Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 745: Josef Flemmerer

Der Soldat Josef Flemmerer wurde am 08.10.1877 in der bayerischen Gemeinde Beilngries geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Fahrer in der 14. bayerischn Reserve-Artillerie-Munitions-Kolonne. Am 24.08.1916 fiel er bei Bestru in Frankreich.

Man begrub Josef Flemmerer auf dem Soldatenfriedhof Thanvillé (deutsch: Thannweiler) in Block 1, Grab 4.

In Beilngries gedenkt man Josef Flemmerer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2023/beilngries_lk-eichstaett_wk1_wk2_by.html

Das Grab von Josef Flemmerer auf dem Soldatenfriedhof Thanvillé

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 740: Joseph Wutz

Der Soldat Joseph Wutz wurde am 18.03.1884 in Kritzenast geboren, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Waldmünchen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 2. Kompanie des 11. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 25.08.1914 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen bei Remenoville. Joseph Wutz wurde 30 Jahre alt.

Der Weg vom Sterbeort zum Grab von Joseph Wutz:

Man begrub Joseph Wutz auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in Block 3, Grab 73.

In Regensburg gedenkt man Joseph Wutz noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2022/stadtamhof_stadt-regensburg_wk1_wk2_by.html

Das Grab von Joseph Wutz und August Drumm auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 736: Karl Preisendanz

Der Soldat Karl Preisendanz wurde am 05.12.1883 in der Gemeinde Weil am Schönbuch im heutigen Bundesland Baden-Württemberg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter der Reserve in der 5. Kompanie des 120. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 14.09.1914 starb er nach schwerer Verwundung bei Mortresses im Alter von 30 Jahren.

Man begrub Karl Preisedanz auf dem Soldatenfriedhof Strasbourg-Cronenbourg in Block 1, Grab 212.

In Weil am Schönbuch gedenkt man Karl Preisendanz noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/weil_im_schoenbuch1812.htm

Das Grab von Karl Preisendanz und Johann Drapp auf dem Soldatenfriedhof Straßburg

 

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 732: Johann Teuscher

Der Soldat Johann Teuscher stammte aus Spielbach, ein Ortsteil der Stadt Schrozberg im heutigen Bundesland Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landwehrmann in der 6. Kompanie des 121. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 04.09.1914 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Über den Todestag und die Todesumstände von Johann Teuscher berichtet die Regimentsgeschichte des 121. Landwehr-Infanterie-Regiments:

„Der 4. September

Ein heißer Tag war es fürwahr
Mittag schlug es vom Turm
Als unsere brave Landwehrschar
Den Mönchberg nahm im Sturm.

In dunklen Waldeshöhen
Der Feind lag gut gedeckt
Wir konnten nichts erspähen
Bis uns sein Feuer schreckt

Ein grausam Kugelregen
Schlägt ein in unsere Reih’n
Nun gilt es sich zu regen
„Kameraden, jetzt haut drein“.

So ruft der tapfre Hauptmann
Zum langersehnten Kampf
Es blitzt, es kracht und Mann für Mann
Liegt nun im Pulverdampf

Das Sturmsignal „Kartoffelsupp“
Tönt drauf an unser Ohr
Mit aufgepflanztem Bajonett
Geht jetzt die Landwehr vor.

Man denkt noch kurz an Weib und Kind
UNd auch ans Mütterlein
Dann „Gott mit uns – furchtlos und treu“
Der Sieg muss unser sein.

