Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 741: August Drumm

Der Soldat August Drumm stammte aus der Gemeinde Einöllen, damals ein Teil Bayerns, heute eine Gemeinde im nach 1945 gebildeten Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 1. Kompanie des 17. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 30.08.1914 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen bei Remenoville.

Über den Todestag und die Todesumstände von August Drumm berichtet die Regimentsgeschichte des 17. bayerischen Infanterie-Regiments:

„30.08.1914 7 Uhr vormittags griffen die Franzosen unter dem Schutz dichten Nebels in breiter Front mit weit überlegenen Kräften unsere Stellung an. Vor der Front des Regiments brach der Angriff hauptsächlich unter dem Feuer unserer Maschinengewehre zusammen.

Im Laufe des Nachmittags zogen sich die Franzosen unter dem Schutz starken Artilleriefeuers in dünnen Schützenlinien wieder in ihre Ausgangsstellung zurück.“

Man begrub August Drumm auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in Block 3, Grab 74.

Das Grab von Joseph Wutz und August Drumm auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller