Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 467: Josef Wille

Der Soldat Josef Wille wurde am 25.04.1877 in Forstweiler, einem Teil der Gemeinde Tannhausen in Baden-Württemberg geboren. Von Beruf war er Forstwirt in der Landeshauptstadt Stuttgart. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wehrmann in der 8. Kompanie des 121. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 04.09.1914 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er wurde durch einen Kopf- und Brustschuss mittels Artilleriegeschoss getötet. Er wurde 37 Jahre alt.

Man begrub Josef Wille auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 38.

In seiner Heimatgemeinde Tannhausen gedenkt man Josef Wille noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2024/tannhausen_ostalbkreis_wk1_wk2_bw.html

Das Grab von Johannes Werner und Josef Wille auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 33: Johann Ritzer

Der Soldat Johann Ritzer wurde am 30.04.1924 in Nottau geboren, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Hauzenberg, und arbeitete als Steinmetz in Kaltrum. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Gefreiter in einer Maschinengewehr-Kompanie. Er wurde mit dem Verwundetenabzeichen ausgezeichnet. Am 10.02.1944 fiel er im Alter von 20 Jahren bei dem Dorf Solataja-Bulka in der Nähe der Stadt Nikopol  durch Kopfschuss.

Man begrub Johann Ritzer auf einem Feldfriedhof bei dem ukrainischen Dorf Solota Balka. Ob das Grab noch heute existiert, ist sehr zweifelhaft.

Sterbebild von Johann Ritzer
Rückseite des Sterbebildes von Johann Ritzer