Dies die Verse des Wehrmanns Domminik, 2. Kompanie, über den ernsten Tag, um den viele Tränen fließen mussten. – „Brigade von Frech“ hatte sich morgens in Günsbach zum geschlossenen Vormarsch auf Münster versammelt; IV. und I./Landwehr-Infanterie-Regiment 121 mit Maschinengewehren als Vorhut, II. und III. sowie das Landwehrregiment 123 als Gros. Wohlgemut zogen wir in die Spätsommerhitze im Talgrund auf der staubigen nördlichen Fechtstraße nach Westen, voll Erwartung auf den Übergang auf französischen Boden, den wir heute oder morgen erwarteten, denn danach stand jedem der Sinn; Krieg heißt Feindesland. Der Grenzkamm schloss weit hinten den Horizont ab, mächtige Waldkuppen türmten sich davor, ganz vorn der Reichackerkopf und Mönchberg die dicht hinter Münster anstiegen; Kirchturm und Dächer des Städtchens wurden allgemach sichtbar. Links hatten wir das ziemlich breite Münstertal, rechts ragten neben der Straße steile bewaldete Hänge auf; lange Reihen von Kopfscheiben hatten die Franzosen dort oben vor dem Waldrand aufgestellt; wir sollten wohl da hinauf einen Angriff in Szene setzen.

Mädchen kamen uns entgegengeradelt. „Seid ihr endlich da?“, aus allen Häusern winkten die Münsterer, und überall wurden uns Erfrischungen angeboten. „Gestern Abend sind sie abgezogen. Aber Vorsicht: hinter der Stadt sitzen sie in den Bergen!“

Die Vorhut erhielt Befehl, über den Reichackerkopf auf den „Sattel“ und den „Sattelkopf“ zu marschieren; II./L. 121 hatte im „Kleintal“, nördlich davon, die Linie Weiher-Widenthal zu erreichen und mit der bayerischen Landwehr auf den Höhen rechts Verbindung zu suchen; der Rest der Brigade sollte der Vorhut folgen.

11.30 Uhr trat 15./L. 121 als Spitze an; das II. Bataillon zog sich nach seinem nordwestlichen Ortsausgang und schickte die 6. Kompanie zur Aufklärung und Flankendeckung gegen die kahlen Felshänge von Hohrodberg halbrechts hinauf.

300 Meter weit war die 15. Kompanie aus Münster die Bergstraße nach dem Reichackerkopf angestiegen, als an den „Spitaläckern“ aus naher Entfernung ein schwerer Infanteriefeuerüberfall auf sie niederging, der nur zu gut lag. Es kam aus Dickicht, Gehölz und dem Waldrand oberhalb – die Warnung der Männer von Münster: hier hatten sie gelauert und uns dicht herankommen lassen. So rasch das böse Gelände es zuließ, entwickelte die 15. beiderseits des Fahrwegs ihre Schützen, – Raum dazu fehlte, da der Berg rechts scharf abfiel, zur Linken steil aufstieg und begann gegen den Feind zu klimmen. Die 13. Kompanie trat ins Gefecht, dann 14. und 16./L. 121, die Schützenlinie beiderseits verlängernd; hierauf wurde das I. Bataillon eingeschoben. Der Regimentskommandeur und beide Bataillonskommandeure führten ihre Truppen persönlich vor, gruppenweise im heftigsten Feuer, so gut es ging; furchtbar hinderte die Enge der Örtlichkeit jede einfachste Bewegung. Unsere Verluste wuchsen rapid; Oberstleutnant Brock, unser Regimentskommandeur Oberstleutnant Bechtiger, der Adjutant des I., Oberleutnant Paul, die Oberleutnants Schittenhelm und Stübler, Kompanieführer der 16. und 3., Leutnant Müller, 2., einen nach dem andern rafften die Feuergarben der Franzosen in einer Viertelstunde fort, wie sie ihre Leute vorbrachten, und um sie ihre Zug- und Gruppenführer, ihre Mannschaften, und die Zahl der Toten und Verwundeten schwoll mit jeder Minute weiter an. An einheitliche Leitung war nicht zu denken; jeder Führer suchte mit den nächstliegenden Leuten auf dem steinigen Boden aufwärtskriechend, an Wurzeln und Gesträuch sich hochziehend, Überblick und Schussfeld, jeder einzelne kämpfte wütend für sich gegen die Hunde in ihren Buschverstecken und Bäumen oben.

