Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 743: Mathäus Spindler

Der Soldat Mathäus Spindler wurde am 02.10.1890 in der Gemeinde Otterstadt geboren, damals ein Ort in Bayern, heute eine Gemeinde in Rheinland-Pfalz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 12. Kompanie des 23. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 25.08.1914 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen bei Rozelieures.

Man begrub Mathäus Spindler auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in Block 3, Grab 52.

Das Grab des Soldaten Vogenaur und Mathäus Spindler auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 742: Vogenaur

Der Soldat Vogenaur fiel während der Kämpfe in den Vogesen im Ersten Weltkrieg bei Remenoville.

Man begrub den Soldat Vogenaur auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in Block 3, Grab 51.

Das Grab des Soldaten Vogenaur und Mathäus Spindler auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 740: Joseph Wutz

Der Soldat Joseph Wutz wurde am 18.03.1884 in Kritzenast geboren, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Waldmünchen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 2. Kompanie des 11. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 25.08.1914 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen bei Remenoville. Joseph Wutz wurde 30 Jahre alt.

Der Weg vom Sterbeort zum Grab von Joseph Wutz:

Man begrub Joseph Wutz auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in Block 3, Grab 73.

In Regensburg gedenkt man Joseph Wutz noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2022/stadtamhof_stadt-regensburg_wk1_wk2_by.html

Das Grab von Joseph Wutz und August Drumm auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 739: August Nusser

Der Soldat August Nusser wurde am 03.03.1993 in der bayerischen Stadt Würzburg geboren. Er  kämpfte im Ersten Weltkrieg als Leutnant (befördert hierzu am 01.08.1914) in der 10. Kompanie des 9. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 05.09.1914 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen südlich Lunéville bei Le Fréhaut. August Nusser wurde 21 Jahre alt.

Über den Todestag und die Todesumstände von August Nusser berichtet die Regimentsgeschichte des 9. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Am 04.09. abends erweckten Fliegermeldungen die Vermutung, zwischen der Mortagne und der Mosel stünden nur mehr schwache feindliche Kräfte. Das Generalkommando II. bayerisches Armee-Korps befahl daher beiden Divisionen, am 5. die Waldungen ostwärts der Mortagne vom Feind zu säubern.

Am Morgen des 5.09. hielt die der 4. bayerische Infanterie-Division unterstellte Garde-Ersatzbrigade die flache Geländewelle südostwärts von Hériménil, die 7. Infanterie-Brigade mit dem 9. Infanterie-Regiment den Wald von Le Fréhaut, mit dem 5. Infanterie-Regiment das freie Gelände bis zum Bois de la Haye; südlich schloss über Fraimbois die 3. Infanterie-Division an. Die Artillerie stand ostwärts der Meurthe.

4.30 Uhr vormittags trat die Infanterie an, stieß aber alsbald auf heftigen Widerstand. Sie drang zwar in die Waldungen ein, wurde aber im dichten Unterholz und vor Verhauen in verlustreiche Kämpfe verwickelt und musste wieder in ihre Stellungen zurückgenommen werden.

Das 9. Infanterie-Regiment hatte zwar feindliche Schützengräben am Nordostrand des Bois de Manfuy und im nordostwärtigen Teil des Bois de Bareth genommen, dann aber brach der Angriff zusammen. Das Regiment ging in seine Stellung zurück, nicht ohne seine Maschinengewehre mitzunehmen, deren tote Bemannung sie noch umklammert hielt. Wiederum besonders verdient machte sich hierbei Oberleutnant Kaufmann und Offizier-Stellvertreter Lömpel. Die Oberärzte Dr. Benz und Dr. Dietz leiteten unter schwierigsten Verhältnissen und mit größter Aufopferung und Tapferkeit die Bergung und Versorgung der Verwundeten.“

Man begrub August Nusser auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in Block 3, Grab 76.

Das Grab von Wertz und August Nusser auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 738: Wertz

Der Soldat Wertz kämpfte im Ersten Weltkrieg. Er fiel bei Flin.

Man begrub Wertz auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in Block 3, Grab 75.

Das Grab von Wertz und August Nusser auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 735: Josef Schefbeck

Der Soldat Josef Schefbeck stammte aus der bayerischen Stadt Straubing. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 1. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 04.09.1914 fiel er bei Mouton noir während der Kämpfe in den Vogesen.

Man begrub Josef Schefback auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in Block 4, Grab 1.

 

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 734: Georg Geyer

Der Soldat Georg Geyer kämpfte im Ersten Weltkrieg als Infanterist. Am 25.08.1914 fiel er während der Kämpfe in Frankreich Rozelieures nahe Gilbertsweiler (französisch: Gerbéviller).

Man begrub Georg Geyer auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in Block 2, Grab 68.

