Der Soldat Georg Leingartner stammte aus Stetten, einem Ort in Bayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 3. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 07.08.1918 verunglückte er am Bärenstall, nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) tödlich. Der Bärenstall ist heute der deutsche Soldatenfriedhof Hohrod.
Man begrub Georg Leingartner auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 263.
Der Soldat Johann Nerb stammte aus der bayerischen Ortschaft Wasserzell (Mittelfranken). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der Minenwerfer-Kompanie des 1. bayerischen 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 12.11.1918 fiel er während der Vogesenkämpfe nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er fiel am Bärenstall, wo sich heute der Soldatenfriedhof Hohrod befindet.
Man begrub Johann Nerb auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 188.
Das Grab von Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 341: und Josef Köck auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr
Der Soldat Ludwig Cierlak stammte aus Mechnitz (seit 1945 polnisch: Mechnica), einem Ortsteil der Gemeinde Kempen (seit 1945 polnisch: Gmina Kępno). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Radfahrer-Kompanie des Garde-Jäger-Bataillons. Am 10.11.1915 fiel er während der Vogesenkämpfe in Frankreich.
Über den Todestag und die Todesumstände von Ludwig Cierlak berichtet die Regimentsgeschichte des Garde-Jäger-Regiments:
„Am 10. um 5 Uhr nachmittags erfolgte bei der 2. Radfahrer-Kompanie infolge Unvorsichtigkeit bei der Ausgabe von Handgranaten in einem großen Stollen am Bärenstall eine heftige Detonation von 5.000 Handgranaten und 50.000 S-Munition. Sieben in dem Stollen arbeitende Jäger wurden verschüttet und konnten nicht geborgen werden, 4 weitere waren auf der Stelle tot, 4 wurden verwundet, desgleichen trug der Kompanieführer, Oberleutnant der Reserve König, eine Verletzung davon. Die Detonation war so gewaltig, dass an der Stelle, wo der Stollen gewesen war, ein riesiger Trichter entstand, über den eine Brücke gebaut werden musste. Später errichtete das Bataillon an dieser Stelle einen Gedenkstein für die durch das traurige Unglück umgekommenen Jäger.“
Man begrub Ludwig Cierlak auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 91.
Das Grab von Ludwig Cierlak auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr