Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 684: Walter Schröcke

Der Soldat Walter Schröcke stammte aus der Stadt Schlettau in Sachsen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter im Stab des 21. Ulanen-Regiments. Am 20.06.1918 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er wurde bei Hohrod durch einen Volltreffer in das Regiments-Gefechtszimmer verschüttet und getötet.

Über den Todestag und die Todesumstände von Walter Schröcke berichtet die Regimentsgeschichte des 21. Ulanen-Regiments:

„Am 20.06.1918 zerstörte ein Volltreffer den Unterstand, in dem sich das Regiments-Gefechtszimmer befand. Der Regiments-Schreiber, Vizewachtmeister Grohmann, der Gefreite Schröck und Ulan Arnold wurden verschüttet und fanden so den Heldentod. Wie durch ein Wunder entging der Unteroffizier Berthold, der gerade den Unterstand betrat, dem gleichen Schicksal; er wurde durch den Luftdruck meterweit zur Seite geschleudert. Auf dem Ehrenfriedhof zu Münster wurden die drei bei Ausübung ihrer Pflicht gefallenen allgemein beliebten Kameraden am 23. unter militärischen Ehren zur ewigen Ruhe gebettet.“

Man begrub Walter Schröcke am 23.06.1918 auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 98.

Das Grab von Peter Hofbauer und Walter Schröck auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 670: Wilhelm Fleischmann

Der Soldat Wilhelm Fleischmann stammte aus Durlach, einem Stadtteil von Karlsruhe im heutigen Bundesland Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 4. Kompanie des 118. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 21.05.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Wilhelm Fleischmann auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 30.

Das Grab von Wilhelm Fleischmann auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 669: Wilhelm Pfeiffer

Der Soldat Wilhelm Pfeiffer stammte aus Orlach, einem Ortsteil der Gemeinde Braunsbach im heutigen Bundesland Baden-Württemberg, und kämpfte im Ersten Weltkrieg als Gefreiter in der 9. Kompanie des 121. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 27.02.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Wilhelm Pfeiffer auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 29.

Das Grab von Friedrich Wacker und Wilhelm Pfeiffer auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 667: Richard Malguth

Der Soldat Richard Malguth wurde am 27.05.1912 in Mühlatschütz (seit 1945 polnisch: Miłocice ) geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der deutschen Wehrmacht. Am 18.06.1940 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen im Alter von 27 Jahren nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) bei Weiher im Tal (französisch: Wihr-au-Wal, elsässisch: Wihr im Dal).

Man begrub Richard Malguth auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 55.

Das Grab von Richard Malguth auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 665: Martin Kosliolek

Der Soldat Martin Kosliolek wurde am 03.10.1913 in Butschkau geboren (seit 1945 polnisch: Buczków). Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der deutschen Wehrmacht. Am 19.08.1940 fiel er im Alter von 26 Jahren an der Straße von Münster nach Stoßweier (französisch: Stosswihr, elsässisch: Stooswihr).

Der Sterbeort von Martin Kosliolek:

Man begrub Martin Kosliolek auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 12.

Das Grab von Rudolf Herzig und Martin Kosliolek auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 663: Friedrich-Hermann Glur

Der Soldat Friedrich-Hermann Glur wurde am 12.02.1915 in Prützke geboren, einem Ortsteil der brandenburgischen Gemeinde Kloster Lehnin. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der deutschen Wehrmacht. Am 20.06.1940 verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 25 Jahren nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) im Lazarett Altenberg

Man begrub Friedrich-Hermann Glur auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 10.

Das Grab von Alfred Lehmann und Friedrich-Hermann Glur auf dem Soldatenfriedhof Münster

Sonderbeitrag: Andreas Hüter

Der Soldat Andreas Hüter wurde am 13.01.1899 in der hessischen Universitätsstadt Gießen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kriegsfreiwilliger, Pionier und Gefreiter. Am 16.07.1918 fiel er in der Nähe von Aussonce in den Ardennen.

Man begrub Andreas Hüter auf dem Soldatenfriedhof Aussonce in Block 2, Grab 392.

Die Lage der Gedenkplatte für Andreas Hüter auf dem Alten Friedhof Gießen
Die Gedenkplatte für Andreas Hüter auf dem Alten Friedhof in Gießen
Rückseite des Grabes mit der Gedenkplatte für Andreas Hüter

Sonderbeitrag: Johann Hetzner

Der Soldat Johann Hetzner wurde am 22.01.1892 in der bayerischen Stadt Nürnberg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 5. Batterie des 8. bayerisches Feldartillerie-Regiments. Am 08.09.1914 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen bei Serres nahe der Ortschaft Courbesseaux. Johann Hetzner wurde 22 Jahre alt.

Über den Todestag und die Todesumstände von Johann Hetzner berichtet die Regimentsgeschichte des 8. bayerischen Feldartillerie-Regiments:

08.09.1914 Zur Unterstützung des Angriffes der 12. b. Inf.Brig. aus vorderster Linie geht I. ohne 2. in Stellung 1 km westlich Courbesseaux, Vorgehen von Teilen der II., schon angesetzt, wird auf nachts verschoben. Im  übrigen Vorbereitung des Angriffes durch Bekämpfung feindlicher Batterien und Beschießen des Feindes im Wald von Haraucourt, in den 6. b. Inf.Rgt. dann eindringt. — Das Regiment erhält seine ersten Eisernen Kreuze. — 7 Mann tot, 20 verwundet, starke Pferdeverluste. Unterkunft wie gestern, I. in
Stellung, St. I. Courbesseaux.

Man begrub Johann Hetzner auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in Block 1, Grab 71.

Das Grab von Johann Hetzner und Philipp Fritz auf dem Soldatenfriedhof Gilbertsweiler (französisch: Gerbéviller)

Sonderbeitrag: Bernhard Kerner

Der Soldat Bernhard Kerner stammte aus Rheinhausen, einem Teil der Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen im heutigen Bundesland Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter der Reserve in der 12. Kompanie des 111. Grenadier-Regiments. Am 20.08.1914 wurde er bei Hochwalsch (französisch: Plaine-de-Walsch) schwer verwundet. Vier Tage später, am 24.08.1914 starb er an seinen  Wunden im Schloß Cariere bei Niederweiler (französisch: Niderviller).

Man begrub Bernhard Kerner auf dem Soldatenfriedhof Saverne in Block 2, Grab 127.

Das Grab von Bernhard Kerner auf dem Soldatenfriedhof Zabern (französisch: Saverne)

Sonderbeitrag: Georg Philipp

Der Soldat Georg Philipp wurde am 06.06.1888 in Watzenborn geboren, heute ein Teil des Dorfes Watzenborn-Steinberg, einem Stadtteil der hessischen Stadt Pohlheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 2. Kompanie des 224. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 12.09.1916 fiel er im Alter von 28 Jahren an der Ostfront in Polen.

Man begrub Georg Philipp in seinem Heimatort Watzenborn-Steinberg auf dem örtlichen Friedhof (Lage des Grabes).

Das Grab von Georg Philipp auf dem Friedhof von Watzenborn-Steinberg