Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 79: Alois Dobler

Der Soldat Alois Dobler wurde am 11.06.1917 in Taufkirchen an der Pram in Österreich als Sohn eines Reichsbahnweichenwärters geboren. Er besuchte das Gymnasium in Salzburg – Liefering, Ingolstadt und Federaun. Am 15.08.1937 legte er seine Ordensgelübte Frater Herz-Jesu-Missionare in Liefering (Salzburg) ab. Am 01.09.1939 wurde er als Gefreiter in der 3. Kompanie des 17. Kradschützenbataillon der Wehrmacht einberufen. Man zeichnete ihn mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und dem silbernen Infanteriestumrabzeichen aus. Am 25.09.1941 wurde er im Alter von 24 Jahren bei Gluchow durch eine Panzersprenggranate getötet.

Man begrub Alois Dobler zunächst bei Gluchow auf einem Feldfriedhof. Später bettete man seine Gebeine auf den Soldatenfriedhof Kiew -Sammelfriedhof  in Block 3, Reihe 4, Grab 183 um.

Seine Heimatgemeinde Andorf gedenkt Alois Dobler noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2021/andorf_bezirk-schaerding_oboe_oe.html

Sterbebild von Alois Dobler
Rückseite des Sterbebildes von Alois Dobler

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 78: Gottfried Ornetsmüller

Der Soldat Gottfried Ornetsmüller wurde am 01.03.1914 in Andorf in Österreich als Sohn eines Zimmermeisters geboren. Von 1926 bis 1934 besuchte er das Kollegium Petrinum, um sich auf die Laufbahn eines Priesters vorzubereiten. Von 1934 bis 1940 besuchte er das  Priesterseminar Linz. Am 02.07.1939  wurde er im Dom zu Linz zum Priester geweiht. Anschließend war er Priester in Feldkirchen (Innkreis).

Im Zweiten Weltkrieg diente er als Sanitäts-Gefreiter in der 12. Kompanie des Infanterie-Regiments 130 der Wehrmacht. Am 26.09.1941 fiel er im Alter von 25 Jahren durch Mundschuss im Kessel von Kiew in einem Waldstück in der Nähe von Beresan in der heutigen Ukraine.

Man begrub Gottfried Ornetmüller auf einem Feldfriedhof Mestetschko-Beresany. Ob sein Grab heute noch existiert, ist sehr fraglich.

Seine Heimatgemeinde Andorf gedenkt Gottfried Ornetmüller noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2021/andorf_bezirk-schaerding_oboe_oe.html

Sterbebild von Gottfried Ornetsmüller
Rückseite des Sterbebildes von Gottfried Ornetsmüller

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 77: Alois Weichselbaum

Der Soldat Alois Weichselbaum wurde am 11.05.1907 in Pierbach (Mühlenviertel) in Österreich geboren. Er  wurde Priester- Seine Priesterweihe fand am am 29.06.1930 im Dom Linz statt. Von 1931 bis 1937 war er Kooperator  in Diersbach, von 1937 bis 1938 war er Professor für Mathematik und Physik am Kollegium Petrinum in Linz. Von 1938 bis 1940 war er wieder Kooperator in Diersbach. Von 1940 bis 1941 war er Kooperator  in Andorf. Ab 1941 diente er als Sanitäter in der deutschen Wehrmacht. Er wurde mit der Ostmedaille und mit dem Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern 2. Klasse ausgezeichnet. Am 03.09.1944 fiel er im Alter von 37 Jahren nordwestlich Ostrow bei der Bergung eines verwundeten Kameraden.

Seine Heimatgemeinde Andorf gedenkt Alois Weichselbaum noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2021/andorf_bezirk-schaerding_oboe_oe.html

Sterbebild von Alois Weichselbaum
Rückseite des Sterbebildes von Alois Weichselbaum

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 63: Erhard Bay

Der Soldat Erhard Bay wurde am 11.01.1911 in Hillscheid (Westerwald) im heutigen Bundesland Rheinland-Pfalz geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Gefreiter in einem Infanterie-Regiment der Wehrmacht. Am 05.10.1941 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Weljbowka in der Nähe der Stadt Charkow in der heutigen Ukraine.

