Sonderbeitrag: Josef Kasperbauer

Der Soldat Josef Kasperbauer wurde am 14.02.1892 in Aulendorf im heutigen Bundesland Baden-Württemberg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier in der 2. Kompanie des 124. Infanterie-Regiments. Am 22.11.1914 fiel er während der Kämpfe in Lothringen im Alter von 22 Jahren.

Man begrub Josef Kasperbauer auf dem Garnisons-Friedhof Saarlouis in Block 2, Reihe 1, Grab 57.

Das Grab von Josef Kasperbauer auf dem Garnisonsfriedhof Saarlouis

Sonderbeitrag: Christian Imdahl

Der Soldat Christian Imdahl stammte aus der Stadt Düren im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Pionier in der Minwerfer-Kompanie.233 des 4. Pionier-Bataillons. Am 10.08.1917 fiel er bei Remabois nahe Leintrey.

Man begrub Christian Imdahl auf dem Soldatenfriedhof Avricourt in Grab 108.

Das Grab von Christian Imdahl auf dem Soldatenfriedhof Avricourt

Sonderbeitrag: Philipp Fritz

Der Soldat Philipp Fritz stammte aus der hessischen Gemeinde Ober-Mörlen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Pionier in der 2. Reserve-Kompanie des II. Pionier-Bataillon 21. Am 25.01.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen.

Man begrub Philipp Fritz auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in Block 1, Grab 72.

Das Grab von Johann Hetzner und Philipp Fritz auf dem Soldatenfriedhof Gilbertsweiler (französisch: Gerbéviller)

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 660: Konrad Thönges

Der Soldat Konrad Thönges stammte aus dem hessischen Ort Steinfurth, einem Stadtteil von Bad Nauheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 5. Kompanie des 118. Reserve-Infanterie-Regiments. Im Juli 1916 fiel er während der Schlacht um Verdun an der Höhe 304.

Die Lage des Grabes von Konrad Thönges ist unbekannt.

In seinem Heimatort Steinfurth gedenkt man Konrad Thönges noch heute auf einer Gedenktafel des Turn-Verein Steinfurth.

Gedenkstein für Eberhard Brod, Heinrich Theis, Wilhelm Steinhauer, Paul Richard Jacob, Konrad Thönges, Heinrich Arnoldi, Ludwig Thönges, Heinrich Thönges und Ludwig Falk auf dem Friedhof von Steinfurth (Bad Nauheim)

Sonderbeitrag: Johann Hetzner

Der Soldat Johann Hetzner wurde am 22.01.1892 in der bayerischen Stadt Nürnberg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 5. Batterie des 8. bayerisches Feldartillerie-Regiments. Am 08.09.1914 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen bei Serres nahe der Ortschaft Courbesseaux. Johann Hetzner wurde 22 Jahre alt.

Über den Todestag und die Todesumstände von Johann Hetzner berichtet die Regimentsgeschichte des 8. bayerischen Feldartillerie-Regiments:

08.09.1914 Zur Unterstützung des Angriffes der 12. b. Inf.Brig. aus vorderster Linie geht I. ohne 2. in Stellung 1 km westlich Courbesseaux, Vorgehen von Teilen der II., schon angesetzt, wird auf nachts verschoben. Im  übrigen Vorbereitung des Angriffes durch Bekämpfung feindlicher Batterien und Beschießen des Feindes im Wald von Haraucourt, in den 6. b. Inf.Rgt. dann eindringt. — Das Regiment erhält seine ersten Eisernen Kreuze. — 7 Mann tot, 20 verwundet, starke Pferdeverluste. Unterkunft wie gestern, I. in
Stellung, St. I. Courbesseaux.

Man begrub Johann Hetzner auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in Block 1, Grab 71.

Das Grab von Johann Hetzner und Philipp Fritz auf dem Soldatenfriedhof Gilbertsweiler (französisch: Gerbéviller)

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 656: Ludwig Thönges

Der Soldat Ludwig Thönges stammte aus dem hessischen Ort Steinfurth (Hauptstraße 48), einem Stadtteil von Bad Nauheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 9. Kompanie des 132. Infanterie-Regiments. Am 18.03.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun in Frankreich an der Westfront. Er wurde während der Kämpfe im Caillette-Wald getötet.

Die Lage des Grabes von Ludwig Thönges ist unbekannt. Wahrscheinlich wurde er, wenn seine Gebeine bis heute geboregen wurden, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Azannes II beigesetzt, wo man die Gefallenen Deutschen des Cailette-Waldes in der Regel begrub, u. a.

  • Landsturmmann Josef Gaide, gefallen am 02.06.1916 im Cailette-Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Azannes II. in Block 3, Grab 54;
  • Ersatz-Reservist Salomon Levy, gefallen am 25.05.1916 im Cailette-Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Azannes II in Block 7, Grab 484

In seinem Heimatort Steinfurth gedenkt man Heinrich Thönges noch heute auf einer Gedenktafel des Turn-Verein Steinfurth.

Gedenkstein für Eberhard Brod, Paul Richard Jacob, Konrad Thönges, Heinrich Arnoldi, Ludwig Thönges, Heinrich Thönges und Ludwig Falk auf dem Friedhof von Steinfurth (Bad Nauheim)

Sonderbeitrag: Hermann Wagner

Der Soldat Hermann Wagner wurde am 24.03.1892 in der Gemeinde Steinen im heutigen Bundesland Baden-Württemberg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als  Gefreiter und Hornist in der 8. Kompanie des 170. Infanterie-Regiments.  Am 08.09.1914 starb er nach schwerer Verwundung  während der Kämpfe in den Vogesen im 18. Festungslazarett Straßburg. Hermann Wagner wurde 22 Jahre alt.

Man begrub Hermann Wagner auf dem Soldatenfriedhof Strasbourg-Cronenbourg in Block 1, Grab 26.

Das Grab von Josef Buhl und Hermann Wagner auf dem Soldatenfriedhof Straßburg

Sonderbeitrag: Wilhelm Hang

Der Soldat Wilhelm Hang  stammte aus der Stadt Gau-Algesheim im heutigen Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter. Am 15.07.1918 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe Lagarde.21

Man begrub Wilhelm Hang auf dem Soldatenfriedhof Lagarde in Grab 79.

Das Grab von Stephan Haas und Wilhelm Hang auf dem Soldatenfriedhof Lagarde

Sonderbeitrag: Stephan Haas

Der Soldat Stephan Haas wurde am 13.06.1879 in der bayerischen Ortschaft Röthenbach geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landsturmmann in der 6. Kompanie des 10. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 22.08.1915 fiel er während der Kämpfe in Lothringen bei Parroy. Stephan Haas wurde 36 Jahre alt.

Man begrub Stephan Haas auf dem Soldatenfiedhof Lagarde in Grab 78.

Das Grab von Stephan Haas und Wilhelm Hang auf dem Soldatenfriedhof Lagarde

Sonderbeitrag: Wilhelm Haas

Der Soldat Wilhelm Haas stammte aus der hesischen Ortschaft Biebrich, heute ein Stadtteil der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Husar in der 3. Eskadron des 9. Husaren-Regiments. Am 23.08.1915 fiel er bei Lagarde (deutsch: Gerden) und Emberménil in Lothringen.

Der Sterbeort von Wilhelm Haas:

Man begrub Wilhelm Haas auf dem Soldatenfriedhof Lagarde in Grab 76.

Das Grab von Erich Brüggemann und Wilhelm Haas auf dem Soldatenfriedhof Lagarde