Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 508: Kastulus Pröbstl

Der Soldat Kastulus Pröbstl stammte aus der bayerischen Stadt Grafing. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 6. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 09.03.1915 starb er während der Kämpfe in der Nähe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) in einem Lazarett in Münster.

Man begrub Kastulus Pröbstl auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 56.

In seiner Heimatstadt Grafing gedenkt man Kastulus Pröbstl noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/grafing_bei_muenchen_wk1u2_bay.htm

Das Grab von Kastulus Pröbstl Rudolf Schuff auf dem Soldatenfriedhof Münster

 

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 507: Andreas Kipfer

Der Soldat Andreas Kipfer wurde am 08.07.1887 in Mosenberg geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Markt Neuhaus an der Pegnitz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 6. Kompanie des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments.Am 20.03.1915 fiel er im Alter von 27 Jahren während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er fiel bei der Erstürmung des Reichackerkopfes.

Der Todesort von Andreas Kipfer:

Über den Todestag und die Todesumstände von Andreas Kipfer berichtet die Regimentsgeschichte des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„Am 20.03. hatten die Kompanien nach rastloser Arbeit um 9 Uhr vormittags alle Vorbereitungen zum Angriff vollendet und die Sturmkolonnen in ihre Plätze eingewiesen.

Obwohl zu unser aller Leidwesen andere Truppen als Sturmkolonnen befohlen wurden, so schlossen sich doch viele Leute dem Sturm an und drangen mit Hurra in die feindlichen Reihen, um die Früchte ihres angestrengten Schaffens mitpflücken zu dürfen. Bei der 8. Kompanie befindlich war ich selbst Zeuge dieser Begeisterung.“

Der Kampf hatte dem II./23. wiederum einen Verlust von 18 Toten 73 Verwundeten und 4 Vermissten gekostet. Nach gelungenem Sturm wurde das Bataillon herausgezogen und rückte nach Münster in Ruhe.

Wohl oder übel mussten sich die Franzosen mit dem Verlust des Reichackerkopfes abfinden, nachdem zwei Gegenangriffe, die sie am 21. und 31.03. unternahmen, in die jedoch das Regiment nicht verwickelt wurde, keinen Erfolg hatten.“

Man begrub Andreas Kipfer auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 51.

In seinem Heimatort Mosenberg gedenkt man Andreas Kipfer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2019/mosenberg_mkt-neuhaus-peg_lk-nuernberger-land_wk1_wk2_bay.html, ebenso in Markt Neuhaus an der Pegnitz: http://www.denkmalprojekt.org/2019/neuhaus-peg_lk-nuernberger-land_70-71_wk1_wk2_bay.html

Das Grab von Michael Schäffer und Andreas Kipfer auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 506: Michael Schäffer

Der Soldat Michael Schäffer wurde am 19.06.1889 in Bubach an der Naab geboren, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Schwandorf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 3. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.03.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Michael Schäffer wurde 25 Jahre alt.

Man begrub Michael Schäffer auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 50.

In seiner Heimatstadt Schwandorf gedenkt man Michael Schäffer noch heute auf einem Denkmal in Wiefelsdorf: http://www.denkmalprojekt.org/2009/schwandorf-wiefelsdorf_wk1u2_bay.htm

Das Grab von Michael Schäffer und Andreas Kipfer auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 503: Johann Maier

Der Soldat Johann Maier stammte aus der bayerischen Ortschaft Winden und kämpfte im Ersten Weltkrieg als Wehrmann in der 6. Kompanie des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 14.03.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Über den Todestag und die Todesumstände von Johann Maier berichtet die Regimentsgeschichte des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„Am 14.03. vormittags wurden durch unsere Minenwerfer mehrere Barrikaden und Unterstände im Sättele zerstört und 5.45 Uhr abends konnte I./R. 18 melden „Die zerstörten Teile der Barrikade sind durch eigene Patrouillen besetzt.“ Eben freut man sich über diesen schönen Erfolg, als die Schreckensnachricht eintraf, dass drei Volltreffer unseres den Reichackerkopf beschießenden 21 Zentimeter-Mörsers in die nördlich der Kuppe eingesetzten 1./R. 19 (Leutnant Lindner) gegangen seien und 11 Mann getötet und 9 Mann verwundet hätten. Die trotz dieses furchtbaren Unglücks von der Kompanie Lindner bewiesenen Haltung wurde von der Division durch besonders anerkennenden Tagesbefehl gewürdigt.“

Man begrub Johann Maier auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 47.

