Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 615: Heinrich Theodor Brandenburg

Der Soldat Heinrich Theodor Brandenburg stammte aus Minden im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve in der 10. Kompanie des 78. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 17.06.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Heinrich Theodor Brandenburg auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 3, Grab 27.

Das Grab von Heinrich Theodor Brandenburg und Albert Brüning auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 614: Alfred Sue

Der Soldat Alfred Sue stammte aus Braunschweig. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve in der 3. Kompanie des 73. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 16.06.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen bei Metzeral.

Man begrub Alfred Sue auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 3, Grab 25. 

Das Grab von Alfred Sue auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 613: Otto Mudraschk

Der Soldat Otto Mudraschk wurde am 10.10.1918 in Boblitz geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Pionier in der deutschen Wehrmacht. Am 20.06.1940 verstarb er im Alter von 21 Jahren im Lazarett Altenberg.

Man begrub Otto Mudraschk auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 8.

In seinem Heimatort Boblitz gedenkt man Otto Mudraschk noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/luebbenau-boblitz_wk1u2_brb.htm

Das Grab von Alfred Paul und Otto Mudraschk auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 2. Weltkrieges Teil 612: Alfred Paul

Der Soldat Alfred Paul wurde am 10.04.1914 in Bliesendorf geboren, einem Ortsteil der brandenburgischen Stadt Werder (Havel). Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der deutschen Wehrmacht. Am 20.06.1940 verstarb er im Alter von 26 Jahren im Sanatorium Altenberg bei Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Alfred Paul auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 7.

Das Grab von Alfred Paul und Otto Mudraschk auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 611: Karl Georg

Der Soldat Karl Georg stammte aus der Stadt Betzdorf im heutigen Bundesland Rheinland-Pfalz. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Kriegsfreiwilliger in der 8. Batterie des 19. Reserve-Feldartillerie-Regiments. Am 24.07.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er starb bei Erschlitt.

Man begrub Karl Georg auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 6.

In seinem Heimatort Betzdorf gedenkt man Karl Georg noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/betzdorf_gb_wk1_rp.htm

Das Grab von Karl Georg auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 610: Heinrich Meyer

Der Soldat Heinrich Meyer stammte aus der niedersächsischen Gemeinde Gorleben. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Pionier in der 1. Kompanie des II. Pionier-Bataillon Nr. 10. Am 22.08.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Heinrich Meyer auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 3.

In seiner Heimatgemeinde Gorleben gedenkt man Heinrich Meyer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2023/gorleben_lkr-luechow-dannenberg_wk1_wk2_ns.html

Das Grab von Dietrich Patjens und Heinrich Meyer auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 609: Dietrich Patjens

Der Soldat Dietrich Patjens stammte aus Oberhüll, einem Ortsteil der niedersächsischen Gemeinde Drochtersen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kanonier in der 359. Fußartillerie-Batterie  des 20. Landwehr-Fußartillerie-Bataillons. Am 07.08.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Dietrich Patjens auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 2.

In seinem Heimatort Hüll gedenkt man Dietrich Patjens noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/huell_wk1u2_ns.htm

Das Grab von Dietrich Patjens und Heinrich Meyer auf dem Soldatenfriedhof Münster

 

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 608: Walter Jahns

Der Soldat Walter Jahns stammte aus der Stadt Werben an der Elbe im heutigen Bundesland Sachsen-Anhalt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 6. Kompanie des 133. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 18.06.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Halter Jahns auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 3, Grab 30.

Das Grab von Karl Biermann und Walter Jahns auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 607: Friedrich Scholl

Der Soldat Friedrich Scholl stammte aus Hertmannsweiler, einem Ortsteil der Stadt Winnenden im heutigen Bundesland Baden-Württemberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landsturmmann in der 16. Kompanie des 121. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 03.11.1914 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Friedrich Scholl auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 3, Grab 462.

Das Grab von Friedrich Scholl auf dem Soldatenfriedhof Hohrod

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 606: Anton Baumeister

Der Soldat Anton Baumeister stammte aus der bayerischen Stadt Günzburg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Oberstleutnant und Stabskommandeur im Stab des II. Bataillons des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.02.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nördlich der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Über den Todestag und die Todesumstände von Anton Baumeister berichtet die Regimentsgeschichte des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„Der neue Tag (20.02.1915) brachte wieder frischen Mut, insbesondere wurde freudig begrüßt, dass erneutes zusammengefasstes Artilleriefeuer von 10 Uhr vormittags ab die feindliche Stellung sturmreif schießen sollte.

Mit inzwischen geordneten Verbänden wurde um 11 Uhr vormittags zum vierten Sturm angetreten. In der Front unterstützt durch 12/bayerisches Landwehr-Infanterie-Regiment 3, von Süden her durch 3. Kompanie des Landwehr-Infanterie-Regiments 121, erkämpfte das Bataillon wieder Schritt für Schritt die Höhe bis zur Sturmentfernung.

Als es dem Bataillonskommandeur, Oberstleutnant z. D. Baumeister, schien, als käme der Angriff wieder ins Stocken, eilte er mit Handgranaten in der Hand in die dicht am Feind befindliche vordere Linie des Bataillons und feuerte durch sein Beispiel zum mutigen Vorwärtsstürmen an. Während unter seiner Führung die vordersten Reihen auf den Gegner eindrangen, brach der tapfere Held, der als verabschiedeter Offizier trotz vorgerückten Alters freiwillig zum Frontdienst zu den Fahnen geeilt war, von mehreren Geschossen tödlich getroffen, zusammen. Mit den Worten „Gott sei Dank, wir haben den Berg!“ fiel er an der Spitze seines Bataillons, ein leuchtendes Beispiel deutschen Heldenmuts und deutschen Pflichtgefühls. Bei dem Versuch, ihn zur Seite zu bringen, fielen drei Leute seines Bataillons, deren Namen dem Verfasser leider nicht bekannt geworden sind, erst dem vierten gelang es, den Sterbenden zu bergen.

Kurze Zeit darauf hatten die Gefechtsgruppen Utz, Eißenberger, Straßer und Zimmermann (die Kompanien waren vollständig vermischt) mit jugelndem Hurra die Höhe genommen, die vom Feinde in wilder Flucht geräumt wurde.

Die Verluste betrugen 36 Tote, 75 Verwundete, 38 Vermisste. Unter den Toten befand sich auch der tapfere Führer der 8./R. 23, Oberleutnant Neumeier, der, an der Spitze seiner Leute in den feindlichen Drahtverhau eingedrungen, von zwei feindlichen Geschossen getroffen, zu Boden sank.

Für den gefallenen Oberstleutnant Baumeister übernahm Hauptmann Utz die Führung des Bataillons.“

Man begrub Anton Baumeister auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in Block 3, Grab 463.

Das Grab von Anton Baumeister auf dem Soldatenfriedhof Hohrod