Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 663: Friedrich-Hermann Glur

Der Soldat Friedrich-Hermann Glur wurde am 12.02.1915 in Prützke geboren, einem Ortsteil der brandenburgischen Gemeinde Kloster Lehnin. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der deutschen Wehrmacht. Am 20.06.1940 verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 25 Jahren nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) im Lazarett Altenberg

Man begrub Friedrich-Hermann Glur auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 10.

Das Grab von Alfred Lehmann und Friedrich-Hermann Glur auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 663: Alfred Lehmann

Der Soldat Alfred Lehmann wurde am 10.03.1910 in der Reichshauptstadt Berlin geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Pionier in der deutschen Wehrmacht. Am 21.06.1940 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) im Alter von 30 Jahren bei Wurzelstein.

Man begrub Alfred Lehmann auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 9.

Das Grab von Alfred Lehmann und Friedrich-Hermann Glur auf dem Soldatenfriedhof Münster

Sonderbeitrag: Christian Imdahl

Der Soldat Christian Imdahl stammte aus der Stadt Düren im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Pionier in der Minwerfer-Kompanie.233 des 4. Pionier-Bataillons. Am 10.08.1917 fiel er bei Remabois nahe Leintrey.

Man begrub Christian Imdahl auf dem Soldatenfriedhof Avricourt in Grab 108.

Das Grab von Christian Imdahl auf dem Soldatenfriedhof Avricourt

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 662: Friedrich Rasche

Der Soldat Friedrich Rasche stammte aus der niedersächsischen Stadt Wildeshausen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 12. Kompanie des 92. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 16.06.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Friedrich Rasche auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 139.

Das Grab von Max Amelang und Friedrich Rasche auf dem Soldatenfriedhof Münster

 

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 661: Max Amelang

Der Soldat Max Amelang stammte aus der Reichshauptstadt Berlin. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Armierungssoldat in der 2. Kompanie des 71. Armierungs-Bataillons. Am 24.06.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) im Alter von 24 Jahren.

Man begrub Max Amelang auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2 Grab 138.

Das Grab von Max Amelang und Friedrich Rasche auf dem Soldatenfriedhof Münster

Sonderbeitrag: Philipp Fritz

Der Soldat Philipp Fritz stammte aus der hessischen Gemeinde Ober-Mörlen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Pionier in der 2. Reserve-Kompanie des II. Pionier-Bataillon 21. Am 25.01.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen.

Man begrub Philipp Fritz auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in Block 1, Grab 72.

Das Grab von Johann Hetzner und Philipp Fritz auf dem Soldatenfriedhof Gilbertsweiler (französisch: Gerbéviller)

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 660: Konrad Thönges

Der Soldat Konrad Thönges stammte aus dem hessischen Ort Steinfurth, einem Stadtteil von Bad Nauheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 5. Kompanie des 118. Reserve-Infanterie-Regiments. Im Juli 1916 fiel er während der Schlacht um Verdun an der Höhe 304.

Die Lage des Grabes von Konrad Thönges ist unbekannt.

In seinem Heimatort Steinfurth gedenkt man Konrad Thönges noch heute auf einer Gedenktafel des Turn-Verein Steinfurth.

Gedenkstein für Eberhard Brod, Heinrich Theis, Wilhelm Steinhauer, Paul Richard Jacob, Konrad Thönges, Heinrich Arnoldi, Ludwig Thönges, Heinrich Thönges und Ludwig Falk auf dem Friedhof von Steinfurth (Bad Nauheim)

Sonderbeitrag: Johann Hetzner

Der Soldat Johann Hetzner wurde am 22.01.1892 in der bayerischen Stadt Nürnberg geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 5. Batterie des 8. bayerisches Feldartillerie-Regiments. Am 08.09.1914 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen bei Serres nahe der Ortschaft Courbesseaux. Johann Hetzner wurde 22 Jahre alt.

Über den Todestag und die Todesumstände von Johann Hetzner berichtet die Regimentsgeschichte des 8. bayerischen Feldartillerie-Regiments:

08.09.1914 Zur Unterstützung des Angriffes der 12. b. Inf.Brig. aus vorderster Linie geht I. ohne 2. in Stellung 1 km westlich Courbesseaux, Vorgehen von Teilen der II., schon angesetzt, wird auf nachts verschoben. Im  übrigen Vorbereitung des Angriffes durch Bekämpfung feindlicher Batterien und Beschießen des Feindes im Wald von Haraucourt, in den 6. b. Inf.Rgt. dann eindringt. — Das Regiment erhält seine ersten Eisernen Kreuze. — 7 Mann tot, 20 verwundet, starke Pferdeverluste. Unterkunft wie gestern, I. in
Stellung, St. I. Courbesseaux.

Man begrub Johann Hetzner auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in Block 1, Grab 71.

Das Grab von Johann Hetzner und Philipp Fritz auf dem Soldatenfriedhof Gilbertsweiler (französisch: Gerbéviller)

Sonderbeitrag: Bernhard Kerner

Der Soldat Bernhard Kerner stammte aus Rheinhausen, einem Teil der Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen im heutigen Bundesland Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter der Reserve in der 12. Kompanie des 111. Grenadier-Regiments. Am 20.08.1914 wurde er bei Hochwalsch (französisch: Plaine-de-Walsch) schwer verwundet. Vier Tage später, am 24.08.1914 starb er an seinen  Wunden im Schloß Cariere bei Niederweiler (französisch: Niderviller).

Man begrub Bernhard Kerner auf dem Soldatenfriedhof Saverne in Block 2, Grab 127.

Das Grab von Bernhard Kerner auf dem Soldatenfriedhof Zabern (französisch: Saverne)

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 656: Ludwig Thönges

Der Soldat Ludwig Thönges stammte aus dem hessischen Ort Steinfurth (Hauptstraße 48), einem Stadtteil von Bad Nauheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 9. Kompanie des 132. Infanterie-Regiments. Am 18.03.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun in Frankreich an der Westfront. Er wurde während der Kämpfe im Caillette-Wald getötet.

Die Lage des Grabes von Ludwig Thönges ist unbekannt. Wahrscheinlich wurde er, wenn seine Gebeine bis heute geboregen wurden, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Azannes II beigesetzt, wo man die Gefallenen Deutschen des Cailette-Waldes in der Regel begrub, u. a.

  • Landsturmmann Josef Gaide, gefallen am 02.06.1916 im Cailette-Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Azannes II. in Block 3, Grab 54;
  • Ersatz-Reservist Salomon Levy, gefallen am 25.05.1916 im Cailette-Wald, begraben auf dem Soldatenfriedhof Azannes II in Block 7, Grab 484

In seinem Heimatort Steinfurth gedenkt man Heinrich Thönges noch heute auf einer Gedenktafel des Turn-Verein Steinfurth.

Gedenkstein für Eberhard Brod, Paul Richard Jacob, Konrad Thönges, Heinrich Arnoldi, Ludwig Thönges, Heinrich Thönges und Ludwig Falk auf dem Friedhof von Steinfurth (Bad Nauheim)