Das Grab von Kaspar Prätorius und Georg Geyer auf de Soldatenfriedhof Gerbéviller

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 733: Kaspar Prätorius

Der Soldat Kaspar Prätorius stammte aus Oggersheim, einem Stadtteil von Ludwigshafen am Rein im heutigen Bundesland Rehinland-Pfalz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 10. Kompanie des 17. bayerischen Infanterie-Regiments.Am 25.08.1914 fiel er bei Rozelieures (Verlustliste: Haudonviller).

Über den Todestag und die Todesumstände von Kaspar Prätorius berichtet die Regimentsgeschichte des 17. bayerischen Infanterie-Regiments:

„25.08. Die erreichte Stellung sollte gehalten werden. 5.30 Uhr stand das Regiment gefechtsbereit und zwar I. Bataillon rechts, II. Bataillon links der Straße Remenoville-Vennezey in vorderer Linie, III. Bataillon in zweiter Linie hinter dem rechten Flügel.

Etwa 7 Uhr vormittags griff der Feind mit starken Kräften aus südlicher Richtung an. Gleichzeitig setzte starkes feindliches Artilleriefeuer auf die vordere Linie und den Südrand von Remenoville ein. Trotz der erheblichen Verluste und des Munitionsmangels, der in vorderster Linie eintrat, wurden die Stellungen behauptet. Zur Entlastung des schwer bedrängten I. Bataillons war inzwischen das III. Bataillon am rechten Flügel des Regiments eingesetzt worden. Um denm verlustreichen feindlichen Artilleriefeuer auszuweichen, ging die vordere Linie zum Gegenangriff über, III. Bataillon drang in Rozelieures ein. II. Bataillon und Teile des I. Bataillons entrissen dem Feind nach heftigem Kampf Vennzey und besetzten es. Das Vorgehen wurde von der Maschinengewehr-Kompanie tatkräftig unterstützt, die mit zwei Zügen am linken und mit einem Zug am rechten Flügel des II. Bataillons eingesetzt wurde.

Infolge des immer mehr sich fühlbar machenden feindlichen Druckes am rechten Flügel und abermals eingetretenen Munitionsmangels gab die Division 4 Uhr nachmittags den Befehl zum Rückzug auf Gerbéviller. Die Loslösung vom Feinde gelang ohne besondere Schwierigkeiten, da er nicht nachdrängte, aber das feindliche Artilleriefeuer verursachte teilweise noch große Verluste. Vor Gerbéviller wurden die Verbände geordnet, nachts bezog das Regiment Biwak am Ostrand von Gerbéviller.“

 

Man begrub Kaspar Prätorius auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in Block 2, Grab 67.

Das Grab von Kaspar Prätorius auf de Soldatenfriedhof Gerbéviller

Sonderbeitrag: Philipp Fritz

Der Soldat Philipp Fritz stammte aus der hessischen Gemeinde Ober-Mörlen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Pionier in der 2. Reserve-Kompanie des II. Pionier-Bataillon 21. Am 25.01.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen.

Man begrub Philipp Fritz auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in Block 1, Grab 72.

Das Grab von Johann Hetzner und Philipp Fritz auf dem Soldatenfriedhof Gilbertsweiler (französisch: Gerbéviller)

Sonderbeitrag: Johann Hetzner

Der Soldat Johann Hetzner wurde am 22.01.1892 in der bayerischen Stadt Nürnberg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 5. Batterie des 8. bayerisches Feldartillerie-Regiments. Am 08.09.1914 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen bei Serres nahe der Ortschaft Courbesseaux. Johann Hetzner wurde 22 Jahre alt.

Über den Todestag und die Todesumstände von Johann Hetzner berichtet die Regimentsgeschichte des 8. bayerischen Feldartillerie-Regiments:

08.09.1914 Zur Unterstützung des Angriffes der 12. b. Inf.Brig. aus vorderster Linie geht I. ohne 2. in Stellung 1 km westlich Courbesseaux, Vorgehen von Teilen der II., schon angesetzt, wird auf nachts verschoben. Im  übrigen Vorbereitung des Angriffes durch Bekämpfung feindlicher Batterien und Beschießen des Feindes im Wald von Haraucourt, in den 6. b. Inf.Rgt. dann eindringt. — Das Regiment erhält seine ersten Eisernen Kreuze. — 7 Mann tot, 20 verwundet, starke Pferdeverluste. Unterkunft wie gestern, I. in
Stellung, St. I. Courbesseaux.

Man begrub Johann Hetzner auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in Block 1, Grab 71.

Das Grab von Johann Hetzner und Philipp Fritz auf dem Soldatenfriedhof Gilbertsweiler (französisch: Gerbéviller)