Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 562: Friedrich Keutterling

Der Soldat Friedrich Keutterling wurde am 04.09.1880 in Hörschel geboren, einem Stadtteil von Eisenach im heutigen Bundesland Thüringen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wehrmann. Am 06.06.1917 starb er in einem Lazarett in der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter), nachdem er zuvor schwer verwundet worden war.

Man begrub Friedrich Keuttering auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 89.

Ein seinem Heimatort Hörschel gedenkt man Friedrich Keuttering noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/eisenach-hoerschel_wk1u2_thuer.htm

Das Grab von Friedrich Keutterling und Thomas Neuhofer auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 559: Karl Rühle

Der Soldat Karl Rühle stammte aus der Stadt Waldenbuch im heutigen Bundesland Baden-Württemberg. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Landsturmmann in der 3. Kompanie des 12. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 20.08.1917 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er wurde bei Tiefenbach getötet.

Man begrub Karl Rühle auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 94.

In seiner Heimatstadt Waldenbuch gedenkt man Karl Rühle noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2012/waldenbuch_lk-boeblingen_wk1_bawue.html

Das Grab von Josef Schwarz und Karl Rühle auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 552: Anton Hammer

Der Soldat Anton Hammer stammte aus der bayerischen Gemeinde Gilching. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Landsturmmann. Am 08.11.1917 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Anton Hammer auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 90.

In seiner Heimatgemeinde Gilching gedenkt man Anton Hammer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/gilching_wk1u2_bay.htm

Das Grab von Anton Hammer und Georg Wagner auf dem Soldatenfriedhof Münster

Sonderbeitrag: Josef Greinwald

Der Soldat Josef Greinwald stammte aus der bayerischen Stadt Füssen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wehrmann in der 4. Kompanie des 3. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 05.09.1914 fiel er während der Kämpfe nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Über den Todestag und die Todesumstände von Josef Greinwald berichtet die Regimentsgeschichte des 3. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments:

Das Regiment verbrachte die Nacht im Wald von Machieles.
Um 5° morgens am 5.9. traf der Befehl ein: Das Regiment geht sofort über Urbeis zurück. Ein Bataillon besetzt die Höhe nördlich von Urbeis beim Grand Faudé, ein Bataillon die Höhe südlich von Urbeis, den Ausläufer des Eichenrains, mit zwei Bataillonen einschließlich eines Bataillons des R[eserve]‑Inf[anterie]‑Reg[iments] 12 die Höhen östlich Lannach. Die vorgeschobenen Bataillone bei Grand Faudé und Eichenrain haben so lange zu bleiben, bis die Kolonne Hübner sich nach Diedolshausen verschoben hat.

Die Freigabe des Eichenrains, die noch dazu aus Mißverständnis zu früh geschah, hat sich bitter gerächt.

Um 2 Uhr kam der Befehl, daß zur Unterstützung des Angriffes auf Diedolshausen je eine Kompagnie nach dem Machieles‑Wald und nach dem Schwarzberg vorzuschieben sei. Durch lebhafte Streifen beider Kompagnien sollte der Eindruck eines geplanten Angriffs hervorgerufen werden. Der vorzeitige Wegzug vom Eichenrain hatte dem Gegner die Bahn frei gemacht, er schob sich unbemerkt vor und als die beiden Kompagnien ihren Zielen zustrebten, wurden sie mit kräftigem Feuer überfallen, besonders die 4. Komp., die nach Machieles bestimmt war, litt stark. Gefallen: Hptm. Keller, 7 Mann; verwundet und vermißt 28 Mann.

Das Regiment blieb mit zwei Bataillonen für die Nacht in Urbeis, um ein Nachrücken des Gegners aufzuhalten.

Damit war das Regiment in seinem Abschnitt gelandet, den es für die nächsten vier Jahre zu halten hatte.

Man begrub Josef Greinwald auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 1, Grab 25.

