Der Soldat Ludwig Heindl wurde am 23.08.1894 in der bayerischen Ortschaft Eizersdorf, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Thurmansbang, geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 3. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 06.03.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Ludwig Heindl wurde 20 Jahre alt.
Man begrub Ludwig Heindl auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 3, Grab 4.
Das Grab von Ludwig Heindl auf dem Soldatenfriedhof Münster
Der Soldat Wolfgang Ritter von Welz wurde am 18.02.1886 in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden geboren. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Leutnant der Reserve in der 7. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments.Ursprünglich stammte er vom 2. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 23.02.1915 fiel er in der Nähe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) bei Stoßweier (französisch: Stosswihr, elsässisch: Stooswihr). Wolfgang Ritter von Welz wurde 29 Jahre alt.
Man begrub Wolfgang Ritter von Welz auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 3, Grab 14.
Das Grab von Wolfgang Ritter von Welz und Theodor Duhme auf dem Soldatenfriedhof Münster
Der Soldat Alois Fischerauer wurde am 09.06.1886 in der bayerischen Stadt Eggenfelden geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Feldwebel in der 6. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 21.04.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Alois Fischerauer wurde 28 Jahre alt.
Über den Todestag und die Todesumstände von Alois Fischwerauer berichtet die Regimentsgeschichte des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:
„Die Nacht vom 20. zum 21. April wird von uns zur wiederholten Herstellung der verwüsteten Stellung auf Höhe 830 benützt; der Feind verhält sich ruhig; durch unsere Patrouillentätigkeit wird festgestellt, dass er die alte Stellung von der Straße am Sillackerkopf herüber gegen den Winterberg besetzt hält. Unsere Stellung bleibt in derselben Weise wie tags zuvor gegliedert. In Metzeral fiel an diesem Tage der Kompanie-Feldwebel 6./18 Alois Fischerauer. Beim Überqueren der Fechtbrücke auf dem Fahrrad traf ihn eine verirrte Kugel.“
Man begrub Alois Fischerauer auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 3, Grab 17.
Das Grab von Leo Walter und Alois Fischerauer auf dem Soldatenfriedhof Münster
Der Soldat Florian Oswald wurde am 24.02.1894 in Altbabensham geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Babensham. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Infanterist in der 2. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.04.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er wurde bei der Stadt Metzeral im Alter von 21 Jahren getötet.
Über den Todestag und die Todesumstände von Florian Oswald berichtet die Regimentsgeschichte des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:
„Die Nacht vom 19. zum 20. verläuft ruhig. Es werden Schanzarbeiten des Feindes am Waldrand beim roten Haus festgestellt und diese durch mehrere Feuerwellen unserer Artillerie gestört. Unsererseits wird die Nacht über die durch das feindliche Artillerie vollkommen zerstörte Stellung auf Höhe 830 wieder hergestellt.
Am Morgen des 20. April ist die Besetzung der Stellung folgende: Reserve-Radfahrer-Kompanie 8 in Steinabrück, zwei Züge von 1./18 und 5./19 am Hange, ein Halb 4./18 und ein Halb 4./19 auf dem Winterberg, Reste von 4./18, 4./19 und 2./18 und 830.
Nachdem die ersten Vormittagsstunden ruhig verlaufen, setzt gegen 10 Uhr vormittags das feindliche Artilleriefeuer wieder ein und zwar gegen Höhe 830. Gegen Mittag wird es stärker und erreicht seinen Höhepunkt gegen 2 Uhr nachmittags. Die ganze Stellung wird mit Geschossen schweren und leichten Kalibers überschüttet. Diese veranlasst die Heranziehung der Resre von 4./18 und 5./18, die allein noch zur Unterstützung bereitstanden.
Um 3 Uhr nachmittags erfolgte der Infanterieangriff, diesmal nicht nur gegen 830 und Winterberg, sondern auch gegen die Stellung der 8. Kompanie (Sillacker-Mitte). Der 8. Kompanie wird nunmehr der Rest von 5./18 und der 6. Kompanie der Rest von 4./18 als Unterstützung zugewiesen. Auch dieser Infanterieangriff endet mit einer vernichtenden Niederlage für den Feind. Unser Infanterie-, Maschinengewehr- und Artilleriefeuer bringen ihm schwere Verluste an Toten und Verwundeten bei. Sie betragen schätzungsweise 450 bis 500 Mann.
Auf dem Silackerwasen kommt so der feindliche Angriff gegen 5.30 Uhr nachmittags zum Stehen. Teile des Gegners halten am rechten Flügel der Stellung auf 830 in einer Entfernung von 400 bis 500 Meter den Wald am Silckerkopf besetzt, nur am linken Flügel, gegen die Winterbergstellung zu, sind geringe Teile nähergekommen. Gegen die westliche Flanke der Winterbergstellung setzt am Spätnachmittag noch ein Angriff vom Abhang her aus dem Wurmsatal ein, aber auch diesem wird durch das Feuer unserer Maschinengewehre und der Maschinengewehre der 14er Jäger am südlichen Hang des Fechtbachtales bald Halt geboten.
Am Abend beginnt der Feind neuerdings Steinabrück mit leichter und schwerer Artillerie zu beschießen. Abgesehen davon, dass Steinabrück in Brand geschossen ist, wird durch diesen Angriff auf Steinabrück nichts erreicht. Unserer Stellung in Steinabrück bleibt nach wie vor besetzt und ein Infanterieangriff auf Steinabrück findet nicht statt.“
Man begrub Florian Oswald auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 34.
Das Grab von Johann Steffinger und Florian Oswald auf dem Soldatenfriedhof Münster
Der Soldat Johann Steffinger wurde am 26.11.1892 in der bayerischen Ortschaft Zuham geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 4. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.04.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) bei Metzeral. Johann Steffinger wurde 22 Jahre alt.
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Man begrub Johann Steffinger auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 33.
Das Grab von Johann Steffinger und Florian Oswald auf dem Soldatenfriedhof Münster
Der Soldat Josef Ortanderl wurde am 27.03.1893 in Mittich geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Neuhaus am Inn. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 2. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 12.03.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).
Man begrub Josef Ortanderl auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 39.
Das Grab von Josef Offermann und Josef Ortanderl auf dem Soldatenfriedhof MünsterDas Sterbebild von Josef OrtanderlRückseite des Sterbebildes von Josef Ortanderl
Der Soldat Kastulus Pröbstl stammte aus der bayerischen Stadt Grafing. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 6. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 09.03.1915 starb er während der Kämpfe in der Nähe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) in einem Lazarett in Münster.
Man begrub Kastulus Pröbstl auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 56.
Der Soldat Michael Schäffer wurde am 19.06.1889 in Bubach an der Naab geboren, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Schwandorf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 3. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.03.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Michael Schäffer wurde 25 Jahre alt.
Man begrub Michael Schäffer auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 50.
Der Soldat Josef Kirner wurde am 12.01.1894 der bayerischen Gemeinde Hausham geboren und diente im Ersten Weltkrieg als Infanterist in der 1. Kompanie des 18. Bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 14. März 1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).
Man begrub Josef Kirner auf dem Soldaternfriedhof Munster in Block 2, Grab 46.
Das Grab von Josef Kirner auf dem Soldatenfriedhof Münster
Der Soldat Simon Huber wurde am 14.06.1892 in Onichreit geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Gerzen. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Infanterist in der 8. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 13.03.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) durch schwere Verwundung am 11.03.1915. Er wurde 22 Jahre alt.
Man begrub Simon Huber auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 43.