Sonderbeitrag: Johann Hetzner

Der Soldat Johann Hetzner wurde am 22.01.1892 in der bayerischen Stadt Nürnberg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 5. Batterie des 8. bayerisches Feldartillerie-Regiments. Am 08.09.1914 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen bei Serres nahe der Ortschaft Courbesseaux. Johann Hetzner wurde 22 Jahre alt.

Über den Todestag und die Todesumstände von Johann Hetzner berichtet die Regimentsgeschichte des 8. bayerischen Feldartillerie-Regiments:

08.09.1914 Zur Unterstützung des Angriffes der 12. b. Inf.Brig. aus vorderster Linie geht I. ohne 2. in Stellung 1 km westlich Courbesseaux, Vorgehen von Teilen der II., schon angesetzt, wird auf nachts verschoben. Im  übrigen Vorbereitung des Angriffes durch Bekämpfung feindlicher Batterien und Beschießen des Feindes im Wald von Haraucourt, in den 6. b. Inf.Rgt. dann eindringt. — Das Regiment erhält seine ersten Eisernen Kreuze. — 7 Mann tot, 20 verwundet, starke Pferdeverluste. Unterkunft wie gestern, I. in
Stellung, St. I. Courbesseaux.

Man begrub Johann Hetzner auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in Block 1, Grab 71.

Das Grab von Johann Hetzner und Philipp Fritz auf dem Soldatenfriedhof Gilbertsweiler (französisch: Gerbéviller)

Sonderbeitrag: Oberlehrer Ludwig Schmidt

Der Soldat Ludwig Schmidt wurde am 12.03.1885 in der hessischen Universitätsstadt Gießen geboren und war von Beruf Oberlehrer. Er war Mitglied der Gießener Burschenschaft Alemannia.

Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve im 1. Garde-Reserve-Feldartillerie-Regiment. Am 31.03.1918 fiel er im Alter von 33 Jahren bei Puissieux-au-Mont.

Man begrub Ludwig Schmidt auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.-Vaast in Block 29, Grab 251.

Gedenkplatte für Ludwig Schmidt auf dem Alten Friedhof Gießen
Der Standort der Gedenkplatte für Ludwig Schmidt auf dem Alten Friedhof Gießen

Sonderbeitrag: Horst von Kurnatowski

Der Soldat Horst von Kurnatowski wurde am 21.06.1884 in der hessischen Stadt Bad Hersfeld geboren und war Regierungsassessor. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Oberleutnant der Reserve in der 6. Batterie des 1. Garde-Feldartillerie-Regiments. Am 18.07.1915 fiel er im Alter von 31 Jahren bei Krasnostaw in Wolhynien (Ukraine).

Man begrub Horst von Kurnatowski nach Überführung in die Heimat auf dem Alten Friedhof in Gießen.

Das Grab von Horst von Kurnatowski auf dem Altern Friedhof Gießen
Die Grablage „von Kurnatowski“ auf dem Alter Friedhof Gießen

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 659: Heinrich Theis

Der Soldat Heinrich Theis tammte aus dem hessischen Ort Steinfurth, einem Stadtteil von Bad Nauheim. Er gilt als im Ersten Weltkrieg als vermisst.

Gedenkstein für Eberhard Brod, Heinrich Theis, Wilhelm Steinhauer, Paul Richard Jacob, Konrad Thönges, Heinrich Arnoldi, Ludwig Thönges, Heinrich Thönges und Ludwig Falk auf dem Friedhof von Steinfurth (Bad Nauheim)