Inzwischen hatte das II. Bataillon, beim Verlassen des Nordwestrands von Münster heftig, aber wirkungslos von französischen Batterien beschossen, sein Ziel Weiher fahren lassen und sich in breiter Front quer durch die Fecht und das „Kleintal“ auf den Gefechtslärm am Reichackerkopf zugestürzt; die feindliche Artillerie folgte ihm durch den Grund mit ihren Granaten und Schrapnells. Es lief den Reichackerkopf von Norden an. Am linken Flügel unserer Linie griff III./L. 121 mit 3 Kompanien und Maschinengewehren ein, Front nach Nordost und fand brauchbares Schussfeld. Der konzentrische Druck duckte die Franzosen, unser zunehmendes Feuer wirkte und sie wurden bescheidener. Unsere Batterie ließ vom Nordwestrand von Münster ihre Schüsse gegen rückwärtige Ziele beim Feind krachen; sie tat gut, sich nicht in das Infanteriegefecht zu mischen, von dessen Stand von unten nichts zu erkennen war. Genug, dass Gruppen des IV. mit ihren blaueb Röcken von eigenen Verstärkungen für Franzosen gehalten und von hinten beschossen worden waren.

Wir waren so weit: Sturm. Mit Zusammenraffung allerKraft war die Linie sich den letzten Sprung über die felsigen Hänge aufwärts und brach in den Wald ein; einiges Handgemenge, ein paar Gefangene, im übrigen flüchtete der Feind. Erschöpft und keuchend nahm die Truppe die Verfolgung auf; sie führte über die obere „Hangstraße“ auf den „Sattel“ zu; Tornister, Waffen und Kleidungsstücke der Franzosen markierten ihren Weg. Beim Wegekreuz am Osthang der Kuppe 771 sammelten und ordneten sich unsere vier Bataillone, dann wurde die Höhe 771 besetzt; Reichackerkopf und Mönchberg waren überwunden.

Der nächste Waldberg in Richtung auf den Vogesenkamm und die deutsche Grenze ist der „Sattelkopf“, von dem nach Stoßweiher, wie in entgegengesetzter, südlicher Richtung tief eingeschnittene Wiesentäler abfallen; jenseits setzt die Walddecke des Sattelkopfmassivs dicht oberhalb des „Sattels“ an. Am Waldrand stehen die „Sattelhäuser“, wenige einzelne Grbäude.

Unsere Bataillone hielten rückwärts der diesseitigen Waldgrenze, um zunächst mit schwachen Patrouillen auf den Wiesengrund vorzufühlen. Und kaum waren diese aus den Bäumen angetreten, als wildes Infanterie- und Maschinengewehrfeuer von drüben auf sie einschlug; Hauptmann Lang, der Kompanieführer der 1. wurde tödlich getroffen. Der Feind hielt im übrigen vielfach zu hoch, so dass uns weitere Blutopfer erspart blieben. Was uns interessierte, wussten wir nun und zogen die Aufklärer zurück, denen der Boden auf ihrem dem Gegner zugeneigten Wiesenhang heiß genug geworden war.

Zwecklos, den Sattelkopf ohne Vorbereitung anzurennen; er war ohne schwere Einbußen nur zu stürmen, wenn seine Verteidiger während unseres Vorgehens durch den Wiesengrund von Artillerie und Maschinengewehren niedergehalten wurden und dafür war’s zu spät; der Abend war da. Ein dünner Schützenschleier wurde als Sicherung an den Waldrand postiert, dahinter legten sich die Reste der geschlossenen Kompanien; einige Reserven wurden ans Wegekreuz zurückgenommen. Die Verpflegungsoffiziere brachten um Mitternacht Leiterwagen voll Brot und Fleischkonserven vor, aber die Truppe wollte nicht viel davon wissen, obschon sie den Tag über nichts gegessen hatte. Besser etwas Schlaf, der auf dem feuchten Waldbosen in der Nachtkühle nicht recht kommen wollte. Zu gleicher Zeit befahl die Brigade, bei Tagesanbruch den Sattel anzugreifen. Ohne Vorbereitung und Feuerunterstützung durch Artillerie? Gleichgültig; nur Ruhe jetzt! Zwei Stunden später wurde die Räumung der Höhen in völliger Stille angeordnet; 4.30 Uhr morgens war damit zu beginnen und der Verstand stand uns vollends still: den Reichackerkopf und den Mönchberg, die eben unter schweren Verlusten gestürmt waren, räumen?