Das Grab von Josef Kirner und Johann Maier auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 502: Josef Kirner

Der Soldat Josef Kirner wurde am 12.01.1894 der bayerischen Gemeinde Hausham geboren und diente im Ersten Weltkrieg als Infanterist in der 1. Kompanie des 18. Bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 14. März 1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Josef Kirner auf dem Soldaternfriedhof Munster in Block 2, Grab 46.

Das Grab von Josef Kirner auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 501: Arnulf Arnold

Der Soldat Arnulf Arnold stammte aus der bayerischen Gemeinde Tutzing. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 3. Kompanie des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 14.03.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Über den Todestag und die Todesumstände von Arnulf Arnold berichtet die Regimentsgeschichte des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„Am 14.03. vormittags wurden durch unsere Minenwerfer mehrere Barrikaden und Unterstände im Sättele zerstört und 5.45 Uhr abends konnte I./R. 18 melden „Die zerstörten Teile der Barrikade sind durch eigene Patrouillen besetzt.“ Eben freut man sich über diesen schönen Erfolg, als die Schreckensnachricht eintraf, dass drei Volltreffer unseres den Reichackerkopf beschießenden 21 Zentimeter-Mörsers in die nördlich der Kuppe eingesetzten 1./R. 19 (Leutnant Lindner) gegangen seien und 11 Mann getötet und 9 Mann verwundet hätten. Die trotz dieses furchtbaren Unglücks von der Kompanie Lindner bewiesenen Haltung wurde von der Division durch besonders anerkennenden Tagesbefehl gewürdigt.“

Man begrub Arnulf Arnold auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 45.

In seiner Heimatgemeinde Tutzing gedenkt man Arnulf Arnold noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2020/tutzing_lk-starnberg_wk1_bay.html

Das Grab von Anton Flesch und Arnulf Arnold auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 499: Alois Gruber

Der Soldat Alois Gruber stammte aus der bayerischen Gemeinde Oberschleißheim. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 4. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 14.03.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Alois Gruber auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 42.

Das Grab von Alois Gruber und Simon Hubert auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 498: Martin Mayer

Der Soldat Martin Mayer wurde am 01.10.1892 in Laiming geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Frasdorf. Erkämpfte im Ersten Weltkrieg als Infanterist in der 4. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 13.03.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Martin Mayer wurde 22 Jahre alt.

Man begrub Martin Mayer auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 41.

In seiner Heimatgemeinde Frasdorf gedenkt man Marin Mayer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/frasdorf_wk1u2_bay.htm

Das Grab von Georg Brindl und Martin Mayer auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 497: Georg Brindl

Der Soldat Georg Brindl wurde am 31.08.1894 in der bayerischen Gemeinde Griesstätt geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 3. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 13.03.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Georg Brindl wurde 20 Jahre alt.

Man begrub Georg Brindl auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 40.

Das Grab von Georg Brindl und Martin Mayer auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 496: Josef Ortanderl

Der Soldat Josef Ortanderl wurde am 27.03.1893 in  Mittich geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Neuhaus am Inn. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 2. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 12.03.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Josef Ortanderl auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 39.

Noch heute gedenkt man Josef Ortanderl in seiner Heimatgemeinde Mittich auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2025/mittich_gde-neuhaus_lk-passau_70-71_wk1_wk2_by.html

Das Grab von Josef Offermann und Josef Ortanderl auf dem Soldatenfriedhof Münster
Das Sterbebild von Josef Ortanderl
Rückseite des Sterbebildes von Josef Ortanderl