Bei meinem Besuch des Friedhofs Alt-Saarbrücken stieß ich auf folgenden Gedenkstein:

Offensichtlich gab es im Jahr 1898 Fälle von Typhus in der Saarbrücker Garnison, an denen 34 Soldaten des 70. Infanterie-Regiments verstarben.
Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts
Bei meinem Besuch des Friedhofs Alt-Saarbrücken stieß ich auf folgenden Gedenkstein:

Offensichtlich gab es im Jahr 1898 Fälle von Typhus in der Saarbrücker Garnison, an denen 34 Soldaten des 70. Infanterie-Regiments verstarben.
Auf dem Alten Friedhof Alt-Saarbrücken befinden sich einige Gräber von Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71. Sie sind in keinem guten Zustand und ihre Grablage ist ungepflegt. Hier einige Bilder davon, die ich während meines Besuchs Anfang August 2024 gemacht habe:






Ich finde, der Zustand dieser Gräber ist unerträglich. Die Stadt Saarbrücken sollte sich schämen!
Das Grab von Leutnant Ernst Schmidt befindet sich auf dem Alten Friedhof in Saarbrücken, der Hauptstadt des Saarlandes.
Ernst Schmidt wurde am 09.05.1897 in Beckingen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant in der 7. Kompanie des 69. Infanterie-Regiments. Am 21.08.1916 fiel er während der Schlacht an der Somme im Alter von 19 Jahren bei Thiepval.
Man begrub Leutnant Ernst Schmidt auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.


Ab dem 23.08.2024 stelle ich die auf dem Saarbrücker Friedhof Alt-Saarbrücken begrabenen gefallenen und an Krankheiten gestorbenen Soldaten des Ersten und Zweiten Weltkrieges vor.
Vorab weise ich auf das Grab eines unbekannten Toten hin. Es gibt keinerlei Hinweise auf ihn. Die Stadt Saarbrücken hat nicht einmal vermerkt, in welchem Krieg er fiel.
Überhaupt ist das ganze Gräberfeld in einem erbärmlichen Zustand und die Stadt Saarbrücken sollte sich schämen!


Lage des Friedhofs:
Der Soldat Karl Dickopf stammte aus Obergimpern, einem Stadtteil der Stadt Bad Rappenau, und diente im Zweiten Weltkrieg als Stabsgefreiter in einem Grenadier-Regiment der Wehrmacht. Am 01.03.1945 verstarb er nach 9 Jahren Kriegsdienst im Alter von 30 Jahren in einem Lazarett in Steinbach (Lebach) bei Saarbrücken, nachdem er zuvor schwer verwundet worden war.
Seine Heimatgemeinde Obergimpern, einem Stadtteil der Stadt Bad Rappenau in Baden_Württemberg, gedenkt Karl Dickopf noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2017/obergimpern_stadt-rappenau_lk-heilbronn_wk1_wk2_bw.html


Der Soldat Paul Wiesinger wurde am 11.12.1911 in der bayerischen Gemeinde Rotthalmünster geboren. Sein Vater war Hausbesitzer, er arbeitete als Angestellter bei der Firma Leonhard Moll AG in München.
Am 28.02.1945 fiel Paul Wiesinger im Alter von 33 Jahren im Rissenthal, Kreis Merzig-Wadern, in der Nähe von Saarbrücken
Man begrub Paul Wiesinger auf dem Soldatenfriedhof Besch in Reihe 14, Grab 1.154.

