Der Soldat Otto Thiele stammte aus Halle an der Saale. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Gefreiter in der 11. Kompanie des 76. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 10.10.1918 starb er nach schwerer Verwundung in einem Lazarett in Straßburg.
Man begrub Otto Thiele auf dem Soldatenfriedhof Strasbourg-Cronenbourg in Block 2, Grab 235.
Das Grab von Otto Thiele auf dem Soldatenfriedhof Straßburg
Stephan (Verlustliste: zusätzlich Louis, Franz, Hermann) Matthies wurde am 18.04.1864 und stammte aus der Stadt Rheinsberg im heutigen Bundesland Brandenburg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Oberst im 136. Infanterie-Regiment. Am 17.09.1914 wurde er bei Craonne (Aisne) schwer verwundet. Am 18.09.1914 verstarb er im Alter von 50 Jahren bei Caranelle (Regimentsgeschichte: Corbény) an seiner Verwundung.
Man begrub Oberst Stephan Matthies auf dem Soldatenfriedhof Strasbourg-Cronenbourg in Block 1, Grab 245.
Das Grab von Oberst Stephan Matthies auf dem Soldatenfriedhof Straßburg
Die Soldatin Hildegard Lodemann wurde am 17.10.1919 geboren. Sie diente im Zweiten Weltkrieg als Stabshelferin in der Wehrmacht. Am 25.09.1944 fiel sie während der Kämpfe in den Vogesen im Alter von 24 Jahren.
Man begrub Hildegard Lodemann auf dem Soldatenfriedhof Strasbourg-Cronenbourg in Block 8, Grab 147.
Das Grab von Hildegard Lodemann auf dem Soldatenfriedhof Straßburg
Der Soldat Harald Grote-Hasenbalg stammte aus Straßburg im Elsass (französisch: Strasbourg). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant in der 4. Kompanie des 8. Jäger-Bataillons. Am 15.08.1914 fiel er.
Über den Todestag und die Todesumstände von Harald Grote-Hasenbalg berichtet die Regimentsgeschichte des 8. Jäger-Bataillons:
„Am 15.08. war im Steiger-Tal wieder die alte vorgeschobene Stellung eingenommen. Morgens entwickelte sich ein feindlicher Infanterieangriff gegen unsere 1. Kompanie. Die Feldwache Honel musste infolge Umgehung durch den stark angreifenden Feind zurückweichen, konnte aber am Nachmittag die Stellungen auf dem Honel wieder besetzen. Der Gegner hatte bei dem Angriff durch das Feuer unserer Feldwache (Leutnant Achilles) starke Verluste, so dass er unter dem Schutz der Roten Kreuz-Flagge seine Verwundeten zurückholte. Später fand man auch die frischen Gräber seiner hier Gefallenen.“
Man begrub Harald Grote-Hasenbalg auf dem Soldatenfriedhof Thanvillé in Block 1, Grab 8.
Das Grab von Leutnant Harald Grote-Hasenbalg auf dem Soldatenfriedhof Thanvillé
Der Soldat Josef Steinbrückel wurde am 16.06.1902 in Bucheck, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Maria Schmolln geboren und war Besitzer des Zöhnergutes. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kanonier und Schütze in der deutschen Wehrmacht. Am 23.11.1944 fiel er im Alter von 42 Jahren bei Straßburg durch einen Volltreffer.
Man begrub Josef Steinbrückel auf dem Soldatenfriedhof Strasbourg-Cronenbourg in Block B, Reihe 10, Grab 304.
Sterbebild von Josef SteinbrückelRückseite des Sterbebildes von Josef Steinbrückel