Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 686: Hugo Arnold

Der Soldat Hugo Arnold stammte aus der sächsischen Gemeinde Gelenau. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Ulan im Stab des 21. Ulanen-Regiments. Am 20.06.1918 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er wurde bei Hohrod durch einen Volltreffer in das Regiments-Gefechtszimmer verschüttet und getötet.

Über den Todestag und die Todesumstände von Hugo Arnold berichtet die Regimentsgeschichte des 21. Ulanen-Regiments:

„Am 20.06.1918 zerstörte ein Volltreffer den Unterstand, in dem sich das Regiments-Gefechtszimmer befand. Der Regiments-Schreiber, Vizewachtmeister Grohmann, der Gefreite Schröck und Ulan Arnold wurden verschüttet und fanden so den Heldentod. Wie durch ein Wunder entging der Unteroffizier Berthold, der gerade den Unterstand betrat, dem gleichen Schicksal; er wurde durch den Luftdruck meterweit zur Seite geschleudert. Auf dem Ehrenfriedhof zu Münster wurden die drei bei Ausübung ihrer Pflicht gefallenen allgemein beliebten Kameraden am 23. unter militärischen Ehren zur ewigen Ruhe gebettet.“

Man begrub Hugo Arnold am 23.06.1918 auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 100.

In seiner Heimatgemeinde Gelenau gedenkt man Hugo Arnold noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2017/gelenau_lk-erzgebirgskreis_wk1_wk2_sx.html

Das Grab von Kurt Grohmann und Hugo Arnold auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 683: Peter Hofbauer

Der Soldat Peter Hofbauer stammte aus der bayerischen Gemeinde Schalkham. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als aktiver Infanterist in der 2. Kompanie des 12. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 11.06.1918 verunglückte er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) tödlich. Er kam im Alter von 25 Jahren am Reichsackerkopf ums Leben.

Der Sterbeort von Peter Hofbauer:

Man begrub Peter Hofbauer auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 97.

In Waging am See gedenkt man Peter Hofbauer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2022/waging-a-see_lkr-traunstein_wk1_wk2_by.html

Das Grab von Peter Hofbauer und Walter Schröck auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 678: Hermann Böge

Der Soldat Hermann Böge wurde am 13.02.1910 in Burgliebenau geboren, einem Ortsteil der Gemeinde Schkopau im heutigen Bundesland Sachsen-Anhalt. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Kanonier in der deutschen Wehrmacht. Am 19.06.1940 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen im Alter von 30 Jahren in Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Hermann Böge auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 23.

In seiner Heimatgemeinde Burgliebenau gedenkt man Hermann Böge noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2017/burgliebenau-gem-schkopau_saalekreis_wk2__neu_sa.html

Das Grab von Karl Gäbel und Hermann Böge auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 668: Friedrich Wacker

Der Soldat Friedrich Wacker stammte aus der Stadt Holzbronn im heutigen Bundesland Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wehrmann in der 1. Kompanie des 121. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 02.03.1915 fiel er während der Vogesenkämpfe nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er wurde im Kampf schwer verwundet und verstarb im Lazarett Münster an seinen Wunden.

Eine alte Ansicht des Soldatenfriedhofs Münster

Man begrub Friedrich Wacker auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 28.

In seiner Heimatstadt Holzbronn gedenkt man Friedrich Wacker noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2015/holzbronn_stadt-calw_lk-calw_wk1_wk2_bawue.html

Das Grab von Friedrich Wacker und Wilhelm Pfeiffer auf dem Soldatenfriedhof Münster

onderbeitrag: Arnold Tamm

Der Soldat Arnold Tamm wurde am 17.03.1882 geboren und stammte aus hessischen Stadt Ortenberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve in der 12. Kompanie des 81. Infanterie-Regiments. Am 22.08.1914 fiel er im Alter von 32 Jahren in Belgien (Wallonie) bei Bertrix.

Man begrub Arnold Tamm auf dem Soldatenfriedhof Vladslo in Block 9, Grab 1.467.

In der hessischen Stadt Lich gedenkt man Arnold Tamm noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2013/lich_stadtkirche_lk-giessen_wk2_hs.html

Das Grab der Familie Tamm auf dem Alten Friedhof von Gießen mit der Inschrift für Arnold Tamm
Die Gedenkinschrift für Arnold Tamm

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 652: Heinrich Thönges

Der Soldat Heinrich Thönges stammte aus dem hessischen Ort Steinfurth, einem Stadtteil von Bad Nauheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 5. Kompanie des 221. Reserve-Infanterie-Regiments. Im Dezember 1915 fiel er in Galizien an der Ostfront.

Die Lage des Grabes von Heinrich Thönges ist unbekannt. Wahrscheinlich existiert es nicht mehr.

In seinem Heimatort Steinfurth gedenkt man Heinrich Thönges noch heute auf einer Gedenktafel des Turn-Verein Steinfurth.

Gedenkstein für Eberhard Brod, Konrad Thönges, Heinrich Arnoldi, Heinrich Thönges und Ludwig Falk auf dem Friedhof von Steinfurth (Bad Nauheim)

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 643: Erich Ruser UNFERTIg

Der Soldat Erich Ruser stammte aus der Hauptstadt des heutigen Bundeslandes Schleswig-Holstein, Kiel. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Schütze in der 2. Radfahrer-Kompanie des Garde-Schützen-Bataillons. Am 19.06.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Seite 170 – 172

Man begrub Erich Ruser auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 136.

In seiner Heimatstadt Kiel gedenkt man Erich Ruser noch heute in einem Gedenkbuch: http://www.denkmalprojekt.org/2013/kiel_gedenkbuch_wk1_r_schlesw-holst.html

Das Grab von Erich Ruser und Max Krüger auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 642: Johann Kull

Der Soldat Johann Kull stammte aus Bahnbrücken, einem Stadtteil von Kraichtal im heutigen Bundesland Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Armierungs-Soldat in der 4. Kompanie des 69. Pionier-Bataillons. Am 15.08.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Johann Kull auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 143.

In seinem Heimatort Bahnbrücken gedenkt man Johann Kull noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2024/bahnbruecken_stadt-kraichtal-lk_karlsruhe_wk1_wk2_bw.html

Das Grab von Erich Hoffmann und Johann Kull auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 639: Anton Müssig

Der Soldat Anton Müssig stammte aus der Stadt Freudenberg im heutigen Bundesland Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Pionier in der 2. Reserve-Kompanie des 14. Reserve-Pionier-Bataillons. Am 13.07.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Anton Müssig auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 140.

In seiner Heimatstadt Freudenberg gedenkt man Anton Müssig noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2017/freudenberg_main-tauber-kreis_wk1_wk2_bw.html

Das Grab von Anton Mussig und Friedrich Bertsch auf dem Soldatenfriedhof Münster

Sonderbeitrag: Josef Sessner

Der Soldat Josef Sessner stammte aus Burgfarrnbach, einem Stadtteil der bayerischen Stadt Fürth. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier der Reserve in der 2. Kompanie des 9. bayerischen Brigade-Ersatz-Bataillons. Am 19.02.1915 verstarb er, nachdem er zuvor während der Kämpfe in den Vogesen schwer verwundet worden war.

Man begrub Josef Sessner auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines in Block 1, Grab 97.

In seinem Heimatort Burgfarrnbach gedenkt man Josef Sessner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2013/burgfarrnbach_stadt-fuerth_wk1_wk2_bay.html

Das Grab von Peter Kaspari und Josef Sessner auf dem Soldatenfriedhof Markirch