Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 563: Thomas Neuhofer

Der Soldat Thomas Neuhofer wurde am 28.10.1877 in der bayerischen Gemeinde Hohenlinden geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landsturmmann in der 5. Kompanie des 12. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 02.07.1917 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er wurde in der Klängle-Stellung getötet.

Man begrub Thomas Neuhofer auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 90.

Das Grab von Friedrich Keutterling und Thomas Neuhofer auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 557: Heinrich Welz

Der Soldat Heinrich Welz wurde am 26.09.1896 in der bayerischen Stadt Würzburg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in 5. Batterie des 6. bayerischen Landwehr-Feldartillerie-Regiments. Am 23.07.1917 starb er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er wurde im Alter von 20 Jahren nördlich der Ortschaft Haslach getötet.

Man begrub Heinrich Welz auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 92.

Das Grab von Karl Schöps und Heinrich Welz auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 553: Georg Wagner

Der Soldat Georg Wagner stammte aus der bayerischen Gemeinde Schwenningen und kämpft im Ersten Weltkrieg als Gefreiter im 12. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiment. Am  08.11.1917 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man gebrub Georg Wagner auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 91.

In seiner Heimatgemeinde Schwenningen gedenkt man Georg Wagner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2021/gremheim_gde-schwenningen_lk-dillingen-a-d-donau_wk1_wk2_by.html

Das Grab von Anton Hammer und Georg Wagner auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 552: Anton Hammer

Der Soldat Anton Hammer stammte aus der bayerischen Gemeinde Gilching. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Landsturmmann. Am 08.11.1917 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Anton Hammer auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 90.

In seiner Heimatgemeinde Gilching gedenkt man Anton Hammer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/gilching_wk1u2_bay.htm

Das Grab von Anton Hammer und Georg Wagner auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 549: Andreas Strobel

Der Soldat Andreas Strobel stammte aus Westernach, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Mindelheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter. Am 29.01.1918 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Andreas Strobel auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 93.

Das Grab von Xaver Papp und Andreas Strobel auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 548: Xaver Papp

Der Soldat Xaver Papp stammte aus Weickenreuth, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Stammbach. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier der Reserve in der 1. Maschinengewehr-Kompanie des 12. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 15.11.1918 starb er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er wurde bei Oberck Opfer eines Unglücksfalls.

Man begrub Xaver Papp auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 99.

Das Grab von Xaver Papp und Andreas Strobel auf dem Soldatenfriedhof Münster

Sonderbeitrag: Josef Greinwald

Der Soldat Josef Greinwald stammte aus der bayerischen Stadt Füssen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wehrmann in der 4. Kompanie des 3. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 05.09.1914 fiel er während der Kämpfe nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Über den Todestag und die Todesumstände von Josef Greinwald berichtet die Regimentsgeschichte des 3. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments:

Das Regiment verbrachte die Nacht im Wald von Machieles.
Um 5° morgens am 5.9. traf der Befehl ein: Das Regiment geht sofort über Urbeis zurück. Ein Bataillon besetzt die Höhe nördlich von Urbeis beim Grand Faudé, ein Bataillon die Höhe südlich von Urbeis, den Ausläufer des Eichenrains, mit zwei Bataillonen einschließlich eines Bataillons des R[eserve]‑Inf[anterie]‑Reg[iments] 12 die Höhen östlich Lannach. Die vorgeschobenen Bataillone bei Grand Faudé und Eichenrain haben so lange zu bleiben, bis die Kolonne Hübner sich nach Diedolshausen verschoben hat.

Die Freigabe des Eichenrains, die noch dazu aus Mißverständnis zu früh geschah, hat sich bitter gerächt.

Um 2 Uhr kam der Befehl, daß zur Unterstützung des Angriffes auf Diedolshausen je eine Kompagnie nach dem Machieles‑Wald und nach dem Schwarzberg vorzuschieben sei. Durch lebhafte Streifen beider Kompagnien sollte der Eindruck eines geplanten Angriffs hervorgerufen werden. Der vorzeitige Wegzug vom Eichenrain hatte dem Gegner die Bahn frei gemacht, er schob sich unbemerkt vor und als die beiden Kompagnien ihren Zielen zustrebten, wurden sie mit kräftigem Feuer überfallen, besonders die 4. Komp., die nach Machieles bestimmt war, litt stark. Gefallen: Hptm. Keller, 7 Mann; verwundet und vermißt 28 Mann.

