Der Soldat Arnold Tamm wurde am 17.03.1882 geboren und stammte aus hessischen Stadt Ortenberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve in der 12. Kompanie des 81. Infanterie-Regiments. Am 22.08.1914 fiel er im Alter von 32 Jahren in Belgien (Wallonie) bei Bertrix.
Man begrub Arnold Tamm auf dem Soldatenfriedhof Vladslo in Block 9, Grab 1.467.
Der Soldat Alfred Scheel wurde am 19.05.1870 in der hessischen Universitätsstadt Gießen geboren und war Forstmeister. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Hauptmann der Reserve in der 12. Kompanie des 125. Infanterie-Regiments. Am 22.10.1914 fiel er im Alter von 44 Jahren in Nordfrankreich nahe der Ortschaft Le Maisnil.
Der Sterbeort von Alfred Scheel:
Man begrub Alfred Scheel auf dem Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines ini Block 1, Grab 28.
Die Inschrift für Alfred Scheel auf dem Familien-Grabstein auf dem Alten Friedhof Gießen
Der Soldat Karl Schmall wurde am 28.04.1880 in der hessischen Universitätsstadt Gießen geboren und war Hessischer Oberförster. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve in der 11. Kompanie des 118. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 07.11.1914 fiel er im Alter von 34 Jahren an der Westfront. Er wurde wahrscheinlich während der Schlacht bei Ypern (Erste Flandernschlacht) in Belgien getötet.
Die Gebeine von Karl Schmall wurden wahrscheinlich in die Heimat überführt und im Familiengrab auf dem Alten Friedhof in Gießen beigesetzt.
Auf dem Grabstein der Familie Schmall sind noch folgende beiden Gefallenen der Familie aus dem Zweiten Weletkrieg vermerkt:
Karl Heinz Schmall, geboren am 26.02.1924, gefallen im Feburar 1945 im Alter von 21 Jahren an der Ostfront.
Hermann Datz, geboren am 04.02.1913, Hauptmann in der Wehrmacht, gestorben am 02.03.1944 im Alter von 31 Jahren bei Nowi-Schachtinsk in russischer Gefangenschaft. Er wurde im Kriegsgefangenenlager Schachty begraben
Das Grab auf dem Alten Friedhof in Gießen mit der Inschrift für Karl SchmallDie Inschrift für Karl Schmall
Der Soldat Andreas Hüter wurde am 13.01.1899 in der hessischen Universitätsstadt Gießen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kriegsfreiwilliger, Pionier und Gefreiter. Am 16.07.1918 fiel er in der Nähe von Aussonce in den Ardennen.
Man begrub Andreas Hüter auf dem Soldatenfriedhof Aussonce in Block 2, Grab 392.
Die Lage der Gedenkplatte für Andreas Hüter auf dem Alten Friedhof GießenDie Gedenkplatte für Andreas Hüter auf dem Alten Friedhof in GießenRückseite des Grabes mit der Gedenkplatte für Andreas Hüter
Der Soldat Max Amelang stammte aus der Reichshauptstadt Berlin. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Armierungssoldat in der 2. Kompanie des 71. Armierungs-Bataillons. Am 24.06.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) im Alter von 24 Jahren.
Man begrub Max Amelang auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2 Grab 138.
Das Grab von Max Amelang und Friedrich Rasche auf dem Soldatenfriedhof Münster