Der Soldat Otto Worat wurde in Jedupeken geboren und lebte in Mittenfelde (heute russisch: Pdduby) als Erbhofbauer. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Obergefreiter in einem Infanterie-Regiment der Wehrmacht. Man zeichnete ihn mit dem Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern und mit der Ostmedaille aus. Am 20.03.1943 fiel er im Alter von 29 Jahren bei Jarzewo in Russland an der Ostfront.
Todesanzeige für Otto Worat in der Gumbinner allgemeinen Zeitung vom 10.04.1943
Der Soldat Erich Guttkuhn wurde am 19.11.1914 in Schivelbein (heute polnisch: Świdwin) geboren und lebte in Praßfeld. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Obergefreiter in einem Infanterie-Regiment des Wehrmacht und wurde mit dem Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 12.02.1943 fiel er im Alter von 28 Jahren bei den Abwehrkämpfen an der Ostfront in der Nähe von Grischino (Ukraine, heute: Pokrowsk).
Man begrub Erich Guttkuhn auf dem Soldatenfriedhof Charkow in Block 12, Reihe 47, Grab 8.084.
Todesanzeige für Erich Guttkuhn in der Gumbinner allgemeinen Zeitung vom 17.04.1943
Der Soldat Alfred Knocks wurde am 25.08.1921 in Laurinshof, einem Ortsteil der ehemaligen Gemeinde Warschlegen, geboren und lebte in Gumbinnen. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Obergefreiter in der deutschen Wehrmacht. Ern wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Verwundetenabzeichen ausgezeichnet. Am 21.03.1943 fiel er im Alter von 21 Jahren im Mittelabschnitt der Ostfront bei Praniki.
Die Lage des Grabes von Alfred Knocks ist unbekannt.
Todesanzeige für Alfred Knocks in der Gumbinner allgemeinen Zeitung vom 10.04.1943
Der Soldat Kaspar Ramsl wurde am 06.03.1915 in Georgenberg, einem Ortsteil der österreischischen Gemeinde Kuchl geboren und war Landwirt. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Obergefreiter in einem Panzergrenadier-Regiment. Am 29.02.1945 fiel er im Alter von 29 Jahren bei Eschweier im Elsass.
Man begrub Kaspar Ramsl auf dem Soldatenfriedhof Andilly in Block 27, Reihe 11, Grab 761.
Sterbebild von Kaspar RamslRückseite des Sterbebildes von Kaspar Ramsl
Der Soldat Willi Katzki stammte aus Wilken. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Obergefreiter in einem Panzerregiment. Am 03.12.1942 fiel er im Alter von 22 Jahren bei einem Spähtruppunternehmen an der Ostfront.
Todesanzeige für Willi Katzki in der Gumbinner allgemeinen Zeitung vom 09.01.1943
Der Soldat Hugo Grühl wurde am 03.05.1900 in Kurau geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Obergefreiter in einem Pionierzug. Er nahm am Krieg in Polen, Belgien und Frankreich teil. Am 30.11.1942 fiel er im Alter von 42 Jahren bei Burzewo
Hugo Grühl wurde wahrscheinlich auf dem Soldatenfriedhof Rshew in einem Massengrab begraben.
Todesanzeige für Hugo Grühl in der Gumbinner allgemeinen Zeitung vom 08.01.1943
Der Soldat Hans Flissiak stammte aus Großpreußenbruch im ehemaligen Kreis Gumbinnen, der heute polnisches Staatsgebiet ist. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Obergefreiter in einem Infanterie-Regiment der Wehrmacht. Am 21.06.1942 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Wolchow.
Die Lage des Grabes von Hans Flissiak ist unbekannt. Es existiert wahrscheinlich nicht mehr.
Todesanzeige für Hans Flissiak in der Gumbinner allgemeinen Zeitung vom 05.01.1943
Der Soldat Fritz Botenwerfer wurde am 11.01.1908 in Gumbinnen (heute russisch: Gussew) geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Obergefreiter in einem Pionier-Heereszug. Er nahm an den Kriegen gegen Polen und Frankreich teil und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse, mit der Ostmedaille, mit dem Sturmabzeichen und dem Verwundetenabzeichen ausgezeichnet. Am 31.12.1942 fiel er im Alter von 34 Jahren bei den Kämpfen bei Toropez und Sasslonina an der Ostfront.
Fritz Botenwerfer wurde vermutlich auf dem Soldatenfriedhof Sebesh in einem Massengrab beigesetzt.
Todesanzeige für Fritz Botenwerfer in der Gumbinner allgemeinen Zeitung vom 19.01.1943
Der Soldat Franz Wengbauer wurde am 13.06.1914 in Unghausen geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Mehring. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Obergefreiter in der Wehrmacht. Er wurde mit dem Infanterie-Sturmabzeichen und mit dem silbernen Verwundetenabzeichen ausgezeichnet. Am 17.01.1942 verstarb er im Alter von 27 Jahren bei Simferopol in der heutigen Ukraine im motorisierten Kriegslazarett 4/610, nachdem er durch einen Granatsplitter schwer verletzt worden war.
Die Lage des Grabes von Franz Wengbauer ist unbekannt.
Der Soldat Johann Leinfelder wurde am 01.09.1914 in Gandl, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Altmühldorf am Inn als Sohn eines Landwirts (Wagnerbauer) geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Obergefreiter in einem Infanterie-Regiment. Er wurde im Krieg gegen Polen, Frankreich und Russland eingesetzt. Man zeichnete ihn mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse aus. Am 04.02.1942 fiel er nach 4 ½ Jahren Kriegsdienst im Alter von 27 Jahren während der Schlacht bei Charkow bei Bereka in der heutigen Ukraine.
Man begrub Johann Leinfelder auf dem Soldatenfriedhof Charkow unter den Unbekannten.
Sterbebild von Johann LeinfelderRückseite des Sterbebildes von Johann Leinfelder