Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 574: Florian Oswald

Der Soldat Florian Oswald wurde am 24.02.1894 in Altbabensham geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Babensham. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Infanterist in der 2. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.04.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er wurde bei der Stadt Metzeral im Alter von 21 Jahren getötet.

Über den Todestag und die Todesumstände von Florian Oswald berichtet die Regimentsgeschichte des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„Die Nacht vom 19. zum 20. verläuft ruhig. Es werden Schanzarbeiten des Feindes am Waldrand beim roten Haus festgestellt und diese durch mehrere Feuerwellen unserer Artillerie gestört. Unsererseits wird die Nacht über die durch das feindliche Artillerie vollkommen zerstörte Stellung auf Höhe 830 wieder hergestellt.

Am Morgen des 20. April ist die Besetzung der Stellung folgende: Reserve-Radfahrer-Kompanie 8 in Steinabrück, zwei Züge von 1./18 und 5./19 am Hange, ein Halb 4./18 und ein Halb 4./19 auf dem Winterberg, Reste von 4./18, 4./19 und 2./18 und 830.

Nachdem die ersten Vormittagsstunden ruhig verlaufen, setzt gegen 10 Uhr vormittags das feindliche Artilleriefeuer wieder ein und zwar gegen Höhe 830. Gegen Mittag wird es stärker und erreicht seinen Höhepunkt gegen 2 Uhr nachmittags. Die ganze Stellung wird mit Geschossen schweren und leichten Kalibers überschüttet. Diese veranlasst die Heranziehung der Resre von 4./18 und 5./18, die allein noch zur Unterstützung bereitstanden.

Um 3 Uhr nachmittags erfolgte der Infanterieangriff, diesmal nicht nur gegen 830 und Winterberg, sondern auch gegen die Stellung der 8. Kompanie (Sillacker-Mitte). Der 8. Kompanie wird nunmehr der Rest von 5./18 und der 6. Kompanie der Rest von 4./18 als Unterstützung zugewiesen. Auch dieser Infanterieangriff endet mit einer vernichtenden Niederlage für den Feind. Unser Infanterie-, Maschinengewehr- und Artilleriefeuer bringen ihm schwere Verluste an Toten und Verwundeten bei. Sie betragen schätzungsweise 450 bis 500 Mann.

Auf dem Silackerwasen kommt so der feindliche Angriff gegen 5.30 Uhr nachmittags zum Stehen. Teile des Gegners halten am rechten Flügel der Stellung auf 830 in einer Entfernung von 400 bis 500 Meter den Wald am Silckerkopf besetzt, nur am linken Flügel, gegen die Winterbergstellung zu, sind geringe Teile nähergekommen. Gegen die westliche Flanke der Winterbergstellung setzt am Spätnachmittag noch ein Angriff vom Abhang her aus dem Wurmsatal ein, aber auch diesem wird durch das Feuer unserer Maschinengewehre und der Maschinengewehre der 14er Jäger am südlichen Hang des Fechtbachtales bald Halt geboten.

Am Abend beginnt der Feind neuerdings Steinabrück mit leichter und schwerer Artillerie zu beschießen. Abgesehen davon, dass Steinabrück in Brand geschossen ist, wird durch diesen Angriff auf Steinabrück nichts erreicht. Unserer Stellung in Steinabrück bleibt nach wie vor besetzt und ein Infanterieangriff auf Steinabrück findet nicht statt.“

Man begrub Florian Oswald auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 34.

Das Grab von Johann Steffinger und Florian Oswald auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 573: Johann Steffinger UNFERTIG

Der Soldat Johann Steffinger wurde am 26.11.1892 in der bayerischen Ortschaft Zuham geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 4. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.04.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) bei Metzeral.  Johann Steffinger wurde 22 Jahre alt.

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Man begrub Johann Steffinger auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 33.

Das Grab von Johann Steffinger und Florian Oswald auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 542: Josef Ortanderl

Der Soldat Josef Ortanderl wurde am 27.03.1893 in  Mittich geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Neuhaus am Inn. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 2. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 12.03.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Josef Ortanderl auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 39.

Noch heute gedenkt man Josef Ortanderl in seiner Heimatgemeinde Mittich auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2025/mittich_gde-neuhaus_lk-passau_70-71_wk1_wk2_by.html

Das Grab von Josef Offermann und Josef Ortanderl auf dem Soldatenfriedhof Münster
Das Sterbebild von Josef Ortanderl
Rückseite des Sterbebildes von Josef Ortanderl

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 508: Kastulus Pröbstl

Der Soldat Kastulus Pröbstl stammte aus der bayerischen Stadt Grafing. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 6. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 09.03.1915 starb er während der Kämpfe in der Nähe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) in einem Lazarett in Münster.

Man begrub Kastulus Pröbstl auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 56.

In seiner Heimatstadt Grafing gedenkt man Kastulus Pröbstl noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/grafing_bei_muenchen_wk1u2_bay.htm

Das Grab von Kastulus Pröbstl Rudolf Schuff auf dem Soldatenfriedhof Münster

 

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 506: Michael Schäffer

Der Soldat Michael Schäffer wurde am 19.06.1889 in Bubach an der Naab geboren, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Schwandorf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 3. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.03.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Michael Schäffer wurde 25 Jahre alt.

Man begrub Michael Schäffer auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 50.

In seiner Heimatstadt Schwandorf gedenkt man Michael Schäffer noch heute auf einem Denkmal in Wiefelsdorf: http://www.denkmalprojekt.org/2009/schwandorf-wiefelsdorf_wk1u2_bay.htm

Das Grab von Michael Schäffer und Andreas Kipfer auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 502: Josef Kirner

Der Soldat Josef Kirner wurde am 12.01.1894 der bayerischen Gemeinde Hausham geboren und diente im Ersten Weltkrieg als Infanterist in der 1. Kompanie des 18. Bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 14. März 1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Josef Kirner auf dem Soldaternfriedhof Munster in Block 2, Grab 46.

Das Grab von Josef Kirner auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 499: Simon Huber

Heute habe ich den 500. Beitrag geschafft!

Der Soldat Simon Huber wurde am 14.06.1892 in Onichreit geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Gerzen. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Infanterist in der 8. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 13.03.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) durch schwere Verwundung am 11.03.1915. Er wurde 22 Jahre alt.

Man begrub Simon Huber auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 43.

In Leberskirchen gedenkt man Simon Huber noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2022/leberskirchen_gde-schalkham_lk-landshut_wk1_wk2_by.html

Das Grab von Alois Gruber und Simon Hubert auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 499: Alois Gruber

Der Soldat Alois Gruber stammte aus der bayerischen Gemeinde Oberschleißheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 4. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 14.03.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Alois Gruber auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 42.

Das Grab von Alois Gruber und Simon Hubert auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 498: Martin Mayer

Der Soldat Martin Mayer wurde am 01.10.1892 in Laiming geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Frasdorf. Erkämpfte im Ersten Weltkrieg als Infanterist in der 4. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 13.03.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Martin Mayer wurde 22 Jahre alt.

Man begrub Martin Mayer auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 41.

In seiner Heimatgemeinde Frasdorf gedenkt man Marin Mayer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/frasdorf_wk1u2_bay.htm

Das Grab von Georg Brindl und Martin Mayer auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 497: Georg Brindl

Der Soldat Georg Brindl wurde am 31.08.1894 in der bayerischen Gemeinde Griesstätt geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 3. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 13.03.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Georg Brindl wurde 20 Jahre alt.

Man begrub Georg Brindl auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 40.

Das Grab von Georg Brindl und Martin Mayer auf dem Soldatenfriedhof Münster