Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 124: Joseph Kollmer

Der Soldat Joseph Kollmer stammte aus Kolbersbach und wurde am 31.01.1917 in Berge geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Drachselsried. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in einem Artillerie-Regiment der Wehrmacht. Er wurde mit dem Verwundetenabzeichen ausgezeichnet. Am 19.03.1943 fiel er im Alter von 26 Jahren in Russland an der Ostfront.

Die Lage des Grabes von Joseph Kollmer ist unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Drachselsried gedenkt Joseph Kollmer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/drachselsried_bay.htm

Sterbebild von Joseph Kollmer
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Kollmer

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 123: Karl Wagner

Der Soldat Karl Wagner wurde am 21.12.1922 in Wimm, damals Gemeinde Geratskirchen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pleiskirchen, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in einem Gebirgsjäger-Regiment. Er wurde mit dem Eisernes Kreuz 2. Klasse und mit dem Verwundetenabzeichen ausgezeichnet. Am 27.11.1943 fiel er im Alter von 20 Jahren am Brückenkopf Nikopol, oswärts Bolschaja-Lepaticha in der heutigen Ukraine.

Die Grablage für Karl Wagner ist unbekannt.

Sterbebild von Karl Wagner
Rückseite des Sterbebildes von Karl Wagner

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 122: Edmund Köhler

Der Soldat Edmund Köhler wurde am 08.07.1925 in Schaffhausen geboren, einem Ortsteil der saarländischen Gemeinde Wadgassen. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Grenadier in einem Grenadier-Regiment der Wehrmacht. Am 28.12.1943 fiel er im Alter von 18 Jahren bei Uljaniki im Raum Rhischtschew in der heutigen Ukraine.

Man begrub Edmund Köhler auf dem Soldatenfriedhof Kiew-Sammelfriedhof in Block 1, Reihe 70, Grab 2.796.

Sterbebild von Edmund Köhler
Rückseite des Sterbebildes von Edmund Köhler

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 121: Klaus Schäfer

Der Soldat Klaus (Nikolaus) Schäfer stammte aus Merzig und Losheim am See, im heutigen Saarland, wo er am 28.08.1911 geboren wurde. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Obergefreiter in der Wehrmacht. Am 24.02.1945 fiel zwei Monate vor Kriegsende er im Alter von 33 Jahren südlich Neukirch (polnisch: Nowy Kościół) im ehemaligen Niederschlesien und heutigen Polen.

Man begrub Klaus Schäfer auf einem Feldfriedhof bei Falkenhain (polnisch: Sokołowiec). Ob sein Grab heute noch existiert, ist unklar.

Sterbebild vonKlaus Schäfer
Rückseite des Sterbebildes von Klaus Schäfer

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 120: Franz Friedrich

Der Soldat Franz Friedrich wurde am 21.05.1921 in der bayerischen Stadt Cham geboren. Im Sein Vater war Landmaschinen-Kaufmann. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als  Oberschütze in der Wehrmacht. Am 14.12.1944 fiel er im Alter von 19 Jahren im Westen.

Der Sterbeort und die Grablage von Franz Friedrich ist unbekannt.

Sterbebild von Franz Friedrich
Rückseite des Sterbebildes von Franz Friedrich

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 119: Johann Leinfelder

Der Soldat Johann Leinfelder wurde am 01.09.1914 in Gandl, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Altmühldorf am Inn als Sohn eines Landwirts (Wagnerbauer) geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Obergefreiter in einem Infanterie-Regiment. Er wurde im Krieg gegen Polen, Frankreich und Russland eingesetzt. Man zeichnete ihn mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse aus. Am 04.02.1942 fiel er nach 4 ½ Jahren Kriegsdienst im Alter von 27 Jahren während der Schlacht bei Charkow bei Bereka in der heutigen Ukraine.

Man begrub Johann Leinfelder auf dem Soldatenfriedhof Charkow unter den Unbekannten.

Sterbebild von Johann Leinfelder
Rückseite des Sterbebildes von Johann Leinfelder

SONDERBEITRAG: die Kriegsopfer der Pfarrei Mettenheim 1939 – 1945

Ich erwarb vor einigen Wochen ein Sterbebild mit den Kriegsopfern der bayerischen Pfarrei Mettenheim 1939 – 1945, wobei die jüdischen Bürger, die Sinti und Roma, die Kriegsdienstverweigerer, Kommunisten, Homosexuelle und andere Opfer dieser Zeit leider fehlen.

