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 101.

Das Grab von Alfred Rossmann und eines unbekannten deutschen Soldaten auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 686: Hugo Arnold

Der Soldat Hugo Arnold stammte aus der sächsischen Gemeinde Gelenau. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Ulan im Stab des 21. Ulanen-Regiments. Am 20.06.1918 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er wurde bei Hohrod durch einen Volltreffer in das Regiments-Gefechtszimmer verschüttet und getötet.

Über den Todestag und die Todesumstände von Hugo Arnold berichtet die Regimentsgeschichte des 21. Ulanen-Regiments:

„Am 20.06.1918 zerstörte ein Volltreffer den Unterstand, in dem sich das Regiments-Gefechtszimmer befand. Der Regiments-Schreiber, Vizewachtmeister Grohmann, der Gefreite Schröck und Ulan Arnold wurden verschüttet und fanden so den Heldentod. Wie durch ein Wunder entging der Unteroffizier Berthold, der gerade den Unterstand betrat, dem gleichen Schicksal; er wurde durch den Luftdruck meterweit zur Seite geschleudert. Auf dem Ehrenfriedhof zu Münster wurden die drei bei Ausübung ihrer Pflicht gefallenen allgemein beliebten Kameraden am 23. unter militärischen Ehren zur ewigen Ruhe gebettet.“

Man begrub Hugo Arnold am 23.06.1918 auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 100.

In seiner Heimatgemeinde Gelenau gedenkt man Hugo Arnold noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2017/gelenau_lk-erzgebirgskreis_wk1_wk2_sx.html

Das Grab von Kurt Grohmann und Hugo Arnold auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 685: Kurt Grohmann

Der Soldat Kurt Grohmann stammte aus Schwerin im heutigen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wachtmeister und Regiments-Schreiber im Stab des 21. Ulanen-Regiments. Am 20.06.1918 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er wurde bei Hohrod durch einen Volltreffer in das Regiments-Gefechtszimmer verschüttet und getötet.

Über den Todestag und die Todesumstände von Kurt Grohmann berichtet die Regimentsgeschichte des 21. Ulanen-Regiments:

„Am 20.06.1918 zerstörte ein Volltreffer den Unterstand, in dem sich das Regiments-Gefechtszimmer befand. Der Regiments-Schreiber, Vizewachtmeister Grohmann, der Gefreite Schröck und Ulan Arnold wurden verschüttet und fanden so den Heldentod. Wie durch ein Wunder entging der Unteroffizier Berthold, der gerade den Unterstand betrat, dem gleichen Schicksal; er wurde durch den Luftdruck meterweit zur Seite geschleudert. Auf dem Ehrenfriedhof zu Münster wurden die drei bei Ausübung ihrer Pflicht gefallenen allgemein beliebten Kameraden am 23. unter militärischen Ehren zur ewigen Ruhe gebettet.“

Man begrub Kurt Grohmann auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 99.

Das Grab von Kurt Grohmann und Hugo Arnold auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 684: Walter Schröcke

Der Soldat Walter Schröcke stammte aus der Stadt Schlettau in Sachsen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter im Stab des 21. Ulanen-Regiments. Am 20.06.1918 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er wurde bei Hohrod durch einen Volltreffer in das Regiments-Gefechtszimmer verschüttet und getötet.

Über den Todestag und die Todesumstände von Walter Schröcke berichtet die Regimentsgeschichte des 21. Ulanen-Regiments:

„Am 20.06.1918 zerstörte ein Volltreffer den Unterstand, in dem sich das Regiments-Gefechtszimmer befand. Der Regiments-Schreiber, Vizewachtmeister Grohmann, der Gefreite Schröck und Ulan Arnold wurden verschüttet und fanden so den Heldentod. Wie durch ein Wunder entging der Unteroffizier Berthold, der gerade den Unterstand betrat, dem gleichen Schicksal; er wurde durch den Luftdruck meterweit zur Seite geschleudert. Auf dem Ehrenfriedhof zu Münster wurden die drei bei Ausübung ihrer Pflicht gefallenen allgemein beliebten Kameraden am 23. unter militärischen Ehren zur ewigen Ruhe gebettet.“

Man begrub Walter Schröcke am 23.06.1918 auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 98.

