Der Soldat Johann Schurer stammte aus der bayerischen Gemeinde Weiltingen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kanonier in der 4. Batterie des 9. bayerischen Reserve-Feldartillerie-Regiments. Am 04.03.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).
Man begrub Johann Schurer auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 36.
Das Grab von Karl Hess und Johann Schurer auf dem Soldatenfriedhof Munster
Der Soldat Johann Drechsler stammte aus der bayerischen Gemeinde Innerzell. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kanonier in der 4. Batterie des 9. bayerischen Reserve-Feldartillerie-Regiments. Am 04.03.1915 fiel er während der Vogesenkämpfe nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).
Man begrub Johann Drechsler auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 33.
Das Grab von Johann Drechsler und Johann Weller auf dem Soldatenfriedhof Münster
Der Soldat Otto Senn wurde am 20.12.1890 in der Stadt Stuttgart im heutigen Bundesland Baden-Württemberg geboren und lebte in Sonthofen. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Kanonier in der 6. Batterie des 8. bayerischen Reserve-Feldartillerie-Regiments. Er war vom 4. bayerischen Feldartillerie-Regiment dorthin abkommandiert worden. Am 12.05.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) am Stemlisberg. Otto Senn wurde 24 Jahre alt.
Die Regimentsgeschichte des 8. bayerischen Reserve-Feldartillerie-Regiments berichtet über diesen Tag und über den Tod von Otto Senn:
„21. Von frühmorgens ab unterstützten die Batterien den Gegenangriff am Köpfle, der bis 1:30 Uhr nachmittags die Ausgangslage wieder herstellt. Das Regiment ist in angestrengtester und erfolgreichster Tätigkeit. Es hilft im Laufe des Tages sechs feindliche Gegenangriffe abweisen. Nachmittags wird auch Sturmabwehr auf Sondernach geschossen, wodurch ein Angriff dort im Keime erstickt wird. 1. und 5./8. werden zeitweise heftig beschossen, letztere beklagt einen Verlust. Der 21.07.1915 ist ein besonderer Ehrentag des Regiments.„
Man begrub Otto Senn auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 14.
Der Soldat Peter Schneider wurde am 10.01.1894 in Walddachsbach geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Dietersheim. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Kanonier in der 4. Batterie des 9. bayerischen Reserve-Feldartillerie-Regiments. Am 04.03.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Peter Schneider wurde 21 Jahre alt.
Man begrub Peter Schneider auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 9.
Der Soldat Franz Scheerz kämpfte im Ersten Weltkrieg als Kanonier in der 4. Batterie des 16. Reserve-Fußartillerie-Regiments. Am 07.11.1918 starb er in den Vogesen durch einen Unglücksfall.
Man begrub Franz Scherz auf dem Soldatenfriedhof Thanvillé in Block 2, Grab 1.
Das Grab von Franz Scherz auf dem Soldatenfriedhof Thanvillé
Der Soldat Ludwig Herpich stammte aus Zeil am Main. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kanonier. Am 02.06.1918 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).
Man begrub Ludwig Herpich auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 257.
Der Soldat Hans Knörnschild stammte aus Lornthal in Bayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kanonier. Am 04.05.1918 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Markirch (französisch: Sainte-Marie-aux-Mines).
Man begrub Hans Knörnschild auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines in Block 1, Grab 61.
Der Soldat Georg Ziemlich stammte aus Sulzbach am Main. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kanonier. Am 27.04.1918 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).
Man begrub Georg Ziemlich auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 182.
Das Grab von Georg Ziemlich auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr
Der Soldat Johann Huber stammte aus der bayerischen Stadt Schillingsfürst. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kanonier I. leichten Munitions-Kolonne des 6. bayerischen Landwehr-Feldartillerie-Regiments. Am 12.06.1916 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).
Man begrub Johann Huber auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 113.
Das Grab von Johann Huber auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr
Der Soldat Adolf Kellner stammte aus der Stadt Rudolstadt im heutigen Bundesland Thüringen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter und Kanonier in der 8. Batterie des 19. Reserve-Feldartillerie-Regiments. Am 25.08.1915 fiel er während der 2. Schlacht um Münster in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).
Über den Zeitraum des Todes von Adolf Kellner berichtet die Regimentsgeschichte des 19. Reserve-Feldartillerie-Regiments:
„8/19 fuhr am 4. August von Schlettstadt nach Bennweier und marschierte über Drei Ähren nach Zell-Place. Die Batterie übernahm die Stellung und Ziele der 9/19. Auch bei ihr kamen merkwürdigerweise anfangs mehrere Rohrzerspringer vor. Die Geschütze konnten aber durch den Waffenmeister wieder instandgesetzt werden.
Bei den Angriffen der folgenden Zeit beschoss die Batterie mittels Steilfeuers die westlichen Hänge des Lingekopfes und Schratzmännle. Unter feindlichem Feuer hatte sie nur wenigzu leiden.
Schlimmer erging es ihr, als sie am 24. August Stellungswechsel in die kritische Ecke am Breitenberg und Kuhberg machen musste. Erstere Stellung war in der Nähe eines Zuges von 13 cm-Kanonen, die beim Feinde sehr unbeliebt waren und am 25. August schweres Feuer bekamen. 8/19 erhielt dabei einen Volltreffer ins 4. Geschütz, durch welchen 3 Mann sofort getötet, 6 andere verwundet wurden, von denen zwei nachträglich noch starben. Der Kuhbergzug sollte von seiner neuen Stellung aus gegen Sulzern und Umgebung wirken. Beide Züge wurden jedoch schon am 26. August, abends von der 7/19 abgelöst.“
Man begrub Adolf Kellner auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 35.
Das Grab von Adolf Kellner auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr