Der Soldat Franz Sigmund stammte aus Bergstetten, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Laaber. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 9. Kompanie des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.09.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er wurde bei Stoßweier (französisch: Stosswihr, elsässisch Stooswihr) durch schwere Verwundung getötet.
Über den Zeitraum des Todes von Franz Sigmund berichtet die Regimentsgeschichte des 23. Reserve-Infanterie-Regiments:
„Der September fand I./R. 23 zuerst wieder auf dem Sattelköpfle, dann in Stoßweier, dann vom 14.09. bis 21.09. in Mühlbach und endlich wieder auf dem Sattelköpfle, dazwischen jedesmal einige Tage in Ruhe in Weier im Thal und Günsbach. Besondere taktische Ereignisse sind nicht zu verzeichnen.“
Man begrub Franz Sigmund auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 106.
In seiner Heimatgemeinde Bergstetten gedenkt man Franz Sigmund noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2017/bergstetten_markt-laaber_lk-regensburg_wk1_wk2.html