Das Grab von Peter Hofbauer und Walter Schröck auf dem Soldatenfriedhof Münster

Sonderbeitrag: Hauptmann Adam Becker

Der Soldat Adam Becker stammte aus der Stadt Deidesheim im heutigen Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Hauptmann in der 1. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 18.08.1915 fiel er im Kampf in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) am Lingekopf.

Über den Todestag und die Todesumstände von Adam Becker berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments:

In der Nacht zum 18. August übernahm das I. Bataillon die Stellungen am Lingekopf.
Ein Teil der Lingekopf-Stellung hatte den Besitzer wiederholt gewechselt, er war am 4. August den Franzosen wieder entrissen worden und es war deshalb damit zu rechnen, daß dieselben ihn wieder zu erlangen trachten würden.
Am 17. August hatte ab 4° nachm. feindliches Artilleriefeuer auf dem Lingekopf und dem Raum östlich davon gelegen und bis 10° nachts mit ziemlicher Heftigkeit angedauert. Ein Infanterieangriff war aber nicht erfolgt. In der Nacht vom 17./18. August hielt der Feind die Stellung unter mäßig starkem Infanteriefeuer, war zahlreiche schwere Minen auf den Ostabhang und machte zeitweise kurze Artillerieüberfälle.

Der Vormittag des 18. August verlief ruhig. 3., 1. und 4. Komp. waren vorne eingesetzt, 2. Komp. Reserve. Die vorderste Linie war nur mit schwachen Postierungen besetzt, die übrigen Teile der Kompagnien waren gruppenweise in den Unterschlüpfen der Reservestellung untergebracht. Die 2. Komp. lag mit zwei Zügen in den Unterständen nächst dem Bataillonsunterstand, ein Zug hatte die Riegelstellung besetzt.

3⁴⁵ nachm. setzte lebhaftes Artilleriefeuer auf den Lingekopf ein, vom Schwarzberg kam Flankenfeuer auf den Ostabhang. Vor diesem äußerst heftigen Feuer wich die 1. Komp. unter Zurücklassung von Postierungen bis zur Riegelstellung zurück, ebenso ein Teil der 4. Komp.

Da nun ein Angriff mit Sicherheit zu erwarten war, zog der Kommandeur I./L.S.R. 1 das ihm unterstellte III./R.I.R. 74 heran, das aber nur mit ganz geringer Gefechtsstärke eintraf.

Das Artilleriefeuer dauerte bis gegen 7⁰ abends. Dann brach der Angriff so wuchtig los, daß die Alpenjäger die nur schwach besetzte erste und die nahe dahinter liegende zweite Linie überrannten und fast bis an den sogenannten Riegel‑Graben (3. Linie) vordrangen.

Die Kompagnien des Bataillons hatten den Tag über im heftigsten Feuer ausharrend hinter den Resten von Unterständen, hinter Felsen und abgeschossenen Baumstämmen einigermaßen Deckung suchend den feindlichen Angriff abgewartet.

Der schon in den Morgenstunden in der Stellung vorne gegebene Befehl des Regimentskommandeurs hatte gelautet:
„H. Major, Angriff ist heute bestimmt zu erwarten. Treffen Sie alle Vorbereitungen, sodaß das Bataillon dem Angriff in augenblicklichem Gegenstoß entgegentritt. Sorgen Sie besonders für Aufrechthaltung der Verbindung mit den vorne zu belassenden Posten und behalten Sie selber so Verbindung mit den Kompagnien, daß diese auf ihren Befehl unverzüglich losgehen können. Dem Feind darf keine Minute Zeit gelassen werden, sich festzusetzen und einzurichten!“
Auf wiederholte Anfragen während des schweren Artillerie‑ und Minenfeuers antwortete der Bataillonskommandeur, Major Drff, stets:
„Herr Oberstlt. können sich verlassen, alles ist bereit, Verbindung nach oben (1. Linie) und zu den Kompagnien besteht fortwährend; sobald der Angriff kommt, gehen wir augenblicklich los!“

Die Sicherheit zu dieser beruhigenden Meldung erhielt Major Orff durch das vorbildliche Verhalten der Leutnants Burre und Hampp, wie des Feldwebel‑Leutnants Niggl, die die Verbindungsposten zur ersten Linie trotz schwersten Feuers immer wieder nachsahen und für Ergänzung der Verluste sorgten.

