Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 541: Wilhelm Rose

Der Soldat Wilhelm Rose stammte aus der Gemeinde Muchow im heutigen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Grenadier in der 4. Kompanie des 187. Infanterie-Regiments. Am 23.07.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Wilhelm Rose auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 78.

In seiner Heimatgemeinde Muchow gedenkt man Wilhelm Rose noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2013/muchow_lk-ludwigslust-parchim_wk1_wk2_meck-pomm.html

Das Grab von Heinrich Geiger und Wilhelm Rose auf dem Soldatenfriedhof Münster

Sonderbeitrag: Wilhelm Simon

Der Soldat Wilhelm Simon wurde am 14.10.1901 geboren und kämpfte im Ersten Weltkrieg als Grenadier. Am 16.11.1919 starb er im Alter von 18 Jahren in einem Lazarett in Limburg an der Lahn – vermutlich infolge einer Krankheit oder Verwundung.

Man begrub Wilhelm Simon auf dem Hauptfriedhof Limburg an der Lahn in Grab 14.

Das Grab von Wilhelm Simon auf dem Hauptfriedhof von Limburg an der Lahn

Sonderbeitrag: Anton Tenbrink

Der Soldat Anton Tenbrink wurde am 07.02.1897 in Stadtlohn im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Grenadier im 2. Garde-Grenadier-Regiment. Am 27.09.1917 verstarb er im Alter von 20 Jahren in der Franziskanerinnen-Klinik Saarlouis, nachdem er zuvor im Kampf in Lothringen bei Saint-Mihiel, südlich Verdun, schwer verwundet worden war.

Man begrub Anton Tenbrink auf dem Garnisons-Friedhof Saarlouis in Block 3, Reihe 5, Grab 224.

In seiner Heimatstadt Stadtlohn gedenkt man Anton Tenbrink noch heute auf einemDenkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2023/stadtlohn_kreis-borken_wk1_wk2_nrw.html

Das Grab von Anton Tenbrink auf dem Garnisonsfriedhof Saarlouis

Sonderbeitrag: August Johann Elfert

Der Soldat August Johann Elfert stammte aus Schapow, einem Ortsteil der brandenburgischen Gemeinde Nordwestuckermark. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Grenadier in der 1. Kompanie des 6. Grenadier-Regiments. Am 24.09.1914 starb er krankheitsbedingt im Alter von 21 Jahren im Reserve-Lazarett 1 Abteilung Städtisches Krankenhaus Saarlouis.

Man begrub August Johann Elfert auf dem Soldatenfriedhof Garnisons-Friedhof Saarlouis in Block 2, Reihe 3, Grab 79.

In seiner Heimatgemeinde NordwestuckermarkSchapow gedenkt man August Johann Elfert noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/nordwestuckermark-schapow_wk1_brb.htm

Das Grab von August Johann Elfert auf dem Barnisonsfriedhof Saarlouis

Hauptfriedhof Limburg an der Lahn: Josef Lyczek

Der Soldat Josef Lyczek wurde am 15.03.1890 in Alt Zabrze geboren, das heute zu Polen gehört. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Grenadier in der 1. Kompanie des 11. Grenadier-Regiments. Am 29.08.1914 fiel er in Frankreich an der Maas.

Man begrub Josef Lyczek auf dem Hauptfriedhof Limburg an der Lahn in Grab 31.

Das Grab von Josef Lyczek auf dem Hauptsfriedhof Limburg an der Lahn

Sonderbeitrag: Fritz Brötz

Der Soldat Fritz Brötz wurde am 30.05.1896 in der hessischen Stadt Limburg an der Lahn geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Grenadier. Am 28.05.1918 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Saint-Mard, wo man ihn auch zunächst begrub.

Später bettete man Fritz Brötz auf den Soldatenfriedhof Soupir in Block 3, Grab 1.114 um.

Das Familiengrab der Familie Brötz mit einer Gedenktafel für Fritz Brötz auf dem Friedhof von Limburg an der Lahn
Die Gedenktafel für Fritz Brötz
Gedenktafel für Helmut und Wolfgang Brötz

Seinen Angehörigen Helmut und Wolfgang Brötz gedenkt man auf dem gleichen Grabdenkmal auf dem Friedhof von Limburg an der Lahn.

Wolfgang Brötz wurde am 23.05.1921 geboren und fiel am 23.06.1944 im Raum Witebsk. Er wurde 23 Jahre alt. Seine Grablage ist unbekannt.

Helmut Brötz wurde am 17.03.1917 in Großalmerode geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier. Am 26.02.1943 fiel er in Tunesien 5 Kilomter nördlich El Aroussa. Man begrub ihn auf dem Soldatenfriedhof Bordj-Cedria in Hof NAS Ossario 12A Tafel 4.

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 410: Henry Schröder

Der Soldat Henry Schröder wurde am 05.10.1920 in der niedersächsischen Gemeinde Schwanewede geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Grenadier in der Wehrmacht. Am 24.12.1944 starb er nach schwerer Verwundung während der Kämpfe bei der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) im Alter von 24 Jahren in einem Lazarett in Drei Ähren (französisch: Trois-Épis).

Man begrub Henry Schröder auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 226.

Das Grab von Henry Schröder auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 216: Georg Eichberger

Der Soldat Georg Eichberger wurde am 26.02.1909 in Dobl geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde St. Johann am Walde, und war der Sohn eines Landwirts. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Grenadier in einem Grenadier-Regiment. Am 28.08.1944 fiel er im Alter von 35 Jahren in Polen bei Leka und Pulawy, 60 Kilometer östlich von Radom an der Ostfront.

Man begrub Georg Eichberger auf dem Soldatenfriedhof Leka und Pulawy in Polen auf einem Feldfriedhof. Ob sein Grab heute noch existiert, ist sehr fraglich.

Sterbebild von Georg Eichberger
Rückseite des Sterbebildes von Georg Eichberger

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 192: Franz Bäumel

Der Soldat Franz Bäumel wurde am 07.06.1912 in der bayerischen Gemeinde Hohenwarth geboren. Er war der Sohn eines Schlossers- und Schneiders. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Grenadier in einer Panzer-Abwehr-Regiment. Am 17.07.1943 fiel er im Alter von 30 Jahren bei den Kämpfen am Kuban-Brückenkopf bei Nowyi.

Man begrub Franz Bäumel auf dem Soldatenfriedhof Krasnodar-Apscheronsk in Block 3, Reihe 25, Grab 1.248.

Seine Heimatgemeinde Hohenwarth gedenkt Franz Bäumel noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/hohenwarth_wk2_bay.htm

Sterbebild von Franz und Alois Bäumel
Rückseite des Sterbebildes von Franz und Alois Bäumel

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 155: Erich Weber

Der  Soldat Erich Weber wurde am 21.06.1922 in Dortmund-Hörde geboren und lebte in Großgauden (heute russisch: Krasnopoljanskoje). Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Grenadier in einem Infanterie-Regiment der Wehrmacht, in dem sein Bruder ebenfalls diente. Am 20.12.1942 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Butitino im Mittelabschnitt der Ostfront

Man begrub Erich Weber auf dem Soldatenfriedhof Sebesh in Block 6, Reihe 21, Grab 1.389.

Todesanzeige Erich Weber in der Gumbinner allgemeinen