Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 586: Peter Dornbusch

Der Soldat Peter Dornbusch wurde am 22.10.1882 in Metz geboren, das seit dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 zu Deutschland gehörte. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve in der 4. Batterie des 8. bayerischen Reserve-Feldartillerie-Regiments. Am 05.03.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) im Alter von 32 Jahren. Er wurde während der Ersten Schlacht bei Münster getötet.

Über den Todestag und die Todesumstände von Peter Dornbusch berichtet die Regimentsgeschichte des 8. bayerischen Reserve-Feldartillerie-Regiments:

„Die belgische Geba, beim Schießen ganz unbrauchbar (Blindgänger, Mündungsfeuer), wird zurückgezogen. 3. und 4. werden heftig beschossen. Letztere hat wieder schmerzliche Verluste, darunter neuerdings einen Offizier. Eigene Batterien beschießen Gräben, Unterkünfte und Geba. 2./8. bezieht B.stelle bei Schönenklang (etwa 1.000 Meter) – wunderbarer Rundblick. Abends Geschütz Zierl zurückgezogen. 4./8. rückt abends aus Stellung nach Oberbergheim..“

Man begrub Peter Sornbusch auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 45.

Das Grab von Peter Dornbusch und Paul Sutor-Wernick auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 584: Johann Auers

Der Soldat Johann Auers wurde am 28.08.1892 in der bayerischen Stadt Schnaittenbach geboren und war Diplom Ingenieur. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve in der 4. Batterie des 8. bayerischen Reserve-Feldartillerie-Regiments. Eigentlich gehörte er dem 7. bayerischen Feldartillerie-Regiment an, war aber zu dieser Einheit abgeordnet. Am 24.02.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen am Mönchberg nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Johann Auers wurde 22 Jahre alt.

Man begrub Johann Auers auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 44.

Das Grab von Oskar Vater und Johann Auers auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 583: Oskar Vater

Der Soldat Oskar Vater wurde am 27.02.1894 in der bayerischen Landeshauptstadt München geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kriegsfreiwilliger in der 4. Batterie des 8. bayerischen Reserve-Feldartillerie-Regiments. Am 24.02.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen am Mönchberg nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Ostkar Vater wurde 20 Jahre alt.

Man begrub Oskar Vater auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 43.

Das Grab von Oskar Vater und Johann Auers auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 520: Karl Doll UNFERTIg

Der Soldat Karl Doll kämpfte im Ersten Weltkrieg als Kanonier in der 2. Batterie de 8. bayerischen Reserve-Feldartillerie-Regiments. Am 22.08.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Karl Doll auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 65.

Das Grab von E. Barth und Karl Doll auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 446: Otto Senn

Der Soldat Otto Senn wurde am 20.12.1890 in der Stadt Stuttgart im heutigen Bundesland Baden-Württemberg geboren und lebte in Sonthofen. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Kanonier in der 6. Batterie des 8. bayerischen Reserve-Feldartillerie-Regiments. Er war vom 4. bayerischen Feldartillerie-Regiment dorthin abkommandiert worden. Am 12.05.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) am Stemlisberg. Otto Senn wurde 24 Jahre alt.

Die Regimentsgeschichte des 8. bayerischen Reserve-Feldartillerie-Regiments berichtet über diesen Tag und über den Tod von Otto Senn:

21. Von frühmorgens ab unterstützten die Batterien den Gegenangriff am Köpfle, der bis 1:30 Uhr nachmittags die Ausgangslage wieder herstellt. Das Regiment ist in angestrengtester und erfolgreichster Tätigkeit. Es hilft im Laufe des Tages sechs feindliche Gegenangriffe abweisen. Nachmittags wird auch Sturmabwehr auf Sondernach geschossen, wodurch ein Angriff dort im Keime erstickt wird. 1. und 5./8. werden zeitweise heftig beschossen, letztere beklagt einen Verlust. Der 21.07.1915 ist ein besonderer Ehrentag des Regiments.

Man begrub Otto Senn auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 14.

In Sonthofen gedenkt man Otto Senn noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/sonthofen_wk1_bay.html

Das Grab von Paul Steffen und Otto Senn auf dem Soldatenfriedhof Münster