Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 714: Paul Dornack

Der Soldat Paul Dornack wurde am 08.12.1884 in Schackenthal geboren, einem Ortsteil der Stadt Aschersleben im heutigen Bundesland Sachsen-Anhalt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 8. Kompanie des 78. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 15.06.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen bei Metzeral nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Paul Dornack wurde 30 Jahre alt.

Man begrub Paul Dornack auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 154.

Das Grab von Paul Dornack auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 712: Friedrich Röhl

Der Soldat Friedrich Röhl stammte aus Schöpfurth, einem Ortsteil der Gemeinde Schorfheide im heutigen Bundesland Brandenburg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Schütze in der 4. Kompanie des Garde-Schützen-Bataillons. Am 17.06.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er wurde 21 Jahre alt und fiel bei Metzeral.

Man begrub Friedrich Röhl auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 159.

In der Stadt Ketzin gedenkt man Friedrich Röhl noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2020/knoblauch_stadt-ketzin-havel_lkr-havelland_wk1_wk2_brb.html

Das Grab von Friedrich Köhler und Friedrich Röhl

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 674: Ernst Rönnau

Der Soldat Ernst Rönnau stammte aus der Stadt Geesthacht im heutigen Bundesland Schleswig-Holstein. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier in der 12. Kompanie des 187. Infanterie-Regiments. Am 24.01.1916 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er fiel am Pavilionberg in der Nähe des Ortes Metzeral.

Man begrub Ernst Rönnau auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 119.

Das Grab von Max Hierstetter und Ernst Rönnau auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 673: Friedrich Wiemken

Der Soldat Friedrich Wiemken wurde am 15.11.1896 in Hannover geboren, der Hauptstadt des heutigen Bundeslandes Niedersachsen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant in der 7. Kompanie des 73. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 27.05.1915 fiel er im Alter von 18 Jahren in Metzeral / Sondernach, nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Friedrich Wiemken auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 26.

Das Grab von Friedrich Wiemken und August Boll auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 621: Heinrich Meyerenken

Der Soldat Heinrich Meyerenken (Verlustliste & Denkmal: Meyerrenken) stammte aus Augustenfeld, einem Ortsteil der niedersächsischen Stadt Löningen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier der Landwehr in der 9. Kompanie des 74. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 06.06.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) bei der Ortschaft Metzeral.

Kämpfe bei Metzeral und am Braunkopf 16.05. – 17.07.1915

Seite 189

Man begrub Heinrich Meyerrenken auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 3, Grab 19.

In seinem Heimatort Helmighausen gedenkt man Heinrich Meyerenken noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2012/helmighausen_lk-cloppenburg_wk1_wk2_nds.html

Das Grab von Heinrich Meyerenken auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 616: Albert Brüning

Der Soldat Albert Brüning wurde am 20.08.1884 in Steenfelde geboren, einer Ortschaft in der niedersächsischen Gemeinde Westoverledingen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landwehrmann in der 12. Kompanie des 92. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 17.06.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) bei Metzeral. Albert Brüning wurde 30 Jahre alt.

Man begrub Albert Brüning auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 3, Grab 28.

Das Grab von Heinrich Theodor Brandenburg und Albert Brüning auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 614: Alfred Sue

Der Soldat Alfred Sue stammte aus Braunschweig. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve in der 3. Kompanie des 73. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 16.06.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen bei Metzeral.

Man begrub Alfred Sue auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 3, Grab 25. 

Das Grab von Alfred Sue auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 574: Florian Oswald

Der Soldat Florian Oswald wurde am 24.02.1894 in Altbabensham geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Babensham. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Infanterist in der 2. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.04.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er wurde bei der Stadt Metzeral im Alter von 21 Jahren getötet.