Gefallene der Pfarrei Mettenheim

  • Bauer, Alois, Hart
  • Bauer, Franz, Harthausen
    Gefreiter, * 29.01.1922, + 26.02.1944 bei Seleny-Gay, begraben Feldfriedhof Selenyj Gai / Kriwoj Rog – Ukraine
  • Estermeier, Georg, Lochheim
  • Estermeier, Markus, Lochheim
  • Frommberger, Johann, Lochheim
    Stabsgefreiter, * 01.08.1916, + 18.10.1944 Wald westlich Boby, begraben im Massengrab auf Soldatenfriedhof Mlawka, Polen
  • Frauendienst, Josef, Reit
    Obergefreiter, * 28.10.1913, gefallen am 06.07.1943 bei Wossnessensky in Russland, begraben auf dem Soldatenfriedhof Kursk-Besedino in einem Massengrab.
  • Genzinger, Josef, Neufahrn
  • Guggenberger, Josef, Mettenheim
  • Gandlgruber, Ludwig, Mettenheim
  • Hufnagl, Martin, Harthausen
    Grenadier, * 26.01.1923, + 15.09.1943 bei Karatejewo, begraben Feldfriedhof Karatajewo / Smolensk – Russland
  • Heimeldinger, Josef, Neufahrn
    Gefreiter, * 23.09.1924, + 31.08.1944 bei Höhe 392,9 1,5 Kilometer nordostwärts Bardo, begraben auf einem Feldfriedhof bei Bardo in Polen.
  • Heimeldinger, Franz, Neufahrn
    Obergefreiter, * 01.11.1914, + 08.08.1941 Ost Smela 1,1 Kilometer nordwestlich Punkt. 188 bei Budki K. a. M. 36 XIII, unbekannte Grablage
  • Hintersperger, Johann, Lochheim
    Gefreiter, * 24.04.1923, + 03.02.1944, Tatarengraben Ukraine, begraben auf dem Soldatenfriedhov Sewastopol – Gontscharnoje in einem Massengrab
  • Hechfellner, Georg, Hechfelden
  • Kreitlmeier, Simon, Harthausen
  • Kroiß, Georg, Lochheim
    Unteroffizier, * 10.03.1914, + 11.07.1940 St. Gabriel, begraben auf Soldatenfriedhof La Cambe, Block 36, Grab 94
  • Kreuzer, Sebastian, Mettenheim
    * 04.11.1927, + 15.04.1945 nordwestlich Baumgarten, begraben auf Feldfriedhof Debowiec in Polen
  • Kolbinger, Michael, Mettenheim
  • Müller, Josef, Mettenheim
  • Müller, Bartholomäus, Mettenheim
  • Mittermeier, Josef, Neufahrn
  • Mittermeier, Johann, Neufahrn
  • Müller, Anton, Lochheim
    Obergefreiter, * 18.12.1914, + 24.07.1941 bei Jakimowka iin der Ukraine, begraben auf dem Soldatenfriedhof Kiew in Block 4.
  • Mies, Wenzel, Mettenheim
  • Mayr, Franz Xaver, Zehenthof
  • Maier, Johann, Lochheim
  • Oberbauer, Leonhard, Harthausen
    * 19.08.1908, + 20.02.1945 Hermsdorf bei Zinten, begraben auf Feldfriedhof Pogranicnyj I – Russland
  • Oberpaul, Josef, Mettenheim
  • Oberbauer, Blasius, Mettenheim
    Reiter, * 03.02.1923, + 14.02.1944 bei Nikopol in der Ukraine
  • Pilleriß, Franz, Neufahrn
  • Vorportner, Georg, Mettenheim
  • Vilzmann, Simon, Mettenheim
  • Wimmer, Engelbert, Harthausen
  • Waldinger, Johann, Neufahrn
  • Winkler, Matthias, Mettenheim
  • Waldinger, Martin, Hart
  • Wanderer, Georg, Mettenheim
  • Zelger, Anton, Mettenheim
    Gefreiter, * 23.04.1920, + 10.02.1942 im Wald zwischen Iwaniki und Wasseliki, begraben auf Feldfriedhof bei Iwaniki / Gagarin
  • Zagler, Josef, Neufahrn

Gefallene Heimatvertriebene

  • Doberauer, Rudolf, Mettenheim-Lager
  • Erber, Helmut, Mettenheim-Lager
  • Fladerer, Heinrich, Mettenheim
  • Geier, Franz, Mettenheim-Lager
  • Geier, Viktor, Mettenheim-Lager
  • Heinzel, Albin, Mettenheim
  • Hellberg, Mettenheim-Lager
  • Junger, Willi, Harthausen
  • Keilwerth, Ernst, Mettenheim-Lager
  • Kluger, August, Mettenheim
  • Klurger, Heinrich, Mettenheim
  • Langhammer, Otto, Mettenheim-Lager
  • Langhammer, Max, Mettenheim-Lager
  • Rosenberg, Albin, Harthausen
    12.01.1920 in Bodisch, + 25.09.1944 Sanitätskompanie 2/158 m., Hauptverbandplatz Kaleji in Lettland, begraben auf dem Soldatenfriedhof Ogre in einem Massengrab.
  • Redlbach, Alois, Mettenheim-Lager
  • Schmitz, Matthias, Hart
  • Schreibvogl, Theodor, Holzen
  • Stingl, Karl, Lochheim
  • Ullmann, Alois, Mettenheim

 

Heimatvertriebene, die an Kriegsleiden verstorben sind

  • Lorenz, Anton, Mettenheim
  • Purde, Gustav, Mettenheim
  • Röder, Josef, Mettenheim
  • Siegl, Raimund, Mettenheim
  • Strohschneider, Willy, Mettenheim
    06.09.1914 in Brünn-Obrowitz, + 24.04.1945 Niemegk, begraben auf dem Soldatenfriedhof Niemegk in Grab 63.

