Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 587: Paul Sutor-Wernick

Der Soldat Paul Sutor-Wernick wurde am 08.09.1896 in Nastätten im heutigen Bundesland Rheinland-Pfalz geboren und war Apotheker-Praktikan. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 1. Batterie des 9. bayerischen Reserve-Feldartillerie-Regiments. Am 22.07.1915 fiel er im Alter von 18 Jahren während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) am Mönchberg.

Man begrub Paul Sutor-Wernick auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 46.

Das Grab von Peter Dornbusch und Paul Sutor-Wernick auf dem Soldatenfriedhof Münster

Sonderbeitrag: Adolf Weyel

Der Soldat Adolf Weyel wurde am 28.10.1885 in Nastätten geboren, einer Stadt im heutigen Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier der Reserve in der Leib-Kompanie des 117. Infanterie-Leib-Regiments. Am 18.09.1914 verstarb er im Alter von 28 Jahren in französischer Gefangenschaft in einem Hospital bei Bourges. Er geriet vermutlich während der Kämpfe bei Reims am Aisne-Marne-Kanal südlich Orainville schwer verwundet in Kriegsgefangenschaft.

Man begrub Adolf Weyel auf dem Soldatenfriedhof Nampcel in Block 5, Grab 926.

In der hesischen Stadt Hadamar gedenkt man Adolf Weyel noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2022/hademar_lk-limburg-weilburg_wk1_hs.html

Grabinschrift für Adolf Weyel
Der Grabstein mit der Gedenkinschrift für Adolf Weyel auf dem Alten friedhof Hadamar