Der Soldat Hermann Dieter Gode wurde am 25.09.1896 geboren und stammte aus Eitzendorf, einem Ortsteil der niedersächsischen Gemeinde Hilgermissen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Tambour in der 10. Kompanie des 75. Infanterie-Regiments. Am 02.07.1915 verstarb er im Alter von 18 Jahren im Reserve-Lazarett Limburg an der Lahn, nachdem er zuvor im Kampf an der Aisne schwer verwundet worden war.
Der Soldat Fritz Brötz wurde am 30.05.1896 in der hessischen Stadt Limburg an der Lahn geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Grenadier. Am 28.05.1918 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Saint-Mard, wo man ihn auch zunächst begrub.
Später bettete man Fritz Brötz auf den Soldatenfriedhof Soupir in Block 3, Grab 1.114 um.
Das Familiengrab der Familie Brötz mit einer Gedenktafel für Fritz Brötz auf dem Friedhof von Limburg an der LahnDie Gedenktafel für Fritz BrötzGedenktafel für Helmut und Wolfgang Brötz
Seinen Angehörigen Helmut und Wolfgang Brötz gedenkt man auf dem gleichen Grabdenkmal auf dem Friedhof von Limburg an der Lahn.
Wolfgang Brötz wurde am 23.05.1921 geboren und fiel am 23.06.1944 im Raum Witebsk. Er wurde 23 Jahre alt. Seine Grablage ist unbekannt.
Helmut Brötz wurde am 17.03.1917 in Großalmerode geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier. Am 26.02.1943 fiel er in Tunesien 5 Kilomter nördlich El Aroussa. Man begrub ihn auf dem Soldatenfriedhof Bordj-Cedria in Hof NAS Ossario 12A Tafel 4.
Stephan (Verlustliste: zusätzlich Louis, Franz, Hermann) Matthies wurde am 18.04.1864 und stammte aus der Stadt Rheinsberg im heutigen Bundesland Brandenburg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Oberst im 136. Infanterie-Regiment. Am 17.09.1914 wurde er bei Craonne (Aisne) schwer verwundet. Am 18.09.1914 verstarb er im Alter von 50 Jahren bei Caranelle (Regimentsgeschichte: Corbény) an seiner Verwundung.
Man begrub Oberst Stephan Matthies auf dem Soldatenfriedhof Strasbourg-Cronenbourg in Block 1, Grab 245.
Das Grab von Oberst Stephan Matthies auf dem Soldatenfriedhof Straßburg
Der Soldat Georg Gollnow stammte aus Adlershof, einem Stadtteil der Reichshauptstadt Berlin, und war privater Dienstgehilfe. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 9. Kompanie des 24. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 19.05.1918 verstarb er in einem Lazarett in der saarländischen Stadt Saarlouis, nachdem er zuvor an der Avre schwer verwundet worden war.
Der jüdische Soldat Walter Lewy wurde am 03.06.1895 in Saarwellingen im heutigen Saarland geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kanonier in der 4. Batterie des 29. Feldartillerie-Regiments. Am 16.08.1918 fiel er im Alter von 23 Jahren in Frankreich bei der Monthussart-Ferme nahe Dhuizel durch Gasvergiftung.
Man begrub Walter Lewy auf dem Soldatenfriedhof Montaigu I in Block 7, Grab 98.
Gedenktafel für Walter Lewy am Grab von Paula Lewy auf dem Garnisonsfriedhof SaarlouisDas Grab von Paula Lewy auf dem jüdischen Teil des Garnisonsfriedhof Saarlouis mit der Gedenktafel für Walter Lewy
Der Soldat Heinrich Krömmelbein wurde am 01.06.1890 in der hessischen Stadt Lauterbach geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 2. Kompanie des 117. Infanterie-Leib-Regiments. Am 19.04.1915 wurde er bei Saint-Quentin, genauer gesagt bei Chaulnes an der Somme schwer verwundet. Am 05.07.1915 verstarb er im Alter von 25 Jahren im Vereinslazarett der hessischen Stadt Gießen an seinen Wunden.
Der Soldat Jakob Wehrum stammte aus der hessischen Ortschaft Albach, einem Ortsteil der Gemeinde Fernwald. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Sergant. Am 17.07.1918 wurde er im Alter von 26 Jahren bei Soissons schwer verwundet und gilt seit dem als vermisst.
Die Lage des Grabes von Jakob Wehrum ist unbekannt.
Gedenkstein für Jakob Wehrum auf dem Friedhof Fernwald-Albach
Der Soldat Ludwig Wehrum stammte aus der hessischen Ortschaft Albach, einem Ortsteil der Gemeinde Fernwald. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Vizefeldwebel in der 8. Kompanie des 116. Infanterie-Regiments.Am 23.04.1917 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Craonne. Er kam während der Kämpfe in der Siegfriedstellung bei Saint- Quentin ums Leben.
Man begrub Ludwig Wehrum auf dem Soldatenfriedhof Sissonne in Block 7, Grab 894.
Gedenkstein für Ludwig Wehrum auf dem Friedhof Fernwald-Albach
Der Soldat Christian Hilberg stammte aus der hessischen Ortschaft Albach, einem Ortsteil der Gemeinde Fernwald, und lebte im Fernwalder Ortsteil Annerod. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 4. Kompanie des 116. Infanterie-Regiments. Am 11.06.1916 fiel er im Alter von 19 Jahren in Frankreich bei Cerny-en-Laonnis (Aisne). Er wurde während der Kämpfe am Chemin des Dames getötet.
Man begrub Christian Hilberg auf dem Soldatenfriedhof Cerny-en-Laonnois in Block 1, Grab 1.037.
Gedenkstein für Christian Hilberg auf dem Friedhof von Fernwald-Albach