Die Beweggründe zu dieser Entschließung? Jenseits des Großtals, beim Hörnleskopf, Hohrodberg und Hohrod, im bayerischen Abschnitt, schien es nicht nach Wunsch gegangen zu sein. Unsere 6. Kompanie hatte auf ihrer Erkundung nahe bei Hohrod Kampfspuren, ein zerschossenes Geschütz und anderes angetroffen, Bayern nicht. Die auf die Höhe nordwestlich Münster vorgeschiebenen Züge der 6. und 7./L. 121, unsere Artilleriebedeckung, Flankensicherung und Verbindungstruppe nach Norden hatte bis in den Nachmittag nach rechts hinauf Fühlung mit einem bayerischen Unteroffiziersposten im Hof Bergbrochen gehabt, abends war Bergbrochen plötzlich von Franzosen besetzt und dass die Bayern ohne Nachricht abgezogen waren, kostete uns einen Mann, den der Feind aus unserer nächsten Verbindungspatrouille abschloss. Sie waren demnach zurückgegangen, die Franzosen gefolgt, und wenn der Gegner auf den nördlichen Münstertalbergen über Münster vorgekommen war, so beherrschte er unsere Zufahrtsstraße und konnte uns abschneiden. Später hörten wir, dass auch vom Gebweilertal her Alpenjäger mit Gebirgsartillerie gemeldet waren, kurz, es war in unserem Rücken wohl nicht geheuer und was die Einnahme und Wiederaufgabe einiger Berge angeht, so war man damals und im Bewegungskrieg überhaupt nicht überbedenklich. Im dämmernden Morgen stiegen die Bataillone schweigend wieder ins Tal hinab, vorbei an den beiderseits des Weges liegenden stillen Kameraden und den gefallenen Franzosen, von denen viele durch unsere Krankenträger und die Hilfe leistenden Einwohner von Münster noch nicht hatten geborgen werden können; die Verluste waren zu groß gewesen. Dann durch das schlummernde Münster; an seinem Ortsausgang wurde gesammelt. – Einer aber war auf dem Reichackerkopf geblieben: der lange Vizefeldwebel und Offiziersaspirant Brudermüller – „natürlich wieder ein früherer Einjähriger“ – hatte abseits seiner Kompanie unter einem lauschigen Strauch den Abmarsch und alles miteinander verschlafen und war in der Dunkelheit auch nicht vermisst worden; es fehlten so viele. Als er erwachte, war’s hell um ihn und alles leer, worauf er, allein der Verteidigung des Reichackerkopfes sich nicht gewachsen fühlend, beunruhigt den Rückzug antrat und bei der Rückmeldung in seiner Kompanie kein geringes Gelächter hervorrief. Es pflanzte sich durch das ganze Regiment fort und tat wunderbar gut; ermuntert und schon etwas gehoben gingen wir in den neuen Tag.“

Man begrub Johann Teuscher auf dem Soldatenfriedhof Munster in einem Massengrab.

In seiner Heimatstadt Schrozberg gedenkt man Johann Teuscher noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2017/spielbach_stadt-schrozberg_lk-schwaebisch-hall_wk1_wk2_bw.html

Das Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Münster – in ihm sind 20 deutsche und französische Soldaten beigesetzt, drei davon blieben unbekannt.
Der Soldatenfriedhof Münster im Ersten Weltkrieg

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 725: Sebastian Aunkofer

Der Soldat Sebastian Aunkofer stammte aus Kehlheimwinzer, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Kelheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wehrmann in der 1. Kompanie des 3. bayerischen Ersatz-Infanterie-Regiments. Am 13.02.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Markirch (französisch: Sainte-Marie-aux-Mines, elsässisch: Màrkirich) durch schwere Verwundung.

