Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 530: Heinrich Kolb

Der Soldat Heinrich Kolb wurde am 17.12.1884 in der bayerischen Gemeinde Thurnau geboren. Erkämpfte im Ersten Weltkrieg als Infanterist in der 6. Kompanie des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 07.03.1916 fiel er während der Kämpfe nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er fiel in der sogenannten Sudelstellung.

Man begrub Heinrich Kolb auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 75.

In seiner Heimatgemeinde Thurnau gedenkt man Heinrich Kolb noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/thurnau_oberfranken_bay.htm

Das Grab von Georg Schmidt und Heinrich Kolb auf dem Soldatenfriedhof Münster

 

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 529: Josef Dittmann

Der Soldat Josef Dittmann stammte aus der bayerischen Stadt Nürnberg. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Unteroffizier in der 11. Kompanie des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am  15.02.1916 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er wurde wurde bei St0ßweier (französisch: Stosswihr, elsässisch: Stooswihr) getötet.

Man begrub Josef Dittmann auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 77.

Das Grab von Josef Dittmann auf dem Soldatenfriedhof Münster

 

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 528: Franz Xaver Asböck

Der Gefreite Franz Xaver Asböck stammte aus Allmannsberg in Oberbayern, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Edling. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 5. bayerischen Infanterie-Ersatz-Regiments. Er wurde mit dem Verdienstkreuz 3. Klasse ausgezeichnet. Am 26.04.1918 fiel er im Alter von 33 Jahren nach 45 Monaten Kriegsdienst in den Vogesen.

Man begrub Franz Xaver Asböck auf dem Soldatenfriedhof Ste.-Marie-aux-Mines in Block 1, Grab 103.

Das Sterbebild von Franz Xaver Asböck
Die Rückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Böck
Das Grab von Franz Xaver Asböck auf dem Soldatenfriedhof Markirch (französisch: Ste.-Marie-aux-Mines)

 

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 525: Johann Baust

Der Soldat Johann Baust wurde am 19.11.1896 in Rupprechtshausen geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Unterpleichfeld. Im Ersten Weltkrieg diente er als  Infanterist in der 7. Kompanie des 27. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 09.09.1916 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter), am Reichsackerkopf. Johann Baust wurde 19 Jahre alt.

Man begrub Johann Baust auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 72.

In seiner Heimatgemeinde Unterpleichfeld gedenkt man Johann Baust noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2012/hilpertshausen_gem-unterpleichfeld_lk-wuerzburg_wk1_wk2_bay.html

Das Grab von Johann Baust auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 524: Georg Zottmann

Der Soldat Georg Zottmann stammte aus Maineck, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Altenkunstadt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 6. Kompanie des 27. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 12.09.1916 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Georg Zottmann auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 71.

Das Grab von Georg Zottmann auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 520: Karl Doll UNFERTIg

Der Soldat Karl Doll kämpfte im Ersten Weltkrieg als Kanonier in der 2. Batterie de 8. bayerischen Reserve-Feldartillerie-Regiments. Am 22.08.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Karl Doll auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 65.

Das Grab von E. Barth und Karl Doll auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 514: Paul R. Schellhorn

Der Soldat Paul R. Schellhorn stammte aus der bayerischen Stadt Nürnberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der Maschinengewehr-Abteilung des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 14.08.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen bei der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er wurde ein Opfer der 2. Schlacht um Münster und fiel am Barrenkopf und Schratmännele.

Man begrub Paul R. Schellhorn auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 66.

Das Grab von Paul R. Schellhorn auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 512: Franz Russer

Der Soldat Franz Russer wurde am 07.01.1910 in Oberhaunstadt geboren. Er war Brauer in Scheuern. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Sanitäts-Stabsgefreiter in der deutschen Wehrmacht. Am 30.03.1945 fiel er im Alter von 35 Jahren nahe Gailbach, einem Stadtteil der bayerischen Stadt Aschaffenburg.

Man begrub Franz Russer auf dem Soldatenfriedhof Gemünden in Block 11, Grab 16.

Das Sterbebild von Franz Russer
Das Grab von Franz Russer auf dem Soldatenfriedhof Gemünden

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 508: Kastulus Pröbstl

Der Soldat Kastulus Pröbstl stammte aus der bayerischen Stadt Grafing. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 6. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 09.03.1915 starb er während der Kämpfe in der Nähe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) in einem Lazarett in Münster.

Man begrub Kastulus Pröbstl auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 56.

In seiner Heimatstadt Grafing gedenkt man Kastulus Pröbstl noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/grafing_bei_muenchen_wk1u2_bay.htm

Das Grab von Kastulus Pröbstl Rudolf Schuff auf dem Soldatenfriedhof Münster

 

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 507: Andreas Kipfer

Der Soldat Andreas Kipfer wurde am 08.07.1887 in Mosenberg geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Markt Neuhaus an der Pegnitz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 6. Kompanie des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments.Am 20.03.1915 fiel er im Alter von 27 Jahren während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er fiel bei der Erstürmung des Reichackerkopfes.

Der Todesort von Andreas Kipfer:

Über den Todestag und die Todesumstände von Andreas Kipfer berichtet die Regimentsgeschichte des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„Am 20.03. hatten die Kompanien nach rastloser Arbeit um 9 Uhr vormittags alle Vorbereitungen zum Angriff vollendet und die Sturmkolonnen in ihre Plätze eingewiesen.

Obwohl zu unser aller Leidwesen andere Truppen als Sturmkolonnen befohlen wurden, so schlossen sich doch viele Leute dem Sturm an und drangen mit Hurra in die feindlichen Reihen, um die Früchte ihres angestrengten Schaffens mitpflücken zu dürfen. Bei der 8. Kompanie befindlich war ich selbst Zeuge dieser Begeisterung.“

Der Kampf hatte dem II./23. wiederum einen Verlust von 18 Toten 73 Verwundeten und 4 Vermissten gekostet. Nach gelungenem Sturm wurde das Bataillon herausgezogen und rückte nach Münster in Ruhe.

Wohl oder übel mussten sich die Franzosen mit dem Verlust des Reichackerkopfes abfinden, nachdem zwei Gegenangriffe, die sie am 21. und 31.03. unternahmen, in die jedoch das Regiment nicht verwickelt wurde, keinen Erfolg hatten.“

Man begrub Andreas Kipfer auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 51.

In seinem Heimatort Mosenberg gedenkt man Andreas Kipfer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2019/mosenberg_mkt-neuhaus-peg_lk-nuernberger-land_wk1_wk2_bay.html, ebenso in Markt Neuhaus an der Pegnitz: http://www.denkmalprojekt.org/2019/neuhaus-peg_lk-nuernberger-land_70-71_wk1_wk2_bay.html

Das Grab von Michael Schäffer und Andreas Kipfer auf dem Soldatenfriedhof Münster