Das Regiment blieb mit zwei Bataillonen für die Nacht in Urbeis, um ein Nachrücken des Gegners aufzuhalten.

Damit war das Regiment in seinem Abschnitt gelandet, den es für die nächsten vier Jahre zu halten hatte.

Man begrub Josef Greinwald auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 1, Grab 25.

In seiner Heimatstadt Füssen gedenkt man Josef Greinwald noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2019/fuessen_lk-ostallgaeu_wk1_bay.html

Das Grab von Josef Greinwald auf dem Soldatenfriedhof Hohrod

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 547: Johann Ott

Der Soldat Johann Ott stammte aus Holzheim, Schwaben. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 2. Kompanie des 12. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 01.03.1918 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Johann Ott auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 96.

In seiner Heimatgemeinde Holzheim gedenkt man Johann Ott noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2016/holzheim_lk-neu-ulm_wk1_bay.html

Das Grab von Johann Ott auf dem Soldatenfriedhof Münster

Sonderbeitrag: Major Joseph Hollweck

Der Soldat Joseph Hollweck wurde am 05.03.1867 in der bayerischen Stadt  Schillingsfürst geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Major im Stab des II. Bataillons des 6. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments, war aber eigentlich vom 21. bayerischen Infanterie-Regiment dorthin abgeordnet. Am 20.08.1914 fiel er im Alter von 47 Jahren während der Schlacht in Lothringen bei Angweiler (französisch: Angviller-lès-Bisping), einem Ortsteil der Gemeinde Belles-Forêts.

Über den Todestag und die Todesumstände von Major Joseph Hollweck berichtet die Regimentsgeschichte des 6. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

Schon am 18. August hatten Teile der 1. Reserve-Division im sieg-
reichen Gefecht bei Mittersheim die Probe auf ihre Kriegstüchtigkeit able-
gen dürfen. Am folgenden Tage mußte das 1. Res.Korps die Lücke
zwischen dem I. b. A.K. bei Saarburg und dem preuß. XXI. A.K. bei
Lauterfingen ausfüllen. Zu diesem Zwecke rückte die 5. Res.Div. über
Wiebesweiler nach Insweiler und schob die Vorhut*) noch gegen den
Salinentantal zwischen Lauterfingen und Mittersheim vor. Für den 20.,
den Tag des allgemeinen Angriffs der 6. Armee Kronprinz Rupprecht,
erhielt G.d.I. Ritter von Fasbender den Auftrag, mit seinem
Korps die linke Flanke des preuß. XXI. A.K. zu decken und einen Durch-
bruch des Feindes durch die Waldungen beiderseits Mittersheim zu ver-
hindern. Er entschloß sich, diesen schweren Auftrag angriffsweise zu lösen.
Der Kommandeur der 5. Res.Div., mit der Aufgabe betraut, über Hoffnung -Bisping auf Germingen–Freiburg vorzustoßen, beabsichtigte, durch den
ausgedehnten Forst von Albersdorf bis Angweiler nur die nördlich
Lauterfingen stehende Vorhut vorzutreiben, die 11. R.J.B. dagegen in das
freie Gelände bei Hoffnung und Rohrbach zu werfen.

Unser Regiment, in den frühesten Morgenstunden des 20. unerwartet
alarmiert und in Marsch gesetzt, wird als Reserve der Division zunächst
in die Mulde n.ö. Höhe 251 n.ö. Lauterfingen befohlen. „Bei dem
Vormarsch dorthin, südlich Insweiler, kommt ein Trupp flüchtender
Einwohner mit allen Anzeichen der Angst und des Entsetzens vorüber,
bepackt mit Bündeln, mit Kindern, Kinderwagen und Handkarren. Die
Häuser zeigen vielfach Geschoß-Spuren und Verwüstungen durch die
zurückgegangenen Franzosen. Ein Meldereiter sprengt über die Höhe,
Schrapnells platzen über ihm, die ersten Grüße des nahen Gegners.
Während in dem Walde östlich der Marschstraße durch das dichte
Unterholz etwas Luft geschafft wird, nehmen die Feldgeistlichen
Gelegenheit zu erhebenden und ergreifenden Ansprachen an das
versammelte Regiment. In dem Sonnenschein lauschen die Männer der
kurzen, aber zündenden Predigt des Divisionsgeistlichen Hoessler, innig
ergriffen herrscht nach dem Rollen des Artillerie- und Infanteriefeuers
heilige Stille, um den Drang, nun endlich selbst mitkämpfen, alles
geschwellt von dem Gefühl, nun endlich selbst mitkämpfen und mitziehen
zu dürfen.