Über den Todestag und die Todesumstände von Florian Oswald berichtet die Regimentsgeschichte des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„Die Nacht vom 19. zum 20. verläuft ruhig. Es werden Schanzarbeiten des Feindes am Waldrand beim roten Haus festgestellt und diese durch mehrere Feuerwellen unserer Artillerie gestört. Unsererseits wird die Nacht über die durch das feindliche Artillerie vollkommen zerstörte Stellung auf Höhe 830 wieder hergestellt.

Am Morgen des 20. April ist die Besetzung der Stellung folgende: Reserve-Radfahrer-Kompanie 8 in Steinabrück, zwei Züge von 1./18 und 5./19 am Hange, ein Halb 4./18 und ein Halb 4./19 auf dem Winterberg, Reste von 4./18, 4./19 und 2./18 und 830.

Nachdem die ersten Vormittagsstunden ruhig verlaufen, setzt gegen 10 Uhr vormittags das feindliche Artilleriefeuer wieder ein und zwar gegen Höhe 830. Gegen Mittag wird es stärker und erreicht seinen Höhepunkt gegen 2 Uhr nachmittags. Die ganze Stellung wird mit Geschossen schweren und leichten Kalibers überschüttet. Diese veranlasst die Heranziehung der Resre von 4./18 und 5./18, die allein noch zur Unterstützung bereitstanden.

Um 3 Uhr nachmittags erfolgte der Infanterieangriff, diesmal nicht nur gegen 830 und Winterberg, sondern auch gegen die Stellung der 8. Kompanie (Sillacker-Mitte). Der 8. Kompanie wird nunmehr der Rest von 5./18 und der 6. Kompanie der Rest von 4./18 als Unterstützung zugewiesen. Auch dieser Infanterieangriff endet mit einer vernichtenden Niederlage für den Feind. Unser Infanterie-, Maschinengewehr- und Artilleriefeuer bringen ihm schwere Verluste an Toten und Verwundeten bei. Sie betragen schätzungsweise 450 bis 500 Mann.

Auf dem Silackerwasen kommt so der feindliche Angriff gegen 5.30 Uhr nachmittags zum Stehen. Teile des Gegners halten am rechten Flügel der Stellung auf 830 in einer Entfernung von 400 bis 500 Meter den Wald am Silckerkopf besetzt, nur am linken Flügel, gegen die Winterbergstellung zu, sind geringe Teile nähergekommen. Gegen die westliche Flanke der Winterbergstellung setzt am Spätnachmittag noch ein Angriff vom Abhang her aus dem Wurmsatal ein, aber auch diesem wird durch das Feuer unserer Maschinengewehre und der Maschinengewehre der 14er Jäger am südlichen Hang des Fechtbachtales bald Halt geboten.

Am Abend beginnt der Feind neuerdings Steinabrück mit leichter und schwerer Artillerie zu beschießen. Abgesehen davon, dass Steinabrück in Brand geschossen ist, wird durch diesen Angriff auf Steinabrück nichts erreicht. Unserer Stellung in Steinabrück bleibt nach wie vor besetzt und ein Infanterieangriff auf Steinabrück findet nicht statt.“

Man begrub Florian Oswald auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 34.

Das Grab von Johann Steffinger und Florian Oswald auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 573: Johann Steffinger UNFERTIG

Der Soldat Johann Steffinger wurde am 26.11.1892 in der bayerischen Ortschaft Zuham geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 4. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.04.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) bei Metzeral.  Johann Steffinger wurde 22 Jahre alt.

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Man begrub Johann Steffinger auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 33.

Das Grab von Johann Steffinger und Florian Oswald auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 465: Josef Ramsauer

Der Soldat Josef Ramsauer wurde am 16.10.1895 in Freihausen in Niederbayern geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 1. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 08.05.1915 fiel er nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) nachdem er zuvor im Kampf bei Metzeral schwer verwundet worden war. Josef Ramsauer wurde 19 Jahre alt.

Man begrub Josef Ramsauer auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 19.

Das Grab von Johann Schnierle und Josef Ramsauer auf dem Soldatenfriedhof Münster