In seiner Heimatstadt Füssen gedenkt man Josef Greinwald noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2019/fuessen_lk-ostallgaeu_wk1_bay.html

Das Grab von Josef Greinwald auf dem Soldatenfriedhof Hohrod

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 547: Johann Ott

Der Soldat Johann Ott stammte aus Holzheim, Schwaben. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 2. Kompanie des 12. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 01.03.1918 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Johann Ott auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 96.

In seiner Heimatgemeinde Holzheim gedenkt man Johann Ott noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2016/holzheim_lk-neu-ulm_wk1_bay.html

Das Grab von Johann Ott auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 542: Josef Ortanderl

Der Soldat Josef Ortanderl wurde am 27.03.1893 in  Mittich geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Neuhaus am Inn. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 2. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 12.03.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Josef Ortanderl auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 39.

Noch heute gedenkt man Josef Ortanderl in seiner Heimatgemeinde Mittich auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2025/mittich_gde-neuhaus_lk-passau_70-71_wk1_wk2_by.html

Das Grab von Josef Offermann und Josef Ortanderl auf dem Soldatenfriedhof Münster
Das Sterbebild von Josef Ortanderl
Rückseite des Sterbebildes von Josef Ortanderl

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 541: Wilhelm Rose

Der Soldat Wilhelm Rose stammte aus der Gemeinde Muchow im heutigen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Grenadier in der 4. Kompanie des 187. Infanterie-Regiments. Am 23.07.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Wilhelm Rose auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 78.

In seiner Heimatgemeinde Muchow gedenkt man Wilhelm Rose noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2013/muchow_lk-ludwigslust-parchim_wk1_wk2_meck-pomm.html

Das Grab von Heinrich Geiger und Wilhelm Rose auf dem Soldatenfriedhof Münster

Sonderbeitrag: Helmut Karow

Der Soldat Helmut Karow stammte aus Buchwerder, Czarnikau. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier in der 2. Kompanie des 47. Infanterie-Regiments. Am 10.05.1915 verstarb er im Reserve-Lazarett 4 in Saarbrücken, nachdem er zuvor im Kampf nahe Verdun bei Les Éparges
schwer verwundet worden war.

Man begrub Helmut Karow auf dem Saarbrücker Ehrenfriedhof.

In der Sankt-Johannes Evangelist-Kirche in Berlin Mitte gedenkt man Helmuth Karow noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/b-mitte_st_johannes_evang_wk1.htm

Das Grab von Helmut Karow auf dem Ehrenfriedhof Saarbrücken

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 539: Rudolf Kiehling

Der Soldat Rudolf Kiehling stammte aus der Stadt Ibbenbüren im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Armierungs-Soldat in der 1. Kompanie des 63. Armierungs-Bataillons. Am 30.07.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Markirch (französisch: Sainte-Marie-aux-Mines)

Man begrub Rudolf Kiehling auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 75.

In seiner Heimatstadt Ibbenbühren gedenkt man Rudolf Kiehling noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/ibbenbueren-christuskirche_1866-187071-wk1_nrw.html

Das Grab von Rudolf Kiehling auf dem Soldatenfriedhof Münster

Sonderbeitrag: Anton Tenbrink

Der Soldat Anton Tenbrink wurde am 07.02.1897 in Stadtlohn im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Grenadier im 2. Garde-Grenadier-Regiment. Am 27.09.1917 verstarb er im Alter von 20 Jahren in der Franziskanerinnen-Klinik Saarlouis, nachdem er zuvor im Kampf in Lothringen bei Saint-Mihiel, südlich Verdun, schwer verwundet worden war.

Man begrub Anton Tenbrink auf dem Garnisons-Friedhof Saarlouis in Block 3, Reihe 5, Grab 224.

In seiner Heimatstadt Stadtlohn gedenkt man Anton Tenbrink noch heute auf einemDenkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2023/stadtlohn_kreis-borken_wk1_wk2_nrw.html

Das Grab von Anton Tenbrink auf dem Garnisonsfriedhof Saarlouis