Der Soldat Ernst Baur kämpfte im Ersten Weltkrieg als Unteroffizier. Am 03.06.1915 fiel er.
Man begrub Ernst Baur auf dem Soldatenfriedhof Thanvillé in Block 2, Grab 11.

Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts
Der Soldat Ernst Baur kämpfte im Ersten Weltkrieg als Unteroffizier. Am 03.06.1915 fiel er.
Man begrub Ernst Baur auf dem Soldatenfriedhof Thanvillé in Block 2, Grab 11.

Der Soldat Rudolf Lattermann wurde am 10.04.1866 in Neustadt a. H. geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Major und Bataillons-Kommandeur im Stab des III. Bataillons des 23. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 21.08.1914 fiel er im Alter von 48 Jahren bei Wirtsdorf bzw. bis 1915 Widersdorf (französisch: Vergaville).
Man begrub Rudolf Lattermann auf dem Soldatenfriedhof Morhange in Block 1, Grab 56.

Der Soldat Johann Ott stammte aus Holzheim, Schwaben. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 2. Kompanie des 12. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 01.03.1918 fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter).
Man begrub Johann Ott auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 96.
In seiner Heimatgemeinde Holzheim gedenkt man Johann Ott noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2016/holzheim_lk-neu-ulm_wk1_bay.html

Der Soldat August Meyer zu Stieghorst stammte aus Oldentrup, einem Stadtteil von Bielefeld im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant der Reserve in der 3. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments, gehörte aber eigntlich zum 13. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 20.08.1914 fiel er während der Kämpfe in Lothringen bei Lauterfingen (französisch: Loudrefing, lothringisch: Luterfing).
Man begrub August Meyer zu Stieghorst auf dem Soldatenfriedhof Morhange in Block 4, Grab 63.

Der Soldat Friedrich Oldenburg wurde am 01.11.1887 in Martfeld geboren, einem Ortsteil der niedersächsischen Gemeinde Bruchhausen-Vilsen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 11. Kompanie des 74. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 22.06.1915 (Regimentsgeschichte 26.06.1915) fiel er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter). Friedrich Oldenburg wurde 27 Jahre alt.
Man begrub Friedrich Oldenburg auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 85.

Rosa Steinegger diente im Ersten Weltkrieg als Hilfsdienstpflegerin. Am 03.01.1918 starb bei Mörchingen in Frankreich.
Man begrub Rosa Steinegger auf dem Soldatenfriedhof Morhange in Block 8, Grab 157.

Der Soldat Oskar Sauermann stammte aus Klein Lehmwasser im heutigen Polen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Armierungs-Soldat in der 1. Kompanie des 63. Armierungs-Bataillons. Am 23.06.1915 verunglückte er während der Kämpfe in den Vogesen nahe der Stadt Münster (französisch: Munster, elsässisch: Menschter) tödlich.
Man begrub Oskar Sauermann auf dem Soldatenfriedhof Munster in Block 2, Grab 83.

Der Soldat Otto Schweinitz stammte aus Pößneck in Thüringen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 3. Kompanie des 99. Infanterie-Regiments. Am 20.08.1914 fiel er während der Kämpfe in Lothringen bei Vallerystal. Er wurde 22 Jahre alt.
„20. August. Der Feind wurde in der Linie Hochwalsch—Walscheid—St. Leon bestätigt.
Am 20. August entbrannte die Schlacht auf der ganzen Linie der 6. und 7. Armee.
Verführt durch die leichten Erfolge der letzten Tage über die planmäßig ausweichende 6. Armee, glaubten die Franzosen noch, den Angriff fortsetzen zu können und sich dem Ziel des Durchbruchs nahe, als sie sich plötzlich in die Verteidigung geworfen sahen.
Um 11 Uhr vorm. beginnt der Angriff der 30. Inf.-Div., der heute den Austritt aus dem Gebirge in Richtung Saarburg erzwingen soll.
Anschließend an das Inf.-Regt. 143 greift das I. Batln. mit der M. G. K. an, mit seinem rechten Flügel über Sitifort auf Vallerystal, links daneben das III. Batln., dem sich links das Inf.-Regt. 136 anschließt. Das II. Batln. folgt als Reserve hinter dem rechten Flügel des Regiments.
Die Franzosen wehren sich ihrer Haut. Ihre Artillerie hat von den beherrschenden Höhen bei F. Freywald und bei Biberkirch vorzügliche Wirkung. Die eigene Artillerie, die erst unter namhaften Verlusten aus den Engen des Vogesenwaldes herausgezogen werden muß, kommt erst spät zur Geltung.
Die feindliche Infanterie, im Wald und hinter Anhöhen versteckt und eingegraben, wird nur schwer erkannt; ihr Feuer lichtet die sich mühsam vorwärts kämpfenden Schützenlinien.Erst am späten Nachmittag kommen die Maschinengewehre des I. Batlns. zur Geltung, ringt sich das III. Batln. in den Waldungen südlich Sitifort gegen Großmatt vor. Die Häusergruppen von Sitifort werden vom I. Batln. im Sturm genommen. Noch läßt der Widerstand von den Höhen bei F. Freywald nicht nach.
Das II. Batln. ist inzwischen zur Unterstützung des Inf.-Regt. 143 rechts im Föschen Wald eingesetzt und trägt den Angriff auf Glashütte bei Vallrystal vor. Vallrystal und Biberkirch werden nach hartem Kampf genommen.
Bei einbrechender Dunkelheit auf die Höhen von F. Freywald vorgensandte Patrouillen fanden feindliche Inf.-Besetzung dort nicht mehr vor. Zwei Batterien, die dem Regiment so hart zugesetzt hatten, standen verlassen auf der Höhe. Der Versuch, die Batterien während der Nacht mit Gespannen der M.G.K. abzufahren, schlug fehl, da die Batterien in der Dunkelheit und im Waldgelände nicht wiedergefunden wurden.
Der Feind hielt die Höhen südlich Biberkirch besetzt.
Bis an die Grenzen der Spannkraft erschöpft, biwakierte das Regiment unter dem Schutze vorgeschobener Außenwachen in Biberkirch und Glashütte in unmittelbarster Nähe des Feindes.“
Man begrub Otto Schweinitz auf dem Soldatenfriedhof Walscheid in Grab 91.

Der Soldat Erich Mebert stammte aus Posen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant und Adjutant des Stabs der I. Abteilung des 84. Feldartillerie-Regiments. Am 20.08.1914 fiel er während der Kämpfe in Lothringen. Er wurde bei Harberg bei Saarburg (französisch: Sarrebourg) getötet.
Man begrub Erich Mebert auf dem Soldatenfriedhof Walscheid in Grab 92.

Zu dem Soldat Rath kann ich keine gesicherten Daten angeben.
Man begrub Rath auf dem Soldatenfriedhof Walscheid in Grab 93.
