Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 600: Karl Biermann

Der Soldat Karl Biermann stammte aus der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 8. Kompanie des 73. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 14.06.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Er starb nach schwerer Verwundung im Lazarett in der Stadt Münster.

Man begrub Karl Biermann auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 3, Grab 29.

Das Grab von Karl Biermann und Walter Jahns auf dem Soldatenfriedhof Münster

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 599: Johann Rainer

Der Soldat Johann Rainer stammte aus der bayerischen Gemeinde Attenhofen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Kanonier in der 3. Batterie des 6. bayerischen Reserve-Fußartillerie-Bataillons. Am 23.08.1915 verunglückte er tödlich .

Man begrub Johann Rainer auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 161.

In seiner Heimatgemeinde Attenhofen gedenkt man Johann Rainer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/attenhofen_wk1u2_bay.htm

Das Grab von Fritz Mathäi und Johann Rainer auf dem Soldatenfriedhof Münster

Sonderbeitrag: Wilhelm Hang

Der Soldat Wilhelm Hang  stammte aus der Stadt Gau-Algesheim im heutigen Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter. Am 15.07.1918 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe Lagarde.21

Man begrub Wilhelm Hang auf dem Soldatenfriedhof Lagarde in Grab 79.

Das Grab von Stephan Haas und Wilhelm Hang auf dem Soldatenfriedhof Lagarde

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 598: Fritz Mathäi

Der Soldat Fritz Mathäi stammte aus Gößnitz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Schütze in der 4. Kompanie des Garde-Schützen-Bataillons. Am 17.06.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Fritz Mathäi auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 1, Grab 160.

Das Grab von Fritz Mathäi und Johann Rainer auf dem Soldatenfriedhof Münster

Sonderbeitrag: Stephan Haas

Der Soldat Stephan Haas wurde am 13.06.1879 in der bayerischen Ortschaft Röthenbach geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landsturmmann in der 6. Kompanie des 10. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 22.08.1915 fiel er während der Kämpfe in Lothringen bei Parroy. Stephan Haas wurde 36 Jahre alt.

Man begrub Stephan Haas auf dem Soldatenfiedhof Lagarde in Grab 78.

Das Grab von Stephan Haas und Wilhelm Hang auf dem Soldatenfriedhof Lagarde

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 597: Theodor Gieroske

Der Soldat Theodor Gieroske wurde am 03.07.1917 in Koschentin geboren, seit 1945 polnisch: Koszęcin. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Schütze in der deutschen Wehrmacht. Am 18.06.1940 fiel er im Alter von 22 Jahren an der Nouvelle Auberge bei Weier im Tal (französisch: Wihr-au-Val).

Der Sterbeort von Theodor Gieroske:

Man begrub Theodor Gieroske auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 4, Grab 14.

Das Grab von Alfons Kagerer und Theodor Gieroske auf dem Soldatenfriedhof Münster

Sonderbeitrag: Wilhelm Haas

Der Soldat Wilhelm Haas stammte aus der hesischen Ortschaft Biebrich, heute ein Stadtteil der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Husar in der 3. Eskadron des 9. Husaren-Regiments. Am 23.08.1915 fiel er bei Lagarde (deutsch: Gerden) und Emberménil in Lothringen.

Der Sterbeort von Wilhelm Haas:

Man begrub Wilhelm Haas auf dem Soldatenfriedhof Lagarde in Grab 76.

Das Grab von Erich Brüggemann und Wilhelm Haas auf dem Soldatenfriedhof Lagarde

Sonderbeitrag: Erich Brüggemann

Der Soldat Erich Brüggemann stammte aus der Stadt Stolberg im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Hauptmann in der 6. Kompanie des 131. Infanterie-Regiments. Am 11.08.1914 fiel er während der Schlacht in Lothringen bei der Einnahme von Lagarde.

Man begrub Erich Brüggemann auf dem Soldatenfriedhof Lagarde in Grab 77.

Das Grab von Erich Brüggemann und Wilhelm Haas auf dem Soldatenfriedhof Lagarde

Der Soldatenfriedhof Fremery

Der Soldatenfriedhof Fremery ist ein deutsch-französischer Soldatenfriedhof, der für mich in besonderer Weise für die gemeinsame Geschichte von Franzosen und Deutschen, das gemeinsame Leiden der Vergangenheit und die gemeinsame friedliche und freundschaftliche Gegenwart und Zukunft der Menschen in Frankreich und Deutschland steht. Man begrub die einstigen Gegner gemeinsam auf einer kleinen Begräbnisstätte und überwand damit die Feindschaft beider Nationen. Gemeinsam gedenkt man seiner Gefallenen.

Insgesamt ruhen auf dem Soldatenfriedhof Fremery 13 deutsche und 147 französische Soldaten.

Die Namen der deutschen Gefallenen sind unbekannt.

Der Soldatenfriedhof Fremery
Das Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Fremery, in dem die deutschen Soldaten beigesetzt wurden
Ein Denkmal für die französischen gefallenen Soldaten, die auf diesem Friedhof begraben wurden

Soldatenschicksale des 1. Weltkrieges Teil 595: Max Krüger

Der Soldat Max Krüger stammte aus der Stadt Aachen im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Schütze in der 1. Radfahrer-Kompanie des Garde-Schützen-Bataillons. Am 20.06.1915 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).

Man begrub Max Krüger auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 137.

Das Grab von Erich Ruser und Max Krüger auf dem Soldatenfriedhof Münster