Vermisste der Pfarrei Mettenheim

  • Ecker, Josef, Lochheim
  • Estermeier, Franz, Lochheim
  • Feicht, Josef, Harthausen
  • Genzinger, Franz, Neufahrn
  • Genzinger, Kaspar, Neufahrn
  • Götter, Roman, Hart
  • Hamburger, Ludwig, Neufahrn
  • Heumeier, Max, Mettenheim
  • Kolbinger, Anton, Mettenheim
  • Kolbinger, Matthäus, Mettenheim
    * 08.09.1925, gestorben + 19.10.1946 im Kriegsgefangenenlazarett in Lisischansk, begraben auf Feldfriedhof Rubeshnoje in der Ukraine.
  • Pfaffinger, Franz, Mettenheim
  • Reiser, Josef, Neufahrn,
  • Reiser, Xaver, Neufahrn
  • Resch, Franz, Mettenheim
  • Reiter, Anton, Mettenheim
  • Vitzthum, Ludwig, Mettenheim

 

Vermisste Heimatvertriebene

  • Besinger, Jakob, Mettenheim-Lager
  • Doberauer, Karl, Mettenheim-Lager
  • Fladerer, Hans, Mettenheim
  • Grape, Mettenheim-Lager
  • Hanike, Albert, Lochheim
  • Härtel, Robert, Mettenheim
  • Herm, Franz, Mettenheim
  • Hermann, Christian, Mettenheim-Lager
  • Joukel, Rudolf, Mettenheim
  • Koch, Johannes, Mettenheim-Lager
  • Kilian, Josef, Mettenheim-Lager
  • Kraus, Franz, Mettenheim
  • Lorenz, W., Mettenheim-Lager
  • Meißner, Walter, Hart
  • Neubauer, Josef, Lochheim
  • Österreicher, Johann, Mettenheim-Lager
  • Quintus, Nikolaus, Mettenheim-Lager
  • Porkert, Alois, Hart
  • Pacher, Franz, Mettenheim-Lager
  • Penninger, Adam, Mettenheim-Lager
  • Richter, Franz, Hart
  • Spieske, Hans, Mettenheim
  • Seibt, Josef, Hart
  • Siegel, Lorenz, Mettenheim-Lager
  • Sandner, Adolf, Mettenheim-Lager
  • Schrenk, Karl, Mettenheim
  • Schreibvogl, Anton, Holzen
  • Schinko, Franz, Mettenheim
  • Schweißgut, Johann, Mettenheim-Lager
  • Wesp, Johann, Mettenheim-Lager

 

Sterbebild für die Kriegsopfer der Pfarrei Mettenheim 1939 – 1945
Rückseite des Sterbebildes für die Kriegsopfer der Pfarrei Mettenheim 1939 – 1945

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 118: Alois Kreuzpointner

Der Soldat Alois Kreuzpointner wurde am 07.10.1916 in Hart, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Mühldorf am Inn als Sohn eines Landwirts geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Obergefreiter  in einem Gebirgsjäger-Regiment der Wehrmacht. Am 23.12.1944 verstarb er im Alter von 29 Jahren in einem Lazerett in Leutschau (Slowakisch: Levoča) in der heutigen Slowakische Republik

Man begrub Alois Kreuzpointner auf dem Soldatenfriedhof Prešov in Block 2, Reihe 12, Grab 286.

In Erharting gedenkt man Alois Kreuzpointner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/erharting_1870-71_wk1u2_bay.htm

Auch in seiner Heimatgemeinde Mühldorf am inn gedenkt man Alois Kreuzpointner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/muehldorf_a_inn_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Alois Kreuzpointner
Rückseite des Sterbebildes von Alois Kreuzpointner

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 117: Anton Wörner

Der Soldat Anton Wörner wurde am 23.07.1908 in dem bayerischen Dorf Landeshausen geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Gefreiter in einem Gebirgsjäger-Regiment der Wehrmacht. Am 23.10.1943 fiel er im Alter von 35 Jahren 1 Kilometer südlich von Trudoljubimowka-Melitopol in der heutigen Ukraine.

Man begrub Anton Wörner zunächst in Reichenfeld (heute: Plodorodne) an der Bahnlinie Melitopol – Saporoshe. Später bettete man ihn um auf den Soldatenfriedhof Kirowograd in Block 15, Reihe 22, Grab 3.315.

Sterbebild von Anton Wörner
Rückseite des Sterbebildes von Anton Wörner

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 116: Martin Schwarzenböck

Der Soldat Martin Schwarzenböck stammte aus Pfaffenkirchen, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Obertaufkirchen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Pionier in einem Grenadier-Regiment der deutschen Wehrmacht. Am 06.10.1943 fiel er im Alter von 36 Jahren nordostwärts Werchnedneprowski in der Schlacht bei Puschkarewka.

Die Lage des Grabes von Martin Schwarzenböck ist unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Obertaufkirchen gedenkt Martin Schwarzenböck noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/obertaufkirchen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Martin Schwarzenböck
Rückseite des Sterbebildes von Martin Schwarzenböck