Der Gegenstoß wurde auch augenblicklich angesetzt, mit bewundernswerter Kraft und verbissener Entschlossenheit erstürmte das tapfere Bataillon — voran die 4. Komp. — den steilen felsigen Gipfel, über den die Alpenjäger, wie oben gesagt, schon ein erhebliches Stück vorgebrochen waren.

Die Franzosen, die bereits zwei Maschinengewehre herangebracht hatten, wurden über unsere erste Linie hinaus — wieder restlos in ihre alte Stellung zurückgeworfen. Ein französischer Gefangener erzählte gelegentlich, daß ihnen das furcht‑ und schreckenerregende, allen Gefechtslärm übertönende „Hurra“ der anstürmenden Germanen durch Mark und Bein gefahren sei, so daß ihm niemand standzuhalten vermochte.

Die Franzosen mußte auch geradezu eine Panik ergriffen haben, da sie ihre Gewehre, die mit der Mündung in den Graben herein sahen, dutzendweise liegen ließen und zunächst davon rannten, im Graben selbst lagen massenhaft tote Franzosen, einer neben dem anderen.

Der feindliche Graben lag auf nächste Entfernung gegenüber, wütender Handgranatenkampf folgte gegen die weiter folgenden Angriffswellen der Franzosen.

Seine eigenen Handgranaten hatte das Bataillon bald verworfen. Die Alpenjäger hatten jedoch massenhaft Handgranaten, die viele wie an einer Perlenschnur um den Hals getragen und dann wohl über 1000 bei ihrer Flucht zurückgelassen — Handgranaten, die zunächst nicht zu gebrauchen wußte.

Feldwebelleutnant Niggl jedoch versuchte so lange daran herum, bis es ihm gelang, sie zu handhaben. Dann wurden auch diese noch sämtlich in die Gräben der Franzosen geschleudert. Hieran hatte Niggl ein besonderes Verdienst.

Die Verluste des Bataillons betrugen in einer Stunde vier Offiziere (Hptm. Becker, der erst tags vorher aus Krankenurlaub gekommen war, und Offizierstellvertreter Fischer tot, Hptm. Reissinger und Offizierstellvertreter Gut, dieser schwer verwundet.)

26 tote, 174 verwundete und 6 vermißte Unteroffiziere und Mannschaften, zusammen 210.

Trotzdem führte das Bataillon den schweren Angriff durch mit dem Erfolg, daß es die ihm anvertraute Stellung restlos behauptete, daß damit der Lingekopf in deutscher Hand blieb, während der gleichzeitig angegriffene, von preußischen Truppen besetzte Schrazmännele‑Nordrücken und die Spitze des Schrazmännele verloren gingen.“

Man begrub Adam Becker auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 1, Grab 68.

Hauptmann Adam Becker
Das Grab von Hauptmann Adam Becker

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 683: Peter Hofbauer

Der Soldat Peter Hofbauer stammte aus der bayerischen Gemeinde Schalkham. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als aktiver Infanterist in der 2. Kompanie des 12. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 11.06.1918 verunglückte er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) tödlich. Er kam im Alter von 25 Jahren am Reichsackerkopf ums Leben.

Der Sterbeort von Peter Hofbauer:

Man begrub Peter Hofbauer auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 97.

In Waging am See gedenkt man Peter Hofbauer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2022/waging-a-see_lkr-traunstein_wk1_wk2_by.html

Das Grab von Peter Hofbauer und Walter Schröck auf dem Soldatenfriedhof Münster

Sonderbeitrag: Josef Kasperbauer

Der Soldat Josef Kasperbauer wurde am 14.02.1892 in Aulendorf im heutigen Bundesland Baden-Württemberg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier in der 2. Kompanie des 124. Infanterie-Regiments. Am 22.11.1914 fiel er während der Kämpfe in Lothringen im Alter von 22 Jahren.

Man begrub Josef Kasperbauer auf dem Garnisons-Friedhof Saarlouis in Block 2, Reihe 1, Grab 57.

Das Grab von Josef Kasperbauer auf dem Garnisonsfriedhof Saarlouis

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 682: August Launer

Der Soldat August Launer wurde am 18.03.1908 in Heinersdorf geboren (heute Polen). Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der deutschen Wehrmacht. Am 20.08.1940 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). August Launer wurde 32 Jahre alt.

Man begrub August Launer auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 19.

Das Grab von Werner Bachmann und August Launer auf dem Soldatenfriedhof Münster