Der Soldat Friedrich Keutterling wurde am 04.09.1880 in Hörschel geboren, einem Stadtteil von Eisenach im heutigen Bundesland Thüringen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wehrmann. Am 06.06.1917 starb er in einem Lazarett in der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter), nachdem er zuvor schwer verwundet worden war.
Man begrub Friedrich Keuttering auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 89.
Der Soldat Karl Schöps wurde am 01.08.1882 in Oberhof (seit 1945 polnisch: Mokronos Górny) im ehemaligen Landkreis Breslau geboren. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Landsturmmann in der 2. Eskadron des 2. Reserve-Husaren-Regiments. Am 30.06.1917 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Laut Regimentsgeschichte fiel er am 28.06.1917. Karl Schöps wurde 34 Jahre alt.
Man begrub Karl Schöps auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 91.
Das Grab von Karl Schöps und Heinrich Welz auf dem Soldatenfriedhof Münster
Der Soldat Leonhard Müller kämpfte im Ersten Weltkrieg als Wehrmann. Am 31.08.1917 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).
Man begrub Leonhard Müller auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 87.
Das Sterbebild von Rudolf Hütscher und Leonhard Müller
Der Soldat Christian Fischer kämpfte im Ersten Weltkrieg als Wehrmann. Am 24.09.1917 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).
Man begrub Christian Fischer auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 89.
Das Grab von Ludwig Lingg und Christian Fischer auf dem Soldatenfriedhof Münster
Der Soldat Andreas Huber kämpfte im Ersten Weltkrieg als Wehrmann in der 1. Kompanie des 12. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 01.03.1918 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) in der Pavillon-Stellung.
Man begrub Andreas Huber auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 94.
Das Grab von Andreas Huber auf dem Soldatenfriedhof Münster
Der Soldat Josef Greinwald stammte aus der bayerischen Stadt Füssen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wehrmann in der 4. Kompanie des 3. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 05.09.1914 fiel er während der Kämpfe nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).
Über den Todestag und die Todesumstände von Josef Greinwald berichtet die Regimentsgeschichte des 3. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments:
Das Regiment verbrachte die Nacht im Wald von Machieles.
Um 5° morgens am 5.9. traf der Befehl ein: Das Regiment geht sofort über Urbeis zurück. Ein Bataillon besetzt die Höhe nördlich von Urbeis beim Grand Faudé, ein Bataillon die Höhe südlich von Urbeis, den Ausläufer des Eichenrains, mit zwei Bataillonen einschließlich eines Bataillons des R[eserve]‑Inf[anterie]‑Reg[iments] 12 die Höhen östlich Lannach. Die vorgeschobenen Bataillone bei Grand Faudé und Eichenrain haben so lange zu bleiben, bis die Kolonne Hübner sich nach Diedolshausen verschoben hat.
Die Freigabe des Eichenrains, die noch dazu aus Mißverständnis zu früh geschah, hat sich bitter gerächt.
Um 2 Uhr kam der Befehl, daß zur Unterstützung des Angriffes auf Diedolshausen je eine Kompagnie nach dem Machieles‑Wald und nach dem Schwarzberg vorzuschieben sei. Durch lebhafte Streifen beider Kompagnien sollte der Eindruck eines geplanten Angriffs hervorgerufen werden. Der vorzeitige Wegzug vom Eichenrain hatte dem Gegner die Bahn frei gemacht, er schob sich unbemerkt vor und als die beiden Kompagnien ihren Zielen zustrebten, wurden sie mit kräftigem Feuer überfallen, besonders die 4. Komp., die nach Machieles bestimmt war, litt stark. Gefallen: Hptm. Keller, 7 Mann; verwundet und vermißt 28 Mann.
Das Regiment blieb mit zwei Bataillonen für die Nacht in Urbeis, um ein Nachrücken des Gegners aufzuhalten.
Damit war das Regiment in seinem Abschnitt gelandet, den es für die nächsten vier Jahre zu halten hatte.
Man begrub Josef Greinwald auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 1, Grab 25.
Der Soldat Hermann Ferdinand August Schnalzger wurde am 18.09.1884 in Schmiedeberg geboren, einem Ortsteil der sächsischen Stadt Dippoldiswalde. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wehrmann in der 3. Kompanie des 63. Brigade-Ersatz-Bataillons. Am 20.08.1914 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen bei Schirrgut am Col de la Charbonnière. Hermann Ferdiannd August Schnalzger wurde 29 Jahre alt.
Man begrub Hermann Ferdinand August Schnalzger auf dem Soldatenfriedhof Thanvillé in Block 1, Grab 14.
Das Grab von Hermann Ferdinand August Schnalzger auf dem Soldatenfriedhof Thanvillé
Der Soldat Emil König stammte aus der Stadt Laucha an der Unstrut im heutigen Bundesland Sachsen-Anhalt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wehrmann in der 7. Kompanie des 36. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 21.11.1914 starb er nach schwerer Verwundung am 12.11.1914 bei Pintheville in einem Lazarett in Saarbrücken.
Der Soldat Richard Leichtle wurde am 17.02.1888 in der bayerischen Gemeinde Landensberg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wehrmann in der 9. Kompanie des 3. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 16.08.1914 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Markirch (französisch: Sainte-Marie-aux-Mines). Er wurde im Alter von 26 Jahren bei Deutsch Rumbach (französisch: Rombach-le-Franc)
getötet.
Man begrub Richard Leichtle auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines in Block 1, Grab 39.
Das Grab von Johann Zankl und Richard Leichtle auf dem Soldatenfriedhof Markirch (französisch: Sainte-Marie-aux-Mines)
Der Soldat Alois Sehr wurde am 21.04.1881 in der hessischen Stadt Limburg an der Lahn geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier und Wehrmann in der 4. Kompanie des 87. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 30.11.1914 verstarb er im Alter von 33 Jahren nach schwerer Verwundung Stellungskämpfe in der Champagne und westlich der Argonnen in Frankreich im Lazarett Bingen am Rhein.