Gegen 9³⁰ Uhr rückt das Regiment gegen Lauterfingen, vorüber an vielen
Toten, meist Franzosen, auch Gefangenentrupps marschieren vorbei. Das Regiment erhält nunmehr Befehl, östlich an Rohrbach vorbei,
verstärkt durch zwei Batt. des R.F.A.R. 5, zur Entlastung des im Forst
Albersdorf schwer ringenden R. 7 auf Angweiler vorzugehen. Gegen
13 Uhr hatte das Regiment Rohrbach erreicht. Das III. Batt., durch
andere Truppen auf der Anmarschstraße abgedrängt, war nach Hoffnung
abgekommen. Der Regimentskommandeur befiehlt nunmehr: „I./R.6
beiderseits entlang der Straße Rohrbach–Angweiler, II./R.6 rechts davon
Richtung Angweiler zunächst den Wald absuchen und säubern, rechts
Anschluß an Brigade Reuter, links Verbindung mit R.7 suchen. Weiteres
Vorgehen gegen Angweiler erst auf Befehl.

Da das III. Batt. fehlte, stellten sich auf Anrufen das I. und II. Batt.
R.10 als Reserve zur Verfügung, um später in der Lücke zwischen
unserem linken Flügel und R.7 einzugreifen. Die beiden zur Verfügung
stehenden Batt. erhielten den Auftrag, südlich des Waldes aufzufahren
und zurückgehenden Gegner unter sechsten Batl. das Feuer. Angweiler war vom Feinde besetzt. Das I. Bat. gliederte sich zum Angriff folgendermassen: 2. Kp. in vorderster Linie, 3. und 4. Kp. in 2. Linie, 4. Kp. rechts gestaffelt. Nachdem 1 Zug der
2. Kp. den Waldrand nordwestl. Angweiler erreicht hatte, eröffnete er das
Feuer, links wurden nunmehr 2 Züge der 1., rechts 2 Züge der 3. Kp.,
zuletzt noch die 4. Kp. eingesetzt. Nach Nachlassen des Artilleriefeuers
wurde der Angriff vorgetragen, auch das II. Batl. rechts vom I. eingesetzt.
Die M.G.K. folgte den Schützen des I. Batl. südlich der Straße
Rohrbach–Angweiler.

Die Schützenlinien arbeiteten sich wie auf dem
Exerzierplatz an den Feind heran

Major Hollweck, Kommandeur des II. Bataillons, war bei der enthüllten Fahne seines Bataillons, die das feindliche Artilleriefeuer auf sich zog, gefallen, der Fahne selbst wurde der die Stange krönende Löwe abgeschossen. 3 Offiziere, — Oblt. Pollmann, Oblt.d.R. Loschge,
Lt.d.R. Meisser, — von denen Oblt. Pollmann der M.G.K. tags darauf
starb, und 148 Untffz. und Mannschaften hatten ihren Fahneneid mit
ihrem Tode oder mit ihrem Blute besiegelt.“

Man begrub Joseph Hollweck auf dem Soldatenfriedhof Morhange in Block 4, Grab 71.

Das Grab von Major Joseph Hollweck auf dem Soldatenfriedhof Mörchingen (Morhange)

Sonderbeitrag: Johann Geiger

Der Soldat Johann Geiger stammte aus der bayerischen Gemeinde Böhen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter der Reserve in der 3. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 20.08.1914 fiel er in Frankreich Während der Kämpfe in Lothringen. Er wurde bei der Ortschaft Saaraltdorf getötet.

