Der Soldat Karl Köllnberger stammte aus der bayerischen Landeshauptstadt München. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wehrmann in der 10. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 17.04.1915 fiel er während der Kämpfe nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).
Man begrub Karl Köllnberger auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 1, Grab 7.
Das Grab von Karl Köllnberger auf dem Soldatenfriedhof Hohrod
Der Soldat Karl Tscharke stammte aus Breslau (seit 1945 polnisch: Wrocław ). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wehrmann in der 8. Kompanie des 187. Infanterie-Regiments. Am 17.08.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).
Man begrub Karl Tscharke auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 144.
Das Grab von Karl Tscharke und Ludwig Marioneck auf dem Soldatenfriedhof Münster
Der Soldat Friedrich Kracht wurde am 22.01.1876 in Hölzernklinke, Kreis Altena geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wehrmann in der 4. Kompanie des 16. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 29.01.1918 fiel er im Alter von 42 Jahren bei Roppenzweiler (französisch: Roppentzwiller).
Man begrub Friedrich Kracht auf dem Soldatenfriedhof Illfurth in Block 4, Grab 314.
Der Soldat Albert Brüning wurde am 20.08.1884 in Steenfelde geboren, einer Ortschaft in der niedersächsischen Gemeinde Westoverledingen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landwehrmann in der 12. Kompanie des 92. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 17.06.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) bei Metzeral. Albert Brüning wurde 30 Jahre alt.
Man begrub Albert Brüning auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 3, Grab 28.
Das Grab von Heinrich Theodor Brandenburg und Albert Brüning auf dem Soldatenfriedhof Münster
Der Soldat Xaver Rittler stammte aus Nordhofen, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Deisenhausen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landwehrmann in der 7. Kompanie des 12. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 03.12.1914 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) am Rabenbühl.
Man begrub Xaver Rittler auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 3, Grab 278.
Das Grab von Xaver Rittler auf dem Soldatenfriedhof Münster
Der Soldat Xaver Trunz stammte aus der bayerischen Ortschaft Dösingen, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Westendorf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wehrmann in der 1. Kompanie des 12. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 09.11.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) nahe Diedolshausen (französisch: Le Bonhomme).
Man begrub Xaver Trunz auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 3, Grab 30.
Der Soldat Josef Plendl stammte aus der bayerischen Ortschaft Taiding. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landwehrmann in der 1. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 01.01.1916 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) am Barrenkopf.
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Man begrub Josef Plendl auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 3, Grab 29.
Das Grab von Josef Plendl auf dem Soldatenfriedhof Münster
Der Soldat Josef Greinwald stammte aus der bayerischen Stadt Füssen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wehrmann in der 4. Kompanie des 3. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 05.09.1914 fiel er während der Kämpfe nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).
Über den Todestag und die Todesumstände von Josef Greinwald berichtet die Regimentsgeschichte des 3. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments:
Das Regiment verbrachte die Nacht im Wald von Machieles.
Um 5° morgens am 5.9. traf der Befehl ein: Das Regiment geht sofort über Urbeis zurück. Ein Bataillon besetzt die Höhe nördlich von Urbeis beim Grand Faudé, ein Bataillon die Höhe südlich von Urbeis, den Ausläufer des Eichenrains, mit zwei Bataillonen einschließlich eines Bataillons des R[eserve]‑Inf[anterie]‑Reg[iments] 12 die Höhen östlich Lannach. Die vorgeschobenen Bataillone bei Grand Faudé und Eichenrain haben so lange zu bleiben, bis die Kolonne Hübner sich nach Diedolshausen verschoben hat.
Die Freigabe des Eichenrains, die noch dazu aus Mißverständnis zu früh geschah, hat sich bitter gerächt.
Um 2 Uhr kam der Befehl, daß zur Unterstützung des Angriffes auf Diedolshausen je eine Kompagnie nach dem Machieles‑Wald und nach dem Schwarzberg vorzuschieben sei. Durch lebhafte Streifen beider Kompagnien sollte der Eindruck eines geplanten Angriffs hervorgerufen werden. Der vorzeitige Wegzug vom Eichenrain hatte dem Gegner die Bahn frei gemacht, er schob sich unbemerkt vor und als die beiden Kompagnien ihren Zielen zustrebten, wurden sie mit kräftigem Feuer überfallen, besonders die 4. Komp., die nach Machieles bestimmt war, litt stark. Gefallen: Hptm. Keller, 7 Mann; verwundet und vermißt 28 Mann.
Das Regiment blieb mit zwei Bataillonen für die Nacht in Urbeis, um ein Nachrücken des Gegners aufzuhalten.
Damit war das Regiment in seinem Abschnitt gelandet, den es für die nächsten vier Jahre zu halten hatte.
Man begrub Josef Greinwald auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 1, Grab 25.
Der Soldat Hermann Ferdinand August Schnalzger wurde am 18.09.1884 in Schmiedeberg geboren, einem Ortsteil der sächsischen Stadt Dippoldiswalde. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wehrmann in der 3. Kompanie des 63. Brigade-Ersatz-Bataillons. Am 20.08.1914 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen bei Schirrgut am Col de la Charbonnière. Hermann Ferdiannd August Schnalzger wurde 29 Jahre alt.
Man begrub Hermann Ferdinand August Schnalzger auf dem Soldatenfriedhof Thanvillé in Block 1, Grab 14.
Das Grab von Hermann Ferdinand August Schnalzger auf dem Soldatenfriedhof Thanvillé
Der Soldat Alois Sehr wurde am 21.04.1881 in der hessischen Stadt Limburg an der Lahn geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier und Wehrmann in der 4. Kompanie des 87. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 30.11.1914 verstarb er im Alter von 33 Jahren nach schwerer Verwundung Stellungskämpfe in der Champagne und westlich der Argonnen in Frankreich im Lazarett Bingen am Rhein.