Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 670: Wilhelm Fleischmann

Der Soldat Wilhelm Fleischmann stammte aus Durlach, einem Stadtteil von Karlsruhe im heutigen Bundesland Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 4. Kompanie des 118. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 21.05.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Wilhelm Fleischmann auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 30.

Das Grab von Wilhelm Fleischmann auf dem Soldatenfriedhof Münster

Sonderbeitrag: Karl Schmall

Der Soldat Karl Schmall wurde am 28.04.1880 in der hessischen Universitätsstadt Gießen geboren und war Hessischer Oberförster. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve in der 11. Kompanie des 118. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 07.11.1914 fiel er im Alter von 34 Jahren an der Westfront. Er wurde wahrscheinlich während der Schlacht bei Ypern (Erste Flandernschlacht) in Belgien getötet.

Die Gebeine von Karl Schmall wurden wahrscheinlich in die Heimat überführt und im Familiengrab auf dem Alten Friedhof in Gießen beigesetzt.

Auf dem Grabstein der Familie Schmall sind noch folgende beiden Gefallenen der Familie aus dem Zweiten Weletkrieg vermerkt:

  1. Karl Heinz Schmall, geboren am 26.02.1924, gefallen im Feburar 1945 im Alter von 21 Jahren an der Ostfront.
  2. Hermann Datz, geboren am 04.02.1913,  Hauptmann in der Wehrmacht, gestorben am 02.03.1944 im Alter von 31 Jahren bei Nowi-Schachtinsk in russischer Gefangenschaft. Er wurde im Kriegsgefangenenlager Schachty begraben
Das Grab auf dem Alten Friedhof in Gießen mit der Inschrift für Karl Schmall
Die Inschrift für Karl Schmall

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 660: Konrad Thönges

Der Soldat Konrad Thönges stammte aus dem hessischen Ort Steinfurth, einem Stadtteil von Bad Nauheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 5. Kompanie des 118. Reserve-Infanterie-Regiments. Im Juli 1916 fiel er während der Schlacht um Verdun an der Höhe 304.

Die Lage des Grabes von Konrad Thönges ist unbekannt.

In seinem Heimatort Steinfurth gedenkt man Konrad Thönges noch heute auf einer Gedenktafel des Turn-Verein Steinfurth.

Gedenkstein für Eberhard Brod, Heinrich Theis, Wilhelm Steinhauer, Paul Richard Jacob, Konrad Thönges, Heinrich Arnoldi, Ludwig Thönges, Heinrich Thönges und Ludwig Falk auf dem Friedhof von Steinfurth (Bad Nauheim)

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 649: Heinrich Arnoldi

Der Soldat Heinrich Arnoldi stammte aus Steinfurth, einem Stadtteil der hessischen Stadt Bad Nauheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kanonier in der 5. Kompanie des 118. Reserve-Infanterie-Regiments. Mitte 1915 fiel er in Frankreich an der Westfront.

Die Lage des Grabes von Heinrich Arnoldi ist unbekannt.

Gedenkstein für Eberhard Brod, Heinrich Arnoldi und Ludwig Falk auf dem Friedhof von Steinfurth (Bad Nauheim)