Der Soldat Johann Gügel wurde am 24.07.1894 in Wimmelbach geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Heroldsbach. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 6. Kompanie des 22. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 06.03.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Johann Gügel wurde 20 Jahre alt.
Man begrub Johann Gügel auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 3, Grab 12.
Der Soldat Florian Oswald wurde am 24.02.1894 in Altbabensham geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Babensham. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Infanterist in der 2. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.04.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er wurde bei der Stadt Metzeral im Alter von 21 Jahren getötet.
Über den Todestag und die Todesumstände von Florian Oswald berichtet die Regimentsgeschichte des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:
„Die Nacht vom 19. zum 20. verläuft ruhig. Es werden Schanzarbeiten des Feindes am Waldrand beim roten Haus festgestellt und diese durch mehrere Feuerwellen unserer Artillerie gestört. Unsererseits wird die Nacht über die durch das feindliche Artillerie vollkommen zerstörte Stellung auf Höhe 830 wieder hergestellt.
Am Morgen des 20. April ist die Besetzung der Stellung folgende: Reserve-Radfahrer-Kompanie 8 in Steinabrück, zwei Züge von 1./18 und 5./19 am Hange, ein Halb 4./18 und ein Halb 4./19 auf dem Winterberg, Reste von 4./18, 4./19 und 2./18 und 830.
Nachdem die ersten Vormittagsstunden ruhig verlaufen, setzt gegen 10 Uhr vormittags das feindliche Artilleriefeuer wieder ein und zwar gegen Höhe 830. Gegen Mittag wird es stärker und erreicht seinen Höhepunkt gegen 2 Uhr nachmittags. Die ganze Stellung wird mit Geschossen schweren und leichten Kalibers überschüttet. Diese veranlasst die Heranziehung der Resre von 4./18 und 5./18, die allein noch zur Unterstützung bereitstanden.
Um 3 Uhr nachmittags erfolgte der Infanterieangriff, diesmal nicht nur gegen 830 und Winterberg, sondern auch gegen die Stellung der 8. Kompanie (Sillacker-Mitte). Der 8. Kompanie wird nunmehr der Rest von 5./18 und der 6. Kompanie der Rest von 4./18 als Unterstützung zugewiesen. Auch dieser Infanterieangriff endet mit einer vernichtenden Niederlage für den Feind. Unser Infanterie-, Maschinengewehr- und Artilleriefeuer bringen ihm schwere Verluste an Toten und Verwundeten bei. Sie betragen schätzungsweise 450 bis 500 Mann.
Auf dem Silackerwasen kommt so der feindliche Angriff gegen 5.30 Uhr nachmittags zum Stehen. Teile des Gegners halten am rechten Flügel der Stellung auf 830 in einer Entfernung von 400 bis 500 Meter den Wald am Silckerkopf besetzt, nur am linken Flügel, gegen die Winterbergstellung zu, sind geringe Teile nähergekommen. Gegen die westliche Flanke der Winterbergstellung setzt am Spätnachmittag noch ein Angriff vom Abhang her aus dem Wurmsatal ein, aber auch diesem wird durch das Feuer unserer Maschinengewehre und der Maschinengewehre der 14er Jäger am südlichen Hang des Fechtbachtales bald Halt geboten.
Am Abend beginnt der Feind neuerdings Steinabrück mit leichter und schwerer Artillerie zu beschießen. Abgesehen davon, dass Steinabrück in Brand geschossen ist, wird durch diesen Angriff auf Steinabrück nichts erreicht. Unserer Stellung in Steinabrück bleibt nach wie vor besetzt und ein Infanterieangriff auf Steinabrück findet nicht statt.“
Man begrub Florian Oswald auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 34.
Das Grab von Johann Steffinger und Florian Oswald auf dem Soldatenfriedhof Münster
Der Soldat Johann Steffinger wurde am 26.11.1892 in der bayerischen Ortschaft Zuham geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 4. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.04.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) bei Metzeral. Johann Steffinger wurde 22 Jahre alt.
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Man begrub Johann Steffinger auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 33.
Das Grab von Johann Steffinger und Florian Oswald auf dem Soldatenfriedhof Münster
Der Soldat Johann Johannes stammte aus Dernbach im heutigen Bundesland-RheinlandPfalz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 5. Kompanie des 22. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 05.08.1915 fiel er während der Kämpfe nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).
Man begrub Johann Johann auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 94.
Der Soldat Heinrich Kolb wurde am 17.12.1884 in der bayerischen Gemeinde Thurnau geboren. Erkämpfte im Ersten Weltkrieg als Infanterist in der 6. Kompanie des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 07.03.1916 fiel er während der Kämpfe nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er fiel in der sogenannten Sudelstellung.
Man begrub Heinrich Kolb auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 75.
Der Soldat Johann Baust wurde am 19.11.1896 in Rupprechtshausen geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Unterpleichfeld. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 7. Kompanie des 27. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 09.09.1916 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter), am Reichsackerkopf. Johann Baust wurde 19 Jahre alt.
Man begrub Johann Baust auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 72.
Der Soldat Georg Zottmann stammte aus Maineck, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Altenkunstadt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 6. Kompanie des 27. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 12.09.1916 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).
Man begrub Georg Zottmann auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 71.
Das Grab von Georg Zottmann auf dem Soldatenfriedhof Münster
Der Soldat Kastulus Pröbstl stammte aus der bayerischen Stadt Grafing. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 6. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 09.03.1915 starb er während der Kämpfe in der Nähe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) in einem Lazarett in Münster.
Man begrub Kastulus Pröbstl auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 56.
Der Soldat Andreas Kipfer wurde am 08.07.1887 in Mosenberg geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Markt Neuhaus an der Pegnitz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 6. Kompanie des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments.Am 20.03.1915 fiel er im Alter von 27 Jahren während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er fiel bei der Erstürmung des Reichackerkopfes.
Der Todesort von Andreas Kipfer:
Über den Todestag und die Todesumstände von Andreas Kipfer berichtet die Regimentsgeschichte des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:
„Am 20.03. hatten die Kompanien nach rastloser Arbeit um 9 Uhr vormittags alle Vorbereitungen zum Angriff vollendet und die Sturmkolonnen in ihre Plätze eingewiesen.
Obwohl zu unser aller Leidwesen andere Truppen als Sturmkolonnen befohlen wurden, so schlossen sich doch viele Leute dem Sturm an und drangen mit Hurra in die feindlichen Reihen, um die Früchte ihres angestrengten Schaffens mitpflücken zu dürfen. Bei der 8. Kompanie befindlich war ich selbst Zeuge dieser Begeisterung.“
Der Kampf hatte dem II./23. wiederum einen Verlust von 18 Toten 73 Verwundeten und 4 Vermissten gekostet. Nach gelungenem Sturm wurde das Bataillon herausgezogen und rückte nach Münster in Ruhe.
Wohl oder übel mussten sich die Franzosen mit dem Verlust des Reichackerkopfes abfinden, nachdem zwei Gegenangriffe, die sie am 21. und 31.03. unternahmen, in die jedoch das Regiment nicht verwickelt wurde, keinen Erfolg hatten.“
Man begrub Andreas Kipfer auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 51.
Der Soldat Josef Kirner wurde am 12.01.1894 der bayerischen Gemeinde Hausham geboren und diente im Ersten Weltkrieg als Infanterist in der 1. Kompanie des 18. Bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 14. März 1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).
Man begrub Josef Kirner auf dem Soldaternfriedhof Munster in Block 2, Grab 46.
Das Grab von Josef Kirner auf dem Soldatenfriedhof Münster