Über den Todestag und die Todesumstände von Johann Geiger berichtet die Regimentsgeschichte des 12. bayerischen Infanterie-Regiments:

In der Morgendämmerung des 20. 8. ging der Feind auf der ganzen Linie vor, aus nördlicher und südlicher Richtung schallender Gefechtslärm verkündete den Beginn der Schlacht. Vor der Front des Regiments war es vorerst noch ruhig. Plötzlich 6 Uhr morgens gingen feindliche Schützenlinien gegen das II. Batl. vor, wagten aber nicht die Saar zu überschreiten, weitere Linien folgten und über die Höhen südlich Dolvingen eilten starke feindliche Kräfte, 12—15 Kompagnien, in den Saarwald. Aber darauf hatte unsere Artillerie nur gewartet. Mit ganzer Wucht warf sie sich auf den Gegner; heulend zogen ihre Geschosse über den Saargrund und verbreiteten Tod und Verderben in den mit Franzosen angestopften Saarwald. Auf der Höhe nördlich Zittersdorf, wo die französische Artillerie in Stellung gegangen war barsten die schweren Geschosse der deutschen Mörser, haushohe Erdfontänen in die Luft schleudernd. Schon sah man einzelne Franzosen, da und dort auch ganze Trupps aus dem Saarwalde nach rückwärts eilen, da kam der Angriffsbefehl. Die 4. Inf.-Brig. hatte 2 Angriffsgruppen gebildet. Die Gruppe Policzka (II. u. III./12. Inf.-Rgts., 2/3 M.G.Komp. und eine Kompagnie 15. Inf.-Rgts.) sollte in Richtung Südrand Dolvingen—Schnackenhof antreten, wenn der linke Flügel der Gruppe Tutschek (I. u. III./15. Inf.-Rgts. mit M.G.Komp.) die Höhe 304 südwestlich Oberstinzel in Besitz genommen habe; I./12. Inf.-Rgts. und 1/3 M.G.Komp. 12. Inf.-Rgts. waren Brigadereserve. Als gegen $12^{30}$ nachm. die Schützenlinien der Gruppe Tutschek auf der genanten Höhe sichtbar wurden, ging das Regiment vor. Das II. Batl. überschritt bei Saareck und bei der Schnellenmühle die Saar und drang in den Saarwald ein, wo es 120 Gefangene des 10. u. 27. franz. Inf.Rgts. machte. III./12. und die Kompagnie des 15. Inf.Rgts. gingen bei Saaraltdorf über die Saar. Der Feind leistete nur geringen Widerstand. Auch die 4./12. hatte sich voll Kampfeseifer dem Angriff angeschlossen und war mit der Kompagnie des 15. Inf.Rgts. über Bahn und Saar vorgestürmt, wurde an der Saarmühle angehalten und zum Bataillon herangezogen. I./12. folgte in zweiter Linie als Brigadereserve. Wohl fügten zahlreiche Baumschützen und versteckte Schützennester den voreilenden Kompagnien manchen Schaden zu, aber die Widerstandskraft der Franzosen war schon durch das Artilleriefeuer gebrochen. Immer zahlreicher flohen sie aus den deckenden Waldungen und bald sah das Auge, so weit es blicken konnte, in kopfloser Flucht davoneilende blaue Tuchmäntel und rote Hosen. Unaufhaltsam ging es weiter bis zum Abend: wo der Feind Widerstand zu leisten suchte, so am Wald bei St. Ulrich und bei Misselhof, trieb ihn das gut sitzende Feuer unserer Schützen und Maschinengewehre rasch in die Flucht. Langsam sank die Sonne und in ihre Glut mischten sich die Flammen des brennenden Misselhofes, an dem das Regiment kurze Zeit hielt und sich ordnete. Reiche Arbeit fanden die Aerzte und das Sanitätspersonal. 28 Tote und 106 Verwundete hatte das Regiment zu beklagen. In ungeheurer Menge aber lagen verwundete Franzosen in Feld und Wald und nach deutscher Sitte nahm sich unser Sanitätspersonal des kampfunfähigen Gegners in gleicher Weise an, wie der eigenen Verwundeten. Von den Kompagnie- und Zugführern des Regiments war Lt. d. Res. Laupheimer tot, Hptm. Lutzenberger (Chef der 1. Komp.), Oblt. Diem (M.G.K.), die Lts. d. Res. Müller Otto (12. Komp.), Weiß (5. Komp.) und die Off.Stv. Madel (7. Komp.), Wiegand (1. Komp.) und Blankenhorn (M.G.K.) waren verwundet.

Man begrub Johann Geiger auf dem Soldatenfriedhof Lafrimbolle in Block 1, Grab 905.

Das Grab von Johann Geiger und Wilhelm Peil auf dem Soldatenfriedhof Lafrimbolle