Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 155: Ludwig Cierlak

Der Soldat Ludwig Cierlak stammte aus Mechnitz (seit 1945 polnisch: Mechnica), einem Ortsteil der Gemeinde Kempen (seit 1945 polnisch: Gmina Kępno). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Radfahrer-Kompanie des Garde-Jäger-Bataillons. Am 10.11.1915 fiel er während der Vogesenkämpfe in Frankreich.

Über den Todestag und die Todesumstände von Ludwig Cierlak berichtet die Regimentsgeschichte des Garde-Jäger-Regiments:

„Am 10. um 5 Uhr nachmittags erfolgte bei der 2. Radfahrer-Kompanie infolge Unvorsichtigkeit bei der Ausgabe von Handgranaten in einem großen Stollen am Bärenstall eine heftige Detonation von 5.000 Handgranaten und 50.000 S-Munition. Sieben in dem Stollen arbeitende Jäger wurden verschüttet und konnten nicht geborgen werden, 4 weitere waren auf der Stelle tot, 4 wurden verwundet, desgleichen trug der Kompanieführer, Oberleutnant der Reserve König, eine Verletzung davon. Die Detonation war so gewaltig, dass an der Stelle, wo der Stollen gewesen war, ein riesiger Trichter entstand, über den eine Brücke gebaut werden musste. Später errichtete das Bataillon an dieser Stelle einen Gedenkstein für die durch das traurige Unglück umgekommenen Jäger.“

Man begrub Ludwig Cierlak auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 91.

Das Grab von Ludwig Cierlak auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 154: Michael Stummer

Der Soldat Michael Stummer  wurde am 20.03.1880 in der bayerischen Gemeinde Ipsheim geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 5. Kompanie des 2. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 05.08.1915 fiel er während der Vogesenkämpfe in Frankreich im Alter von 35 Jahren.

Man begrub Michael Stummer auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 90.

In seiner Heimatgemeinde Ipsheim gedenkt man Michael Stummer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2014/ipsheim_lk-neustadt-an-der-aisch-bad-windsheim_1870_wk1_wk2_bay.html

Das Grab von Michael Stummer auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 153: Martin Meyr

Der Soldat Martin Meyr (Regimentsgeschichte: Mayr) stammte aus der bayerischen Stadt  Fürstenfeldbruck. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landsturmmann in der 2. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 04.04.1916 fiel er während der Vogesenkämpfe in Frankreich. Er wurde am Schratzmännele nördlich Münster getötet.

Man begrub Martin Meyr auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 95.

Das Grab von Martin Meyr auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 152: Georg Kurz

Der Soldat Georg Kurz stammte aus Ettenhausen, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schleching. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landsturmmann in der 10. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 07.04.1916 fiel er in Frankreich während der Kämpfe in den Vogesen. Er wurde während der Stellungskämpfe Urbeis – Eichenrain am Lingesattel getötet.

Man begrub Georg Kurz auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 94.

In seiner Heimatgemeinde Schleching gedenkt man  Georg Kurz noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2022/schleching_lk-traunstein_wk1_wk2_by.html

Das Grab von Georg Kurz auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr