Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 503: Johann Maier

Der Soldat Johann Maier stammte aus der bayerischen Ortschaft Winden und kämpfte im Ersten Weltkrieg als Wehrmann in der 6. Kompanie des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 14.03.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Über den Todestag und die Todesumstände von Johann Maier berichtet die Regimentsgeschichte des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„Am 14.03. vormittags wurden durch unsere Minenwerfer mehrere Barrikaden und Unterstände im Sättele zerstört und 5.45 Uhr abends konnte I./R. 18 melden „Die zerstörten Teile der Barrikade sind durch eigene Patrouillen besetzt.“ Eben freut man sich über diesen schönen Erfolg, als die Schreckensnachricht eintraf, dass drei Volltreffer unseres den Reichackerkopf beschießenden 21 Zentimeter-Mörsers in die nördlich der Kuppe eingesetzten 1./R. 19 (Leutnant Lindner) gegangen seien und 11 Mann getötet und 9 Mann verwundet hätten. Die trotz dieses furchtbaren Unglücks von der Kompanie Lindner bewiesenen Haltung wurde von der Division durch besonders anerkennenden Tagesbefehl gewürdigt.“

Man begrub Johann Maier auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 47.

Das Grab von Josef Kirner und Johann Maier auf dem Soldatenfriedhof Münster