Man begrub Sebastian Aunkofer auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines in Block 1, Grab 67.

In seiner Heimatstadt Kelheim gedenkt man Sebastian Aunkofer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2020/kelheimwinzer_stadt-kelheim_lkr-kelheim_wk1_wk2_by.html

Das Grab von Sebastian Aunkofer auf dem Soldatenfriedhof Markirch

 

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 723: Andreas Hofmeyer

Der Soldat Andreas Hofmeyer (Verlustliste: Hofmaier) stammte aus Sixhaselbach, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Wang . Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Landwehrmann in der 4. Kompanie des 2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 30.08.1914 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Andreas Hofmeyer auf dem Soldatenfriedhof Munster in einem Massengrab.

In seiner Heimatgemeinde Wang gedenkt man im Ortsteil Sixhaselbach Andreas Hofmeyer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2022/sixthaselbach_gde-wang_lk-freising_wk1_wk2_by.html

Das Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Münster – in ihm sind 20 deutsche und französische Soldaten beigesetzt, drei davon blieben unbekannt.
Der Soldatenfriedhof Münster im Ersten Weltkrieg

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 712: Friedrich Röhl

Der Soldat Friedrich Röhl stammte aus Schöpfurth, einem Ortsteil der Gemeinde Schorfheide im heutigen Bundesland Brandenburg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Schütze in der 4. Kompanie des Garde-Schützen-Bataillons. Am 17.06.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er wurde 21 Jahre alt und fiel bei Metzeral.

Man begrub Friedrich Röhl auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 159.

In der Stadt Ketzin gedenkt man Friedrich Röhl noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2020/knoblauch_stadt-ketzin-havel_lkr-havelland_wk1_wk2_brb.html

Das Grab von Friedrich Köhler und Friedrich Röhl

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 708: Josef Wagner

Der Soldat Josef Wagner stammte aus der bayerischen Gemeinde Babenhausen (Schwaben) Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Chevauleger in der 1. Eskadron des 5. bayerischen Reserve-Kavallerie-Regiments. Am 02.02.1917 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Josef Wagner auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 133.

In seiner Heimatgemeinde Babenhausen gedenkt man Josef Wagner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/babenhausen_wk1u2_bay.htm

Das Grab von Josef Wagner und Georg Englmeier auf dem Soldatenfriedhof Münster

Sonderbeitrag: Josef Schilling

Der Soldat Josef Schilling stammte aus Grießen, einem Ortsteil der Gemeinde Klettgau im heutigen Bundesland Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Pionier in der 1. Reserve-Kompanie des II. Pionier-Bataillon Nr. 14 Am 11.07.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen.

Man begrub Josef Schilling auf dem Soldatenfriedhof Illfurth in Block 4, Grab 56.

In seinem Heimatort Grießen gedenkt man Josef Schilling noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/griessen_bw.htm

Das Grab von Martin Blersch und Josef Schilling

Sonderbeitrag: Martin Blersch

Der Soldat Martin Blersch wurde am 12.11.1877 in Moosbeuren geboren, einem Ortsteil der Gemeinde Oberstadion im heutigen Bundesland Baden-Württemberg, lebte in Käfersulgen, einem Ortsteil der Gemeinde Eichstegen. Martin Blersch war von Beruf Landwirt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landwehrmann in der 6. Kompanie des 123. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 09.02.1916 fiel er bei Bernweiler (französisch: Bernwiller, elsässisch: Barnwiller) in den Vogesen.

Man begrub Martin Blersch auf dem Soldatenfriedhof Illfurth in Block 4, Grab 55.

In Altshausen gedenkt man Martin Blersch noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2012/altshausen_lk-ravensburg_bw.html und http://www.denkmalprojekt.org/2012/ebenweiler_lk-ravensburg_bw.html und http://www.denkmalprojekt.org/2012/eichstegen-lk-ravensburg_bw.html

Martin Blersch
Das Grab von Martin Blersch