Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 576: Fritz  Seegert

Der Soldat Fritz  Seegert (Volksbund: Franz) wurde am 02.04.1895 in der Reichshauptstadt Berlin geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve in der 2. Kompanie des 40. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 05.02.1917 fiel er im Alter von 21 Jahren am Reichsackerkopf nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Fritz Seegert auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 137.

Das Grab von Fritz  Seegert auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 575: Johann Hoffmann

Der Soldat Johann Hoffmann stammte aus der bayerischen Gemeinde Steinbach am Wald. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 7. Kompanie des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 08.09.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Johann Hoffmann auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 135.

Das Grab von Johann Hoffmann

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 574: Florian Oswald

Der Soldat Florian Oswald wurde am 24.02.1894 in Altbabensham geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Babensham. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Infanterist in der 2. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.04.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er wurde bei der Stadt Metzeral im Alter von 21 Jahren getötet.

Über den Todestag und die Todesumstände von Florian Oswald berichtet die Regimentsgeschichte des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„Die Nacht vom 19. zum 20. verläuft ruhig. Es werden Schanzarbeiten des Feindes am Waldrand beim roten Haus festgestellt und diese durch mehrere Feuerwellen unserer Artillerie gestört. Unsererseits wird die Nacht über die durch das feindliche Artillerie vollkommen zerstörte Stellung auf Höhe 830 wieder hergestellt.

Am Morgen des 20. April ist die Besetzung der Stellung folgende: Reserve-Radfahrer-Kompanie 8 in Steinabrück, zwei Züge von 1./18 und 5./19 am Hange, ein Halb 4./18 und ein Halb 4./19 auf dem Winterberg, Reste von 4./18, 4./19 und 2./18 und 830.

Nachdem die ersten Vormittagsstunden ruhig verlaufen, setzt gegen 10 Uhr vormittags das feindliche Artilleriefeuer wieder ein und zwar gegen Höhe 830. Gegen Mittag wird es stärker und erreicht seinen Höhepunkt gegen 2 Uhr nachmittags. Die ganze Stellung wird mit Geschossen schweren und leichten Kalibers überschüttet. Diese veranlasst die Heranziehung der Resre von 4./18 und 5./18, die allein noch zur Unterstützung bereitstanden.

Um 3 Uhr nachmittags erfolgte der Infanterieangriff, diesmal nicht nur gegen 830 und Winterberg, sondern auch gegen die Stellung der 8. Kompanie (Sillacker-Mitte). Der 8. Kompanie wird nunmehr der Rest von 5./18 und der 6. Kompanie der Rest von 4./18 als Unterstützung zugewiesen. Auch dieser Infanterieangriff endet mit einer vernichtenden Niederlage für den Feind. Unser Infanterie-, Maschinengewehr- und Artilleriefeuer bringen ihm schwere Verluste an Toten und Verwundeten bei. Sie betragen schätzungsweise 450 bis 500 Mann.

Auf dem Silackerwasen kommt so der feindliche Angriff gegen 5.30 Uhr nachmittags zum Stehen. Teile des Gegners halten am rechten Flügel der Stellung auf 830 in einer Entfernung von 400 bis 500 Meter den Wald am Silckerkopf besetzt, nur am linken Flügel, gegen die Winterbergstellung zu, sind geringe Teile nähergekommen. Gegen die westliche Flanke der Winterbergstellung setzt am Spätnachmittag noch ein Angriff vom Abhang her aus dem Wurmsatal ein, aber auch diesem wird durch das Feuer unserer Maschinengewehre und der Maschinengewehre der 14er Jäger am südlichen Hang des Fechtbachtales bald Halt geboten.

Am Abend beginnt der Feind neuerdings Steinabrück mit leichter und schwerer Artillerie zu beschießen. Abgesehen davon, dass Steinabrück in Brand geschossen ist, wird durch diesen Angriff auf Steinabrück nichts erreicht. Unserer Stellung in Steinabrück bleibt nach wie vor besetzt und ein Infanterieangriff auf Steinabrück findet nicht statt.“

Man begrub Florian Oswald auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 34.

Das Grab von Johann Steffinger und Florian Oswald auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 573: Johann Steffinger UNFERTIG

Der Soldat Johann Steffinger wurde am 26.11.1892 in der bayerischen Ortschaft Zuham geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 4. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.04.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) bei Metzeral.  Johann Steffinger wurde 22 Jahre alt.

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Man begrub Johann Steffinger auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 33.

Das Grab von Johann Steffinger und Florian Oswald auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 572: Otto Brucker

Der Soldat Otto Brucker stammte aus Fachsenfeld, einem Teil der Stadt Aalen im heutigen Bundesland Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve und Zugführer in der 2. Kompanie des 121. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 19.02.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) am Mönchberg.

Man begrub Otto Brucker auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 32.

Das Grab von Rudolf Kohler und Otto Brucker auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 571: Rudolf Köhler

Der Soldat Rudolf Köhler kämpfte im Ersten Weltkrieg als Offizierstellvertreter. Am 23.07.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter)..

Man begrub Rudolf Kohler auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 31.

Das Grab von Rudolf Kohler und Otto Brucker auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 570: Wilhelm Becker

Der Soldat Wilhelm Becker wurde am 14.09.1921 in der Stadt Adenau im heutigen Bundesland Rheinland-Pfalz geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Obergefreiter. Am 28.09.1944 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen im Alter von 33 Jahren nahe Altenberg nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Wilhelm Becker auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 156.

In seiner Heimatstadt Adenau gedenkt man Wilhelm Becker noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2020/adenau_vbgde-adenau_lk-ahrweiler_70-71_wk1_wk2_rp.html

Das Grab von Reinhold Posner und Wilhelm Becker auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 569: Reinhold Posner

Der Soldat Reinhold Posner wurde am 14.03.1913 in Dittersbach geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der deutschen Wehrmacht. Am 19.06.1940 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen im Alter von 27 Jahren bei Günsbach nahe Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Reinhold Posner auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 155.

Das Grab von Reinhold Posner und Wilhelm Becker auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 568: Christian Kaufeld

Der Soldat Christian Kaufeld wurde am 04.06.1879 in Weißenburg geboren.Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landsturmmann. Am 02.05.1917 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Christian Kaufeld auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 84.

Das Grab von Ludwig Ossenschmidt und Christian Kaufeld auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 567: Ludwig Ossenschmidt

Der Soldat Ludwig Ossenschmidt wurde am 19.02.1889 in Lashorst geboren, eine Stadtteil von Preußisch Oldendorf im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Sergant in einem Artillerie-Regiment. Am 24.04.1917 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Ludwig Ossenschmidt auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 83.

Das Grab von Ludwig Ossenschmidt und Christian Kaufeld auf dem Soldatenfriedhof Münster