Man begrub Erhard Bay auf dem deutsche Soldatenfriedhof in Charkow in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Hillscheid gedenkt Erhard Bay noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2020/hillscheid_vgde-hoehr-grenzhausen_westerwaldkreis_wk1_wk2_rp.html

Sterbebild von Erhard Bay
Rückseite des Sterbebildes von Erhard Bay

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 62: Fritz Reidl

Der Soldat Fritz Reidl wurde am 28.10.1924 in Richardsreut geboren, dem Bahnhof der bayerischen Stadt Waldkirchen. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Schütze und Funker in einem Artillerie-Regiment der Wehrmacht. Am 06.08.1943 fiel er im Alter von 18 Jahren bei Bjelgorod, Repnoje südl. Belgorod in Russland.

Die Lage des Grabes von Fritz Reidl ist unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Waldkirchen gedenkt Fritz Reidl noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/waldkirchen_oelbergkapelle_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Fritz Reidl
Rückseite des Sterbebildes von Fritz Reidl

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 60: Reinhard Dreher

Der Soldat Reinhard Dreher wurde am 07.03.1921 in Hausen am Tann im heutigen Bundesland Baden-Württemberg geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Schütze in einem Infanterie-Regiment der Wehrmacht. Am 16.01.1942 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Ssaliman in der Ukraine bei den Kämpfen am Donezbogen.

Die Lage des Grabes von Reinhard Dreher ist unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Hausen am Tann gedenkt Reinhard Dreher noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2013/hausen-am-tann_zollernalbkreis_wk1_wk2_bawue.html

Sterbebild von Reinhard Dreher
Rückseite des Sterbebildes von Reinhard Dreher

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 53: Georg Haidl

Der Soldat Georg Haidl wurde am 21.04.1920 in Solla, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Waldkirchen, geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Obergefreiter in einem Artillerie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernes Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 18.07.1943 fällt er im Alter von 23 Jahren bei Bjelgorod (Jasnaja Poljana).

Man begrub Georg Haidl auf dem Soldatenfriedhof Kursk – Besedino unter den Unbekannten.

Seine Heimatgemeinde gedenkt Georg Haidl noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2020/hintereben_gde-jandelsbrunn_landkreis-freyung-grafenau_by.html

Sterbebild von Georg Haidl
Rückseite des Sterbebildes von Georg Haidl

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 50: Georg Glucker

Der Soldat Georg Glucker wurde am 13.05.1926 in Schwenden geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Altusried. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Grenadier in einer Panzer-Nahkampf-Abteilung. Am 09.09.1944 fiel er im Alter von 18 Jahren bei Rollingen (französisch: Raville) in den Vogesen.

Man begrub Georg Glucker auf dem Soldatenfriedhof Andilly in Block 26, Reihe 5, Grab 361.

Seine Heimatgemeinde Altusried-Muthmannshofen gedenkt Georg Glucker noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/altusried-muthmannshofen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Georg Glucker
Rückseite des Sterbebildes von Georg Glucker

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 46: Hans Jung

Der Soldat Hans (eigentlich Johann) Jung wurde am 20.07.1920 in der bayerischen Gemeinde Bodenmais geboren und war der Sohn eines Hausbesitzers. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Sanitätsunteroffizier in einem Gebirgsjäger-Regiment. Er wurde mit dem Kriegsverdienstkreuz II. Klasse mit Schwertern, mit der Rumänischen Tapferkeitsmedaille und mit der Ostmedaille ausgezeichnet. Am 04.02.1944 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Bol Lepeticha in der heutigen Ukraine.

Die Grablage von Hans Jung ist unbekannt. Bei Bergungsarbeiten konnten seine Gebeine nicht geborgen werden.

Seine Heimatgemeinde Bodenmais gedenkt Hans Jung noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/bodenmais-denkmal-kirche_lk-regen_70-71_wk1_wk2.html

Sterbebild von Hans Jung
Rückseite des Sterbebildes von Hans Jung

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 42: Johann Lechner

Der Soldat Johann Lechner wurde am 27.06.1915 in Peikertsham, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Triftern, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Gefreiter in einem Infanterie-Regiment.Am 18.08.1942 fiel er im Alter von 27 Jahren an der Ostfront bei Pjiatelipi (Russland).

Man begrub Johann Lechner auf dem Soldatenfriedhof Nowgorod in Block 12, Reihe 20, Grab 934.

Seine Heimatgemeinde Triftern gedenkt Johann Lechner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/triftern_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Johann Lechner
Rückseite des Sterbebildes von Johann Lechner